Test: Star Trek: Starfleet Command 2
Nur was für Taktik-TrekkiesStar Trek und kein Ende. Die Hersteller,
die sich für teures Geld die Lizenzen für die unterschiedlichen
Serien gesichert haben, hauen ein Spiel nach dem anderen raus. Interplay
war zuletzt mit New Worlds wenig erfolgreich und schiebt nun schon Starfleet
Command 2 hinterher.
Die alte Garde Als Spieler spielt man nun einzelne, zufällig erzeugte Schlachten oder startet eine Kampagne. Dabei kann man jedes beliebige Volk wählen. Klein und altbacken Nach einem Einsatz kann man sich bei einem der Raumdocks für die Prestigepunkte, die man für bestandene Einsätze erhält, neue Teile für sein Schiff kaufen. Auch die Grafik in den eigentlichen Missionen weiß nicht recht zu überzeugen. Ich dachte eigentlich die "Weiße-Pixel-"Galaxien hätte ich mit Amiga und Atari ST hinter mir gelassen. Nun gut, ein paar nette Nebel gibt es auch und die Explosionen sind ganz nett, aber alles in allem wirkt die Grafik verglichen mit Homeworld ziemlich altbacken. Auf der linken Seite befinden sich die - für jedes Volk grafisch individuell gestalteten - Menüs und spätestens hier merkt man, daß SFC2 auf einem komplexen Brettspiel basiert und viel mehr in Richtung Taktik geht, als herkömmliche Echtzeitstrategiespiele. Will heißen, es gibt jede Menge Untermenüs, Dutzende von Befehlen und das alles ist auf engstem Raum untergebracht. Logische Folge sind fiselig kleine Icons, deren Bedeutung man ohne die Tooltipps wohl nie erraten würde. Pseudo 3D Doch auch ohne die dreidimensionale Bewegung bekommt der Hardcore-Taktiker in SFC2 mehr als genug zu tun, denn die taktischen Möglichkeiten sind immens. Neben den altbekannten Phasern und Photonentorpedos, hat man doch diverse andere Optionen, beispielsweise die elektronische Kriegsführung, die Systeme des Gegners außer Kraft setzt, oder Minen, oder man beamt ein Angriffsteam rüber und übernimmt das ganze Schiff, nachdem man den Schild hat zusammenbrachen lassen usw, usw. Doch über all dem muß man noch dafür sorgen, das lebenswichtige Systeme schnell wieder repariert werden und natürlich sein Schiff steuern. Ein bißchen zu viel Optionen um sie alle effektiv in Echtzeit nutzen zu können, daher gibt es bei SFC2 eine Pause-Funktion, die die Zeit anhält, in der man aber weiter alle Befehle geben kann. Daher ist das Spiel auch eher mit rundenbasierten Strategiespielen zu vergleichen als mit Echtzeit-Titeln wie Homeworld & Co. SFC 2 ist ein Randgruppenspiel. Fans heißer Weltraumschlachten
werden sich schnell gähnend abwenden. Wer wartet schon gern eine halbe
Minute bis die eigenen Phaser endlich wieder feuerbereit sind? Doch auch
Hardcore-Taktiker sollten ein Faible für Star Trek mitbringen, denn
die fiselige Steuerung über die Winz-Icons - oder alternativ
zig Hotkeys - versüßen einem nicht gerade das Spielvergnügen
und der Kampagnenmodus ist alles andere als gelungen und durch die dröge
Präsentation nicht besonders motivierend.
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| Fazit: Taktisches "auf Wunsch auch in Echtzeit"-Strategiespiel, mit viel Tiefgang aber schwacher Präsentation und Steuerung. | ||||||||||||||
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Präsentation (1-20) |
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Handhabung (1-20) |
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Spieltiefe (1-20) |
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Motivation (1-20) |
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| Gesamtwertung |
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