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Star Trek: Voyager - Elite Force
3D-Shooter
von
PC2000
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Aktuellste News zum Spiel

Die Rettung?
Wir befinden uns recht unvermittelt in einem Borgkubus. Der Rest des Teams wurde gefangen und soll befreit werden. Die ersten Borg-Dronen lassen auch nicht lange auf sich warten. Der Spieler gerät schwer unter Beschuss, aber wir lassen uns natürlich nicht klein kriegen! Da ist ein Pult über das die Mannschaft befreit werden kann – funktioniert nicht! Dann halt mit Gewalt... Oh, war das vielleicht ein Fehler? Alles fliegt in die Luft, ein jähes Ende... oder doch nicht? In Filmen wacht die Hauptperson jetzt aus dem Traum auf. Bei Star Trek Voyager ist das ganze natürlich eine Holodeck-Simulation gewesen. Und nach weiterem Vorgeplänkel kommt dann auch der richtige Vorspann, den man eigentlich erwartet hatte. Ein gelungener Auftakt für den neuen Ego-Shooter von Activision. 

Und das ist die Story:

Die Voyager wird von einem unbekannten Schiff angegriffen. Sie übersteht den Angriff schwer beschädigt, wird jedoch direkt bei Vernichtung des Angreifers an einen unbekannten Ort transportiert. Hier treiben unzählige andere Schiffe bewegungslos im Raum. Es stellt sich schnell heraus, dass das Ganze nur Teil eines perfiden Spiels einer fremdartigen Intelligenz ist. Die verschiedenen hier aufeinander treffenden Rassen sollen sich gegenseitig Auslöschen und damit der unbekannten Macht eine moderne Form der Gladiatorenspiele darbieten.
Für solch delikate Situationen gibt es glücklicherweise das Hazard-Team. Doch bevor die GSG9 der Voyager zur Quelle aller Schwierigkeiten, dem Raumstation „Forge“ rüberbeamen und dort aufräumen kann, muss sie sich zunächst mit allerhand anderer Schwierigkeiten an Board der Voyager sowie an Bord einiger anderer herumtreibender Schiffe befassen. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Fähnrich Munro, dem (noch) stellvertretenden Leiter des Hazard-Teams.
Seine Aufgabe ist es nun - meist in Begleitung seiner Team-Kollegen - die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Dabei werden deren spezielle Fähigkeiten oft gebraucht. Leider scheint zu diesen Fähigkeiten auch zu gehören, in Feuergefechten oft in der Schusslinie rumzueiern – also Vorsicht beim Abdrücken!

Wie im Kino...

Die sehr häufig eingestreuten automatischen Sequenzen und Videos machen das Spiel sehr unterhaltsam. Die Gespräche, die die Teammitglieder untereinander oder mit dem Spieler führen, zeichnen ein für ein Spiel ungewöhnlich genaues Bild der Charaktere, die beteiligt sind. Die zwischendurch immerwieder stattfindenden Lagebesprechungen an Bord der Voyager tun ihr übriges dazu, dass man sich fühlt, als sei man mitten in einem Film. Auch die musikalische Begleitung ist meist sehr stimmungsvoll gelungen und erinnert an Filmmusik.
Das die Synchronsprecher auch die aus der TV-Serie sind, gibt dem Spiel sicherlich einen weiteren Pluspunkt in Sachen Authentizität. Nicht nur weil es die bekannten Stimmen sind, sondern auch weil diese Sprecher ihr Handwerk verstehen. Leider gab es in der Vergangenheit sehr viele Beispiele für übelste Synchronisation.

...ist man oft doch nur Zuschauer

Die sehr gute Inszenierung kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass man eben doch nur recht passiv spielt. Der eigentliche Plot ist sehr geradlinig. Es ist immer genau ein Weg, den man gehen kann und der auch zum Ziel führt. Hier liegen Welten zwischen Elite Force und einem Spiel wie Deus Ex
Alles baut streng aufeinander auf. Leider manchmal sogar etwas zu streng. So ist es schon sehr ärgerlich, wenn man einfach nicht weiterkommt, nur weil man irgendwas nicht in der vorgesehenen Art erledigt hat. Da fast alles fest vorgegeben ist, passiert dies zum Glück nicht allzu oft.

Leistung ist gefragt

Elite Force präsentiert sich mit der Q3–Engine, d.h. es ist eine 3dfx-Grafikkarte oder eine sehr gute andere Karte zu empfehlen. Hat man selbiges zur Verfügung so kann man eine ordentliche, wenn auch nicht revolutionäre Grafik erwarten. Auf meinem System, einem 566er Celeron mit Geforce II MX-Grafikkarte war das Spiel in 800x600 bei einigem Betrieb auf dem Bildschirm unangenehm ruckelig.

Die obligatorische Mehrspielerschlacht

Natürlich gibt es auch den Multiplayermodus, genannt Holomatch, der sowohl im lokalen Netzwerk, wie auch über spezielle Server über das Internet gespielt werden kann. Bei letzterem waren bei meinem Test trotz Ping-Zeiten von über 200ms keinerlei Schwierigkeiten durch Verzögerungen zu bemerken. Das mag aber auch daran liegen, dass das Elite Force Holomatch im Vergleich zu Unreal Tournament oder Beben 3 eher gemütlich ist und somit keine ganz so hohen Anforderungen an die Ping-Zeiten stellt. Das heißt aber nicht, dass es langweilig wird und für einen noch nicht ganz so fortgeschrittenen Shooter-Freund ist das sicher eher von Vorteil.
Das Herz der Borg
Im Inneren des größten Kanonenrohrs der Welt
Zwischendurch ein bißchen Erholung in der Kantine der Voyager
In der Höhle des Löwen - schwindelfrei sollte man dafür schon sein
Fazit: Sehr gute Unterhaltung, insbesondere für Freunde der Serie. Man muss sich allerdings mit einem sehr genau vorgegebenen Weg und relativ schwacher Performance abfinden.
1
Präsentation (1-20)
18
Systemanforderungen:  
Minimum:  PII 233, 64 MB RAM
Empfohlen:  -
Platz auf HD: 650 MB
Schwierigkeitsgrad: normal
Jetzt bestellen! / Jetzt ersteigern!
1
Handhabung (1-20)
16
2
Atmosphäre (1-20)
17
1
Motivation (1-20)
15
  Gesamtwertung
83
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