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Earth 2150: Lost Souls
3D-Echtzeitstrategie
von Blackstar
PCNovember 2001
  Infosheet News (2)

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
79 %
Test lesen
Magazine: -
Unsere Leser: 54 %
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70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Research Tree
Screen 2
Konstruktionszentrum
Screen 3
Meine kleine Basis
Screen 4
Außenposten bei Nacht
Screen 5
Atomarer Zwischenfall

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Aktuellste News zum Spiel

Earth 2150: Lost Souls
Hersteller: BlackstarGenre: 3D-Echtzeitstrategie
Weitere Infos: (Links, Downloads...)
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Test vom: 25.01.2002
Am sechsten Dezember 2150 wird sämtliche menschliche Existenz auf Erden erloschen sein.
Einige Jahre zu vor fügte ein Krieg zwischen der „Eurasian Dynasty“ (ED) und den „United Civilized States“ (UCS) der Erde irreparable Schäden zu. Ein Asteroideneinschlag auf der Erde führte zu allem Überfluss noch dazu, dass sie ihre Umlaufbahn zur Sonne verlies. Der nun geringere Abstand zur Sonne hatte eine drastische Erwärmung unserer Heimat zur Folge.
Im zweiten Teil der „Earth 2150“- Trilogie wurde ein erbitterter Kampf um das Forschungsprojekt „SUNLIGHT“ der „Lunar Corporation“ (LC) geführt. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Projektes wurden fast alle Menschen auf den Mars evakuiert.
In diesem Teil der Trilogie wird die Geschichte der letzten Zurückgeblieben, den „Lost Souls“ erzählt. Zwischen den drei Parteien der verbliebenen Erdbewohner entbrennt ein Kampf um die letzten Rohstoffreserven, mit denen eine „Rakete“ für den Flug zur neuen Heimat gebaut werden soll.

Missionsbesprechung
In Lost Souls gibt es drei umfangreiche Kampagnen, eine für jede Partei des Spieles. Die erste dieser Kampagnen ist der ED gewidmet. Hier übernehmen Sie die Rolle des Generals Fedorov, der vom Zaren Vladimir III. beauftragt wurde, die Startvorbereitungen des Fluchtshuttles vor den Feinden zu schützen. Zum Zweiten dürfen sie sich in der LC-Kampagne mit einer jungen Rekrutin identifizieren, die für den Schutz von Forschungszentren verantwortlich ist. Als letztes dürfen Sie in der Rolle des Marcus Gordin auf der Seite der UCS Befehlsgewalt ausüben.
Zu diesen drei Kampagnen gesellt sich ein sehr umfangreicher Multiplayermodus und ein weiterer Singelplayermodus, der dem Multiplayerspiel gleicht, nur dass Sie gegen den Computer antreten.
Einen gemütlichen Kaffeeklatsch dürfen Sie bei den Mehrspielermodi nicht erwarten, denn hier „zoffen“ sich maximal vierzehn Spieler bis das Netzwerkkabel oder die Leitung zum Internet durchbrennt. Hier können Sie aus fünf verschiedenen Spielmodi wie „CTF“ oder „Kill’em all“ auswählen. Natürlich dürfen Sie auch Ihre selbst erstellten Karten spielen.

Forschung und Technik
Wie in den beiden Vorgängern ist der Umfang des Spieles ungeheuer groß. Um den Betrieb einer Basis aufrecht zu erhalten wird eigentlich nur Energie benötigt, die mit Solarzellen (LC), Atomkraft- (UCS) oder Kohlekraftwerken(ED) erzeugt wird. Jedoch werden für den Bau von Kriegsgerät und den Munitionsnachschub „Credits“ benötigt, die aus den im Level vorhandenen Bodenschätzen raffiniert werden.
Über die Einheitenvielfalt ist es schwer genaue Angaben zu machen, da diese sehr hoch ist. In einem „Tech“- Menü können Sie sich Ihre Einheiten nach eigenem Ermessen aus über zehn verschieden Chassis und noch mal so viel Waffen zusammenstellen. In den Fabriken sind die Einheiten dann nach ihrem Verwendungszweck aufgeteilt - in zivile, militärische, schwimmende und fliegende. Allgemein gilt, je teurer, desto länger dauert die Herstellung. Während die Produktion einer Zweihundert- Credit-Einheit ca. dreißig Sekunden dauert, können es bei einer Achttausend-Credit-Einheit über sechs Minuten sein, diese ist dann auch ein harter Brocken.
Die Erforschung neuer Technologien läuft linear ab, dass heißt, Sie können nur eine nach der anderen entwickeln. Das Forschungsthema, welches Ihnen am wichtigsten erscheint, können Sie in einem mehrere Bildschirme großen „Research Tree“ auswählen. Der mehrfache Bau von Forschungsanlagen beschleunigt die Entwicklung.
Die Missionen selbst finden nicht nur auf einer Karte statt, sondern gleichzeitig auf mehreren. Die „Tunnelkarte“ ist durch Aufzüge mit der Missionskarte verbunden. Dieses Labyrinth kann nicht nur zum Kämpfen benutzt werden, sondern auch bis unter die Basis des Gegners erweitert werden...
In den Einzelspielerkampagnen kommt noch die „Hauptbasiskarte“ hinzu. Hier kann man forschen, schweres Gerät produzieren und es mit einem Shuttle zur Mission bringen. Einheiten, die vor Missionsende hierhin zurückgebracht werden, können auch in der nächsten Mission wieder eingesetzt werden. Die Wiederverwertung solcher Einheiten lohnt sich, denn mit zunehmender Erfahrung werden die Einheiten besser.

Farbenpracht
Über die grandiose Grafik brauche ich wohl nicht viele Worte zu verlieren, (die Screenshots sprechen für sich selbst) außer dass Sie eine ordentlichen Rechner für das Spiel brauchen. Allerdings sollte auch erwähnt werden, dass die Grafik in den beiden Vorgängern fast identisch ist.
Die Aufteilung der Menüs auf dem Bildschirm ist absolut übersichtlich. Sollten einige Menüelemente überflüssig oder im Weg sein, können sie ausgeschaltet werden. Darüber hinaus kann das „Schlachtfeldfenster“ zu einer Dreifachansicht umgeschaltet werden, so dass Sie sich zum Beispiel gleichzeitig die Tunnelkarte, Heimatbasis und die Offensive anzeigen lassen können.
Hingegen sind bei der Maussteuerung einige Defizite vorhanden. Mit der linken Maustaste werden so ziemlich alle Befehle erteilt, die mit der Steuerung von Einheiten zu tun haben. Dadurch kommt es häufiger vor, dass man sich verklickt. Geben Sie beispielsweise einem Artilleriegeschütz einen Angriffsbefehl und wollen sofort danach einen Panzer von A nach B bewegen, schießt dass Geschütz manchmal auf den eigenen Panzer. Das kostete mich in einem Multiplayerspiel fünf Einheiten und drei Gebäude auf einen Streich.
Mit der rechten Maustaste und eventuell einem Mausrad, steuern Sie die frei bewegliche und zoombare Kamera über das Spielfeld.

Zu Voluminös
Ich bin der Meinung, das Lost Souls ein sehr gutes Spiel ist. Allerdings wird dieses Spiel gerade ungeübte Spieler oder Neueinsteiger überfordern und ohne das Spielen der Tuorienmaps kommen sie auch nicht weiter. Experten oder Profispieler werden auf Grund der Vielseitigkeit voll auf ihre Kosten kommen.
Echtes Manko des Spiels ist aber, das jeder, der mindestens einen der beiden Vorgänger besitzt, außer den Zwischensequenzen kaum Neues zu Gesicht bekommen wird. Es wurden lediglich einige Programmfehler der Vorgänger behoben. Daher entschloss ich mich das Bewertungskriterium „Motivation“ um fünf Punkte zu verringern.
Research Tree
Konstruktionszentrum
Meine kleine Basis
Außenposten bei Nacht
Atomarer Zwischenfall
Fazit: Ein Gutes Spiel, aber nichts Neues
1
Präsentation (1-20)
18
Systemanforderungen: 
Minimum: P2-300, 64 MB RAM, 3D-Grafikkarte
Empfohlen:P3-500, 128 MB RAM, 3D-Grafikkarte
Platz auf HD:350 MB
Schwierigkeitsgrad:hoch
Jetzt bestellen! / Jetzt ersteigern!
1
Handhabung (1-20)
14
2
Spieltiefe (1-20)
18
1
Motivation (1-20)
11
 Gesamtwertung
79
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