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Star Trek: Der Aufstand
Action-Adventure
von
PC1999
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Neun Monate sind vergangen, seit die Enterprise die Bak´u vor den Son´a gerettet hat, die die lebensspendende Energie der Planetenringe für ihre eigenen Zwecke umleiten wollten. Der Planet und der ganze Sektor "Briar Patch" wird nun von der Föderation überwacht. Dazu wurde der "Außenposten 40" am Rande des Sektors errichtet. Die Bak´u hatten den Son´a nach Beendigung der Feindseligkeiten erlaubt eine friedliche Kolonie zu errichten. Und genau unter dieser Kolonie wurden jetzt die Überreste einer uralten Zivilisation gefunden. Aus diesem Grund haben Picard und Data Landurlaub beantragt, und wollen nun zusammen mit dem jungen Fähnrich Sovok bei den Ausgrabungen helfen. Diesen Fähnrich spielt man in Star Trek: Der Aufstand.

Die Ausgrabung

Zu Beginn des Spiels muss man zunächst ein paar Aufträge für Picard und Data erledigen. Während ihrer Arbeiten wird Picard plötzlich von unbekannten in der Ausgrabungsstätte angegriffen und muss flüchten. Und zu allem Überfluss wird man selbst auch noch während der Suche nach ihm von Data getrennt, und man sitzt, nur per Kommunikator mit den anderen verbunden, alleine in einer fremdartigen Welt fest. Nun muss man sich wohl oder übel erstmal alleine durchschlagen.

Nervige Steuerung

Steuern lässt sich Sovok nur mit der Tastatur, und die Tastenbelegung lässt sich leider auch nicht ändern. Man kann also vorwärts und rückwärts laufen, sowie sich drehen. Mit den Tasten 1-8 nimmt man die verschiedenen Gegenstände in die Hand. 
Darunter gibt es zu Beginn den Phaser, den Tricorder und den Kommunikator. Das erste Problem hierbei ist, daß Sovok sehr lange braucht um z.B. vom Tricorder auf den Phaser zu wechseln. So passiert es häufig, daß man erstmal einstecken muss, bevor man austeilen darf, wenn plötzlich Gegner auftauchen. Außerdem kann man manchmal nicht sofort erkennen, aus welcher Richtung ein Gegner gerade kommt. Gut, daß die Gegner meist recht wenig aushalten und es eine Zielhilfe gibt, so daß man nur ungefähr in die richtige Richtung zielen muss.
Außerdem im Gepäck: ein Tricorder. Damit lassen sich zu jedem Zeitpunkt wichtige Informationen über die Umgebung sammeln. An einer Stelle z.B. wird der Weg durch ein Kraftfeld blockiert. Mit dem Tricorder findet man dann seine Energiequelle und kann sie ausschalten. 
Leider sind die Rätsel meist sehr einfach zu lösen. Fast alles gelingt auf anhieb, was zwar dem Spielfluss gut tut, aber andererseits stößt man im gesamten Spielverlauf auf keine wirklich herausfordernde Aufgabe. Man muss eigentlich nur sämtliche Schauplätze ablaufen, mitnehmen was dort so rumliegt, und die Rätselchen schließlich lösen. 
Trotzdem sind einige der Rätsel recht interessant gestaltet. An einer Stelle muss man sich z.B. getarnt durch eine Horde Romulaner schleichen. Währenddessen kann man sich nur mit dem vulkanischen Nackengriff wehren, und das auch nur, wenn es gerade kein anderer sieht. Stößt man versehentlich einen der Romulaner an oder wird von den Sensoren entdeckt, wird Alarm gegeben.

Gute Atmosphäre

Die Grafik ist meist sehr hübsch anzusehen, allein die für jedes Bild festgelegte Kameraposition stört manchmal. Dadurch ist Sovok in manchen weitläufigen Szenen kaum noch zu erkennen. Personen und Monster werden in 3D in die Szenen gerendert und sehen ganz gut aus, bewegen sich aber etwas hölzern. Gelegentlich wir das Spiel auch durch recht gut aussehende Zwischensequenzen unterbrochen. Teilweise geschieht dies in Spielgrafik, und teilweise durch sehr schön gerenderte Videos.
Außerdem sind Sound und Musik recht gut gelungen. Gegner kündigen sich schon recht früh durch bestimmte Geräusche an, und die Musik verändert sich, wenn man sich einem besonderen Ereignis nähert. Ebenfalls gut ist die Sprachausgabe. Picard und Data werden von ihren deutschen Synchronstimmen gesprochen, und gerade am Anfang des Spiels steht man in ständigem Kontakt mit ihnen. So kann man sich z.B. über den Kommunikator Tips von ihnen holen, sollte man an einer Stelle wirklich mal nicht weiterkommen. 
Doch für ein gutes Adventure ist das Spiel einfach zu kurz. Wer sich ranhält kann Star Trek: Der Aufstand an einem Tag durchspielen, das ist eindeutig zu wenig!
Sehr schön sind die gelegentlich auftauchenden Zwischensequenzen.
An der Grafik gibt es kaum etwas zu bemängeln.
Hier sieht man Inventar, Informationsdisplay und Lebensenergie.
Ein paar Monster greifen Sovok über eine Energiebrücke an.
Fazit: Sehr leichtes und extrem kurzes Action-Adventure. Fans der Serie und Anfänger können mal einen Blick riskieren. Profis sollten aber die Finger davon lassen.
1
Präsentation (1-20)
15
Systemanforderungen:  
Minimum:  P166, 32 MB
Empfohlen: P233, 64 MB, 3D-Karte
Platz auf HD: 220MB, 420MB oder 560MB
Schwierigkeitsgrad: niedrig
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1
Handhabung (1-20)
12
2
Atmosphäre (1-20)
16
1
Motivation (1-20)
10
  Gesamtwertung
69
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