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C&C: Renegade
3D-Shooter
von Westwood, EA
PCMärz 2002
  Infosheet News (4)

Test

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Bewertungen

GameCaptain
83 %
Test lesen
Magazine: -
Unsere Leser: 82 %
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70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Mit unserer Wumme heizen wir den NOD Soldaten ein.
Screen 2
Unsere Luftunterstützung räumt uns den Weg frei.
Screen 3
Der Ionenstrahlsattelit in Aktion.
Screen 4
Auf Rändern unterwegs. Im Hintergrund landen Fallschirmjäger.
Screen 5
Eine erfolgreiche Mission und ein zufriedener Havoc.

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Aktuellste News zum Spiel

C&C: Renegade
Hersteller: Westwood, EAGenre: 3D-Shooter
Weitere Infos: (Links, Downloads...)
ähnliche Spiele:
Test vom: 17.03.2002
Es wäre sicherlich falsch an dieser Stelle von meinem ersten Lieblingsspiel des Genres „Echtzeit-Simulation“ zu schwärmen, nämlich „Dune2“. Es wäre auch unpassend zu berichten wie verrückt ich damals hinter "Command & Conquer - Der Tiberiumkonflikt" her war. Doch werden die Erinnerungen durch dieses Spiel, welches hier zum Test kommt, wieder wach. Als befehlshabender Kommandant scheuchte man damals pixelige Männchen und etwas klobige Panzerchen über den Bildschirm. Nun erwacht der C&C-Kosmos zu neuem Leben und zeigt sich imposant in der dritten Dimension. Diesmal sind wir wirklich mittendrin statt nur dabei. Die Westwood Studios verwirklichen hier eine nahezu geniale Idee, den Spieler in einem Ego-Shooter die Rolle eines Soldaten übernehmen zu lassen. In „Command & Conquer Renegade“ spielen wir den draufgängerischen Einzelkämpfer Nick „Havoc“ Parker, welcher im Auftrag der GDI eine gefährliche Missionen bestreitet. Führende Wissenschaftler sind von der Bruderschaft entführt worden und müssen befreit werden. Für so einen Einsatz ist Havoc bestens geeignet, auch wenn er seinem Vorgesetzen mit seinem rauhen Verhalten keine Freude bereitet.

Und Action!
Das Spiel beeindruckt sofort. Gerade bei Spielern, die Command & Conquer schon mal gespielt haben, ist der Wiederkennungseffekt sehr hoch. Viele Elemente des Echtzeitstrategieknallers haben den Weg in dieses Spiel geschafft. Man steigt direkt in die Geschicht des Kriegs gegen die Bruderschaft von NOD ein. Keine große Vorgeschichte, der Kampf zwischen den beiden Fraktionen ist eben von vorneherein dagewesen.
Als Havoc preschen wir wahlweise aus der ersten oder dritten Person ins Feld. Dabei sind wir nicht alleine, schliesslich ist C&C ein gruppenorientiertes Spiel. Oft haben wir weitere Soldaten neben uns oder bekommen feuerkräftige Unterstützung von Panzern etc. Immer handelt es sich um Personen und Vehikel aus dem C&C Universum. So gibt es den Mammutpanzer, den Wüstenjäger oder den BMT seitens der GDI oder die „Fackel der Erleuchtung“, den Tarnpanzer oder den leichten Panzer seitens der NOD. An manchen Stellen dürfen wir uns sogar selbst hinter das Steuer eines GDI-Vehikels klemmen und damit ballernd durch die Gegend fahren. Das meiste spielt sich zwar am Boden ab, doch auch in der Luft geht es heiss her. Orcas düsen durch die Luft und bekämpfen Bodenstationen. Die Luftabwehr der NOD leistet heftigen Widerstand. Und vom Wasser beschießen Kanonenboote das Festland. Es kracht und wackelt gewaltig.
Es klingt so als ob ich nichts Neues erzähle. Es ist halt das Standard-C&C-Gewusel. Doch muss ich daran erinnern: wir stehen mittendrin. Und das Spiel versteht es mit der dritten Dimension zu protzen. Der Obelisk des Lichtes ist kein kleines Türmchen, es ist ein riesiger Stachel inmitten der Landschaft. Und wer ihn kennt wird immer einen Sicherheitsabstand halten. Kaum gehen wir um eine Ecke und erblicken das meterhohe Bauwerk bläst es uns auch sogleich das Lebenslicht aus. A propos Bauwerk: selbige lassen auch zerstören. Durch die Sprengung der Hauptschaltung inmitten des Gebäudes können wir jedes Haus außer Kraft setzen. Es gibt sogar Ingenieure die im Gefecht reparierend aktiv sind. Und wer hat schon mal die Gelegenheit gehabt aus sicherer Distanz dem Ionenstrahl-Satteliten bei der Arbeit zuzusehen? Da kocht die Atmosphäre!

Zu Befehl!
Renegade spielt sich missionsbasiert ab. Das heisst, daß wir mit einem definierten Auftrag ins Land ziehen, immer mit primären und sekundären Zielen im Gepäck. Letztere entstehen immer auf dem Fußweg und werden quasi im Vorbeigehen erledigt. Dabei ist uns EVA immer sehr behilflich. EVA ist nicht Havoc‘s Schwester, sondern vielmehr das elektronische Gehirn der GDI, zu dem unser Held eine Schnittstelle implantiert hat. So haben wir ein kleines Radar, Landkarte und Missionsschirm immer parat. Zudem steht uns unser Kommandeur per Funk ständig zur Seite und kommentiert das Geschehen. Am Ende einer Mission wird abgerechnet und eine Zwischensequenz in aufpolierter Spielegrafik bringt uns weiter.
Die Level sind sehr groß angelegt, man legt beträchtliche Strecken zu Fuß zurück. Auf dem Weg begegnen uns zumeist normale Fußtruppen mit verschiedener Bewaffnung. Diese werden hin und wieder per Fallschirm eingeflogen, ein nettes Detail. Leider stellen sich die Feinde nicht gerade schlau an, sie sind eher dumm wie Brot. An der KI hätten die Jungs der Westwood Studios wirklich etwas mehr feilen können, da man wirklich ungestört durch die Level marschiert, und ein Soldat reagiert nicht mal wenn man seinen Kameraden neben ihm mit der Sniperwaffe wegpustet.
Auf unserem Weg rücken wir den Gegnern mit verschiedensten Waffen auf den Pelz, angefangen bei „normalen“ Waffen (im Sinne allgemeiner 3d-Shooter) bis hin zu fantasievollen Tiberiumwaffen.

Kulisse pur – reicht das?
Fans der Serie werden sicherlich das gesamte Spiel durchweg von der Aufmachung – in Verbindung mit passender Musik und Geräuschekulisse – begeistert sein. Für den der Rest der Welt ist Renegade ein weiterer Shooter neben anderen. Die Grafik ist zwar sauber und sieht gut aus, ist aber eher heutige Standardware. Jedoch kann die gelungene Geschichtsführung den Spieler fesseln. Zudem gibt es ja auch noch den taktischen Multiplayermodus, in dem sich GDI und NOD direkt in zwei Lagern gegenüberstehen. Hier bringt (im Gegensatz zu den Einzelspielermissionen) ein Alleingang überhaupt nichts, man muss schon sehr teamfähig sein um überhaupt etwas erreichen zu können. Jeder Spieler erhält im Verlauf einer Multiplayermission Credits aus dem Abbau des Tiberiums durch die Tiberiumsammler. Davon können dann über eine Konsole Vehikel bestellt werden welche dann sofort hergestellt bzw. geliefert werden. Mit vereinten Kräften lässt sich dann ein Angriff auf die gegnerische Basis starten. Es ist halt das alte C&C-Prinzip „In der Gruppe sind wir stark!“. Das Spiel über das Internet bekommt so eine wichtige Rolle, da mit zu wenig Mitspielern das Spielprinzip etwas hinkt.
Mit unserer Wumme heizen wir den NOD Soldaten ein.
Unsere Luftunterstützung räumt uns den Weg frei.
Der Ionenstrahlsattelit in Aktion.
Auf Rändern unterwegs. Im Hintergrund landen Fallschirmjäger.
Eine erfolgreiche Mission und ein zufriedener Havoc.
Fazit: Eine gelungene Umsetzung des Strategiespiels in Form eines Shooters. Die gute Idee wird ideal umgesetzt.
2
Präsentation (1-20)
17
Systemanforderungen: 
Minimum: P2-400, 96 MB RAM
Empfohlen:P3-800, 128 MB RAM
Platz auf HD:700 MB
Schwierigkeitsgrad:normal
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1
Handhabung (1-20)
16
1
Atmosphäre (1-20)
17
1
Motivation (1-20)
16
 Gesamtwertung
83
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