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Beachlife - Virtual Resort
Wirtschaftssimulation
von Eidos
PCSeptember 2002
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Test

 

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GameCaptain
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Screenshots zum Test

Screen 1
Im Hotel wird der Rausch ausgeschlafen
Screen 2
Für das leibliche Wohl sorgen Cafe und Restaurant
Screen 3
Nächtliche Grillparty am Strand
Screen 4
Heiße Rhythmen
Screen 5
Pool-Party

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Beachlife - Virtual Resort
Hersteller: EidosGenre: Wirtschaftssimulation
Weitere Infos: (Links, Downloads...)
ähnliche Spiele:
Test vom: 27.09.2002
Sonne, Strand und Meer, ein strahlend blauer Himmel und jede Menge hübscher Mädels und Jungs die den Strand bevölkern. Ein Traum? Spielt Beach Life lässt Träume wahr werden.

Die Insel der Träume
Beach Life wird wohl jeden sonnenhungrigen Urlauber in seinen Bann ziehen. Die Strände sind leer und die Inseln verlassen und damit es nicht so bleibt, sollte jeder schnell das Spiel installieren.
Beach Life ist eine realistische Simulation eines Ferienresorts. Als Manager dieses Urlaubsparadieses hat man alle Hände voll zu tun, denn jeder Tourist hat Bedürfnisse und diese sollten auf jeden Fall schnellstens erfüllt werden. Man schlägt sich also mit den alltäglichen Problemen herum, die so ein Urlaubsparadies mit sich bringt.
Damit es aber erst mal ein Paradies wird, sind alle Hände voll zu tun. Dazu stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Für Neulinge oder einfach um sich mit dem Spiel vertraut zu machen, gibt es den Sandkasten-Modus. Am Anfang stehen zwei verschiedene Karten zur Verfügung, auf denen man nach belieben, bauen und agieren kann. Im weiteren Verlauf, vorausgesetzt man hat eine von zwölf Missionen gemeistert, werden diese Karten ebenfalls im Sandkasten-Modus freigestaltet. Die zweite Möglichkeit ist wie gesagt der Missions-Modus. In zwölf Missionen muss man sein Können als Manager unter Beweis stellen und das ist wahrlich keine einfache Aufgabe.

Toiletten, Würstchen und Strandmöbel
Beim Start erscheint als erstes der Karten-Bildschirm mit den verschiedenen Inseln. Nach einem Klick auf die entsprechende Insel erhält man alle nötigen Informationen über das jeweilige Szenario und die Siegesbedingungen. Erst wenn diese erfüllt sind kann man zum nächsten Szenario übergehen. Jedes Szenario stellt andere Ansprüche und jede dazugehörige Insel hat andere Ausgangsbedingungen. Mal müssen die Gäste vor hungrigen Haien gerettet, mal in einer bestimmten Zeit eine vorgeschriebene Gästezahl aufgewiesen werden. Leider wird man feststellen, das die Zeit in der einige Szenarien gemeistert werden sollen oft sehr knapp bemessen und damit schnell Frust angesagt ist, denn ein Neustart ist unausweichlich.
Aber eins steht bei jeder Mission an erster Stelle, die Touristen und ihre Bedürfnisse. Dazu stehen eine Menge Gebäude und Freizeit-Attraktionen zur Verfügung. Diese werden in drei Kategorien unterteilt. Da sind zum einem Hotel und Nebengebäude wie Sanitätsstation, Toiletten, Reiseleiter-Chalet, Putzfrauen-Unterkunft, Polizei, Handwerkshof und viele mehr. Damit die Touristen nicht hungrig und durstig über den Strand watscheln gibt es sogenannte Versorgungsgebäude. Um nur einige zu nennen, Poolbar, Strandbar, Cafe, Restaurant und jede Menge Stände mit Würstchen, Eis und alkoholfreie Getränke. Doch nicht nur Essen und Trinken ist wichtig, sondern auch die Freizeit-Aktivitäten. Neben dem Strandmöbel-Verleih gibt es noch drei verschiedene Pool-Varianten, Tanzschiff, Discotheken, Eventbühne mit verschiedenen Programmen, Stranddusche, Jetski-Verleih, Spielhalle, Casino und viele andere mehr. Damit nun noch alles schön verpackt wird, gibt es jede Menge Bäume, Blumen, Springbrunnen, Skulpturen, Bänke, Lampen und jeden erdenklichen Schnick-Schnack den die Urlauber so lieben.

Die Wünsche der Touristen
Fängt man bei den Urlaubern an, wird man bald feststellen, das es gar nicht so leicht ist, alle zufrieden zu stellen. So lästig es auch sein mag, die Gäste sind die einzige Einnahmequelle. Leider sind nicht alle Gäste reich, eher im Gegenteil. Die meisten überlegen sich sehr genau wofür sie ihr schwer verdientes Geld ausgeben. Daher ist es ratsam ein ausgewogenes, für jeden ansprechendes Paradies zu schaffen. Sind die Gäste glücklich und zufrieden, klingeln die Kassen. Unzufriedene Gäste reisen schnell wieder ab und das heißt kein Geld und keine Gäste.
Die Stimmung der Gäste erkennt man an den Daumen-Symbolen oder an den Smileys über ihren Köpfen. Genauere Informationen erhält man im Fenster Gäste-Infos. Dieses informiert über derzeitige Aktivität, Wünsche, Tag der Ankunft und Tag der Abreise, wie viel Geld noch in der Brieftasche ist, ob er einen Sonnenbrand hat, ob nüchtern oder besoffen, Kopfweh (wo gibt’s die Pillen gegen den verfluchten Kater) und wie voll die Blase ist. Auch die Meinung über das Resort, kann aus diesem Fenster ersehen werden. Sieben wichtige Punkte werden dabei bewertet. Schönheit, Warteschlangen, Sex-Appeal (je höher, desto mehr wird geknutscht und gekuschelt), Preise, Auswahl, Sauberkeit, Sicherheit, was gefällt am besten, was ist sehr schlecht. Die letzten drei Gedanken des jeweiligen Gastes sind ebenfalls zu ersehen.
Da jedes Ressort über eine Beschwerde-Stelle verfügt, ist es einfach, noch mehr Informationen zu bekommen. Diese informiert über die Anzahl weiblicher und männlicher Gäste (diese sollten auf jeden Fall immer im ausgewogenen Verhältnis stehen). Ankunft und Abfahrtszeit des Zubringers (Schiff oder Bus ). Wie viele Beschwerden eingegangen sind und wie viele Touristen zur Zeit auf der Insel sind.

Die Sorgen mit dem Personal
Kommen wir zum Personal. Neben Handwerkern gibt es Putzfrauen, Rettungsschwimmer, Wachmänner, Bauarbeiter, Reiseleiter und Sanitäter. Alle Angestellten arbeiten in 10 Stunden-Schichten. Gehälter und Arbeitszeiten können nach Wunsch jederzeit geändert werden. Oft meldet sich ein Angestellter und vernachlässigt seine Arbeit, dann ist es höchste Eisenbahn, das Gehalt etwas aufzubessern. Die Mitarbeiter-Info gibt Aufschluss über Gehalt, Arbeitszeit, Zufriedenheit, die momentane Tätigkeit und die Gedanken. Mitarbeiter können jederzeit eingestellt oder entlassen werden oder einer bestimmten Arbeit zugewiesen werden.
Die Steuerung erfolgt über eine Menüleiste am unteren Bildschirmrand. Die wichtigsten Funktionen sind die Bau-Option, Gäste und Gebäude (hier können die Preise verändert werden), Finanzen, Kamera (ein paar coole Schnappschüsse gefällig?), Zoomen (drei Einstellungen), Spieltempo von normal bis Turbo, sowie die Personal- Schnelltasten. Ausserdem können hier noch diverse Statistiken aufgerufen werden.
Gespielt wird in einer isometrischen Ansicht, wobei die Grafik gut gelungen ist. Des weiteren verfügt Beach Life über einen integrierten Mp3-Player. Mit diesem kann man den fantastischen Sound ( wirklich beeindruckend) nach Lust und Laune bearbeiten und eine eigene Wiedergabeliste zusammen stellen. Alles ist sehr übersichtlich und leicht zu bedienen.
Im Hotel wird der Rausch ausgeschlafen
Für das leibliche Wohl sorgen Cafe und Restaurant
Nächtliche Grillparty am Strand
Heiße Rhythmen
Pool-Party
Fazit: Ein gutes Spiel mit tollem Sound und gelungener Grafik. Auch wenn man die Kinder vergessen hat und die Missionen zum Teil sehr schwierig sind, ist es eine willkommene Abwechslung in dieser trüben Jahreszeit.
1
Präsentation (1-20)
17
Systemanforderungen: 
Minimum: P2-450, 128 MB RAM
Empfohlen:k.A.
Platz auf HD:950 MB
Schwierigkeitsgrad:normal
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1
Handhabung (1-20)
17
2
Spieltiefe (1-20)
15
1
Motivation (1-20)
16
 Gesamtwertung
80
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