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Mit Age of Mythology präsentieren die Ensemble Studios, die Schöpfer von Age of Empires und Age of Kings, ihr neuestes Werk. Age of Mythology versetzt den Spieler zurück in eine Zeit, in der Helden gegen mythologische Monster kämpften und die Götter sich in die Geschicke der Sterblichen einmischten. Als Herrscher über eine von neun Zivilisationen führt der Spieler sein Volk zu Macht, Ruhm und Einfluss. Nach Warcraft 3 erscheint nun ein weiteres großes Strategiespiel, das um die Gunst der Käufer buhlt. Wer hat die Nase vorn? Microsoft oder Blizzard? Und wie unterscheidet sich Age of Mythology von der Age of Empires-Reihe? Alles neu?Bei Age of Mythology handelt es sich zwar offiziell nicht um den Nachfolger von Age of Empires, tatsächlich kann das Spiel seine Vorgänger aber kaum verleugnen. Nach wie vor geht es um das Sammeln von vier Rohstoffen (wobei Steine durch Gunst ersetzt wurden), den Aufbau einer Armee, das Entwickeln von Technologien und letztendlich um das Besiegen des Gegners. Glücklicherweise wurden die zahlreichen Völker aus Age of Empires, die sich kaum voneinander unterschieden, durch drei Kulturen ersetzt, die nicht nur andere Einheiten und Gebäude, sondern auch andere Technologiebäume und jeweils eine eigene Rohstoffbeschaffung haben. Kombiniert wird jede Kultur bereits zu Spielbeginn mit einem von drei Hauptgöttern, die bestimmte Boni und mytische Kreaturen mitbringen. Bei jedem der drei Wechsel in das nächste Zeitalter darf sich der Spieler dann nochmal zwischen zwei Untergöttern entscheiden, die ebenfalls Boni, mythische Kreaturen und einen göttlichen Zauber mitbringen. Während sich Age of Mythology trotz mythischer Kreaturen noch recht herkömmlich spielt, bringen die göttlichen Zauber den einen oder anderen Überraschungseffekt ins Spiel. Im richtigen Moment eingesetzt kann man so eine Partie, die vielleicht auf der Kippe steht, noch für sich entscheiden.Neu ist auch, dass man Dorfzentren nur noch auf spezielle Bauplätze setzen darf, so dass man die Karte nicht mehr mit Dutzenden von Dorfzentren zupflastern kann. Die Artefakte sind wichtiger geworden, da sie statt Gold nun einen Bonus liefern, solange sie im Tempel stehen. Und mit dem Marktplatz kann man nun auch zu eigenen Dorfzentren Handelsrouten einrichten und damit Gold sammeln. Die GriechenDie Griechen spielen sich so wie die Völker aus Age of Empires, weswegen sie sich zum Einstieg besonders eignen. Das Dorfzentrum produziert Dorfbewohner, welche Nahrung, Holz und Gold sammeln. Nahrung wird in den Kornspeicher, Holz und Gold in das Lagerhaus gebracht. Am Tempel, der auch zum Aufstieg in das zweite Zeitalter benötigt wird, beten Dorfbewohner und erzeugen damit Gunst, die neue Resource, die die Steine aus Age of Empires ersetzt. Auch Militärakademie, Schießanlage und Stall sind alte Bekannte. Waffenupdates werden in der Waffenkammer durchgeführt. Universität und Waffenschmiede gibt es nicht mehr; Beleagerungswaffen werden nun in der Festung produziert.Die griechischen Götter sind Zeus (Stärke: Infantrie und Helden), Poseidon (Kavallerie) und Hades (Bogenschützen und Gebäude). Bei den mythischen Kreaturen tummeln sich mit Pegasus (Luftaufklärung), Minotaurus und Zentaur bekannte Gesichter aus der griechischen Mytholgie. Bei den göttlichen Zaubern fallen neben Erdbeben und Gewittersturm noch Tor zur Unterwelt (erschafft einen Tunnel zwischen zwei Punkten, durch den eigene Einheiten geschleust werden können) und Fluch (Verwandelt gegnerische Einheiten in Schweine) auf. Die ÄgypterDie Ägypter können bereits im ersten Zeitalter Felder bauen, welche dafür aber Gold (statt Holz) kosten. Auch gibt es für Holz und Gold unterschiedliche Sammelgebäude (Holzfäller- und Bergarbeiterlager). Dafür werden sowohl Infantrie als auch Bogenschützen gemeinsam in der Kaserne ausgebildet. Statt drei Helden gibt es bei den Ägyptern nur einen Pharao. Dafür kann dieser den Bau von Gebäuden oder die Produktion eines Gebäudes beschleunigen, in dem er dieses verzaubert. Gunst gewinnen Ägypter automatisch, müssen dafür aber insgesamt fünf Statuen bauen. Eine besondere Einheit sind Söldner, die viel Gold kosten und nur kurze Zeit kämpfen, bevor sie sich aus dem Staub machen. Dennoch ein probates Mittel um einen überraschenden Angriff zurückzuschlagen.Bei den Göttern hat man die Wahl zwischen Re (Stärke: Kamelreiter), Isis (Wirtschaft) und Seth (Bogenschützen). Bei den mythischen Kreaturen darf natürlich die Sphinx nicht fehlen, ebenso wenig wie Anubite, Skarabäus und Mumien. Den größten Eindruck hinterlässt beim Gegner ein Meteoritensturm, aber auch die Heuschreckenplage (vernichtet Felder) oder ein Tornado sind nicht zu verachten. Die WikingerAnders als die Ägypter, die sich prachtvolle Statuen in die Basis setzen, halten die Wikinger nichts von solchem Prunk. Alles muss zweckmäßig sein. So haben sie als einzige Kultur einen Ochsenkarren, zu dem die Sammler die Rohstoffe tragen. Dadurch kann man bei der Jagd der Herde hinterher fahren. Als besonders effizient im Goldabbau haben sich die Zwerge herausgestellt, die dafür aber auch teurer als normale Sammler sind. Zum Errichten von Gebäuden benötigen die Wikinger eine dritte Einheit, den Ulfsark, der gleichzeitig auch die Standard-Infantrie-Einheit darstellt. Gunst gewinnen die Wikinger nur im Kampf, so dass sich ein agressiver Spielstil anbietet. Und weil die Wikinger so heroisch sind, gibt es auch nicht nur einen oder drei Helden, wie bei den anderen Kulturen, sondern beliebig viele (Hersen). Diese sammeln im Kampf besonders schnell Gunst. Im Langhaus werden Infantrie und Kavallerie ausgebildet, in der Bergfestung fortgeschrittene Einheiten und Belagerungswaffen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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