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Test: Star Trek: DS9 - Dominion Wars

Kampf um Deep Space 9
 
Sternzeit 50614,9: "Die Cardassianer nennen sie Terok Nor. In der Föderation kennt man sie als Deep Space 9. Die Station überwacht das strategisch wichtige Wurmloch zum Gamma-Quadranten, wo das Dominion und seine Jem'Hadar-Krieger in Bereitschaft sind. Sie bauen die Truppen auf, um zuzuschlagen. Um zu kontrollieren. Um zu erobern. 
Die Streitkräfte des Dominion konnten mit Hilfe seiner cardassianschen Verbündeten das Wurmloch durchstoßen - was von den Mächten des Alpha-Quadranten mit Entsetzen beobachtet wurde. Das Ziel des Dominion ist es, einen Stützpunkt im Alpha-Quadranten aufzubauen, in dem Schiffe für die Jem'Hadar gebaut werden können, um so den gesamten Quadranten zu erobern. Nur eines steht noch im Weg - die Allianz der Föderation."

Spielmodi

Bei Dominion Wars gibt es zwei Singleplayerkampagen. In der Ersten vertritt man die Föderation und darf sowohl mit klingonischen als auch mit föderalen Raumern kämpfen. In der Zweiten vertritt man mit den Cardassianern und den Jem'Hadar die Opposition.
Die Missionen der beiden Kampagnen lassen auffällige Ähnlichkeiten erkennen. Zum Beispiel finden die jeweils ersten Kämpfe der Kampagnen im selben Weltraumnebel statt, mit gegenteiligem Missionsziel versteht sich. In der zweiten muss der Föderationskommandeur die Evakuierung von DS9 überwachen, während man als Jem'Hadar alles tun muss, um diese zu verhindern.
Außerdem gibt es die Möglichkeit "Aktionmissionen" oder selbst erstellte Missionen zu bestreiten. Leider fehlt aber ein Leveleditor, oder schachdienliche Hinweise, wo man einen solchen finden kann. Selbst das Handbuch und die Readme-Datei des Spieles schweigen sich darüber aus.
Die Mehrspielerfunktion ist recht vielfältig ausgefallen. Es gibt zehn unterschiedliche Spieltypen, wie "Finde den Gründer" oder "Zerstöre/Beschütze die Basis". Der Spieler kann hier zwischen vier Rassen auswählen, hinzu kommen noch mal vier, die ausschließlich der Computerintelligenz vorbehalten sind. Alle Besitzer des "Simon & Schuster's Starship Creator: Warp II" können sich freuen, denn sie können verschiede Schiffstypen in den Multiplayerkampf importieren.

Am Anfang...

... steht das Missionsbriefing. Hier werden alle primären und sekundären Missionsziele anhand einer taktischen Minikarte erörtert. Hat man alles verstanden, geht man zur Flottenplanung über. Für jeden Einsatz steht ein gewisses Kapital zur Verfügung, welche durch siegreiche Kämpfe erhöht wird. Diese wird nun für eine stattliche Flotte mit bis zu sechs Schiffen auf den Kopf gehauen.
Allerdings ist es mit dem Kauf der Raumers nicht getan, eine Schlange ohne Kopf bringt schließlich auch nicht viel. Also muss noch ein Kapitän und eine Crew mitsamt Ausrüstung her. Hierzu stehen fast alle aus den Serien bekannte Charaktere und hunderte namenloser Techniker, Sicherheits- und Kommandooffiziere zur Verfügung. Als Ausrüstung stehen Schilderweiterungen, Phaser, Zielhilfen, usw. parat.

In der Schlacht

Nach erfolgter Flottenplanung stürzt man sich in die Schlacht. Als eine besonders elegante Taktik hat sich die Methode erwiesen, gegnerische Schilde klein zu schießen und einen Trupp bewaffneter Sicherheitsexperten an Bord zu beamen, die sodann das Schiff kapern und für eigene Zwecke missbrauchen. 
Die Flugroute kann man auf einer taktischen Minikarte, wie sie bei Echtzeitspielen üblich ist, eingeben. Das Flugverhalten der Raumschiffe kann man mittels zweier taktischer Konsole bestimmen. An der einen werden Waffen- oder Schildeinstellungen vorgenommen, die andere gebietet über die Angriffsart und Angriffsziel.
Die Taktikkonsole ist von sehr großem Vorteil, solange man nur ein Schiff zu steuern hat. Wenn man aber mehrere Kreuzer steuern muss, kostet die Konsole in Verbindung mit der komplizierten Kamera zuviel Zeit. So brauchte ich für die erste Dominion-Mission im leichtesten Schwierigkeitsgrad mehr als sechs Versuche.

Galaktische Optik

Die 3D-Grafik in Dominion Wars ist eigentlich nur 2D. Die Raumschiffe werden zwar in 3D dargestellt bewegen sich jedoch auf einer Ebene, die nur zum Ausweichen verlassen wird. Die Kamera, mit der man den Weltraum beobachtet, fliegt meistens hinter dem markierten Schiff her und kann das Objekt in Stufen heranzoomen. Die stärkste Vergrößerung ist eigentlich nur zweckmäßig, wenn man sich das Raumschiff anschauen will, da es fast bildschirmfüllend dargestellt wird, während die Raumer bei der kleinsten Verstärkung so pixelig sind, dass man sie kaum mehr vom Feind unterscheiden kann.
Die Schäden an den Raumschiffen werden durch sich verändernde Texturen verdeutlicht. Von den zerstörten Kampfschiffen bleibt nur noch ein Gerippe übrig. Hin und wieder kam es auch vor, dass Raumer die sich während eines Kampfes selbst repariert haben, leicht transparent wurden, so dass man Sterne und andere Raumanomalien durch sie hindurch sehen konnte.
Weiterhin kann man an der Grafik bemängeln, dass man die Bildschirmauflösung nicht selbst einstellen kann. Ebenso fehlen Möglichkeiten den Detailgrad zu verstellen, so dass Spieler mit älteren Rechnern die Spielgeschwindigkeit nicht mehr beeinflussen können.

Für mich wirkt dieses Spiel wie schnell produzierte Massenware. Hier summiert sich ein Haufen Kleinigkeiten zu einem ausreichenden Mittelmaß in der Wertung dieses Spieles. Die Kleinigkeiten reichen von Fehlern im Handbuch bis hin zur Frage warum man ein Schiff mit einem Kapitän besetzen muss (abgesehen von der Tradition), wenn dieser sich nicht auf das Schiff auswirkt. So brachte Jadzia Dax einen Aufflugunfall zu Stande, der einen Totalverlust nach sich zog.
Vielleicht sollte man sich das Geld für dieses Spiel lieber sparen und zu Homeworld greifen oder auf Star Trek: Aramada 2 oder Imperium Galactica 3 warten. Bei letzterem machte das Preview (Alpha-Version) einen besseren Eindruck als die Verkaufsversion von Dominion Wars.

Fazit: Allenfalls für Star Trek- oder insbesondere DS9-Fans interessant.
1 Präsentation (1-20) 11
Systemanforderungen:  
Minimum:  P266, 64 MB
Empfohlen: ---
Platz auf HD: 150 MB - 600 MB
Schwierigkeitsgrad: normal-hoch
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1 Handhabung (1-20) 9
2 Spieltiefe (1-20)
13
1 Motivation (1-20) 10
  Gesamtwertung
56
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