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Star Trek: Away Team
Taktik
von Activision
PCMärz 2001
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GameCaptain
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Star Trek: Away Team handelt von einer Spezialeinheit der Sternenflotte, unter dem Kommando von Captain Marcus Refelian, die höchst sensible Aufträge übernimmt, die die Sternenflotte nicht offiziell ausführen kann. Das Team besteht aus einer ganzen Reihe von Offizieren, die Spezialisten auf ihrem jeweiligen Gebiet sind. 
Die Story ist erstaunlich abwechslungsreich. Es fängt damit an, dass das Away Team in seinem ersten Einsatz einen klingonischen "Bird of Prey" vor den Romulanern rettet. Die weitere Untersuchung des Vorfalls verwickelt das Away Team immer tiefer in eine Verschwörung, die nicht nur bis in hohe Positionen der Sternenflotte, sondern auch in den klingonischne Hohen Rat reicht. Was sich dahinter noch alles verbirgt bleibt in Dunkel des Weltraums verborgen.
Die Story ist für Star Trek-Laien leider nur schwer nachzuvollziehen, da feste Strukturen aus dem Star Trek-Universum mit eingewoben sind. So treten zum Beispiel auch Figuren aus der Enterprise Crew (Picard & Co.) auf. Dennoch ist das eigentliche Spiel sicher auch für "nicht Trekkies" interessant.

Teamwork 

Wie schon gesagt gibt es mehrere Teammitglieder, dreizehn um genau zu sein. Hinzu kommen in der einen oder andren Mission noch bekannte Personen aus der Star Trek-Welt, die man z.B. befreien oder irgendwohin eskortieren muss. Bei der Teamauswahl sind mehrere Dinge zu beachten. Die Anzahl der Teilnehmer einer Mission wird durch den Platz im Transporter begrenzt. Man sollte Fähigkeiten und Equipment der Spezialisten genau auf den Nutzen für die Mission prüfen. Dies wird ein wenig vereinfacht durch eine Liste mit benötigten und empfohlenen Gegenständen für die Mission. Ist das Team dann zusammengestellt kann's auch schon losgehen.
In der Mission lassen sich die Figuren mit der Maus steuern. Wer Commandos oder Echtzeit-Strategie Spiele gespielt hat, wird sich leicht zurecht finden. Die Gegenstände und Fähigkeiten lassen sich über aus einer Inventarleiste auswählen. Individuelle Fähigkeiten oder Gegenstände der Figuren lassen sich auch auswählen und nutzen, wenn mehrere Figuren selektiert sind. 
Es gibt drei Bewegungsmodi die individuell oder für die aktuelle Gruppierung gewählt werden können. Dabei kann es spielentscheidend sein, welcher Modus ausgewählt ist. Beim Rennen ist man zwar sehr schnell, aber man erzeugt auch laute Geräusche, die Gegner in der Nähe sofort auf den Plan rufen. Wenn man Gehen wählt, kann man relativ nah an Gegner herankommen ohne bemerkt zu werden, aber sich direkt hinter Gegner schleichen kann man nur durch Kriechen
Ähnlich wie beim offensichtlichen Vorbild Commandos lassen sich die Sichtbereiche einzelner Gegner, sowie die eigenen Geräuschreichweiten anzeigen.

Kein Spiel für Rambos 

Vor Beginn der Mission erhält man eine kurze Einweisung in die Situation. Die Missionen gestalten sich unterschiedlich schwer. Gemeinsam haben aber fast alle, das wildes Drauflosballern die Mission erschwert. Viele Missionen verlangen sogar, die Gegner weitestgehend zu verschonen, außerdem sollte man so gut wie immer versuchen nicht bemerkt zu werden. Heimlich, still und leise ist daher meistens die Strategie, die zum Sieg führt. 
Wie schon gesagt reagieren die Gegner äusserst empfindlich, und bevor man sich's versieht hat man es mit einer ganzen Truppe zu tun. Besonders fies sind in dieser Hinsicht die "Borg" (keine Schweden), die das Team solange ignorieren, bis es eine Gefahr darstellt. Danach hat man für gewöhnlich alle Blechbubies gegen sich. Und wie sich das gehört kann man nur ein paar mal auf die Jungs schiessen, bevor sich ihre Schilde angepasst haben. Danach sieht es für gewöhnlich ganz düster aus.
Generell verhalten sich die Gegner einigermaßen intelligent. Sie suchen sich zum Beispiel eine bessere Schußposition, wenn sie das Team verfehlen. Betäubte Gegner versuchen, sofort nachdem sie wieder bei Bewusstsein sind, herauszufinden, was mit ihnen passiert ist und geben Alarm, wenn sie das Team vorher gesehen haben.
In kritischen Situationen bietet das Spiel eine Pause-Funktion. Während der Pause kann man die weiteren Schritte planen, die danach ausgeführt werden. Besonders wenn mehrere Aktionen gleichzeitig ausgeführt werden müssen ist diese Funktion sehr nützlich. Sie kann optional automatisch aktiviert werden, wenn der Gegner einen Treffer landet.
Insgesamt sind die Missionen anspruchsvoll aufgebaut und können sicher auch erfahrenen Spielern Kopfzerbrechen bescheren.

Technik des 24. Jahrhunderts? 

Antwort: Nein, Away Team kommt eher altbacken daher. Wie Commandos betrachtet man die Aktion aus einer isometrischen Perspektive, die nun wirklich keine technische Meisterleistung darstellt. Die Level sind offenbar am Reissbrett konstruiert, passen aber durchaus in die Star Trek-Welt. Hin und wieder gibt es auch dekorative Elemente, aber meistens sind Gebäude und Umwelt recht schlicht gehalten. 
Leider sind die Figuren ziemlich klein und lassen sich dank einheitlicher Uniformierung nur schwer auseinanderhalten. Die Bewegungen der Figuren sind ebenso einheitlich. Auch der Zoom-Modus erweist sich als wenig brauchbar. Zoomt man nah heran, verpixelt alles und man kann auch nicht mehr erkennen als vorher. Zoomt man heraus, hat man ein bißchen mehr Übersicht, aber nicht genug, um den Zoom sinnvoll werden zu lassen. Die spärlich gestreuten Effekte wirken nicht so richtig überzeugend und stehen meiner Meinung im krassen Gegensatz zu den Star Trek Fernsehserien. 
Einigermaßen gut gelungen sind Musik und Sounds. Die Musik ist stimmig und unterlegt das Spiel mit einer guten Atmosphäre. Dabei wirkt sie zu keiner Zeit aufdringlich oder besonders mitreißend, sondern sorgt nur für die richtige Stimmung. Die Sprachausgabe ist soweit auch in Ordnung, besonderes Leckerli sind die original Synchronstimmen der bekannten Star Trek Charaktere. Ansonsten kommt man in den Genuss der Sounds, bekannt aus den Fernsehserien.

Abschlussbesprechung 

Star Trek: Away Team dringt zwar nicht in Spieleregionen vor, die noch kein Spieler zuvor gesehen hat, bietet aber eine gleichwertige Alternative zum Genrekönig Commandos. Technisch und spielerisch tun sich beide Spiele wenig. Star Trek Fans und Leute die lieber mit futuristischem Gerät gegen den Gegner vorgehen können beruhigt zugreifen. 
Shuttle Hangar
Gegner können sich auch beamen!
konzentrierter Angriff
Im Borg Kubus
Basis auf einer Dschungelwelt
Briefing bei der Sternenflotten Akademie
Fazit: Knackige Taktik à la Commandos im Star Trek-Universum!
1
Präsentation (1-20)
14
Systemanforderungen:  
Minimum:  PII 266, 64 MB RAM, 4X CD-ROM, DirectX® 8.0 (enthalten), 100% Windows 95/98/Me/2000-kompatible 16-Bit-Soundkarte 
Empfohlen: keine Angaben
Platz auf HD: 500 MB + 100 MB Windows-Auslagerungsdatei
Schwierigkeitsgrad: hoch
Jetzt bestellen!
Handhabung (1-20)
18
Spieltiefe (1-20) 
18
1
Motivation (1-20)
18
  Gesamtwertung
86
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