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Test: Ballistics

Markige Sprüche gehören zum Marketing. So verwundert es nicht das THQ/Xicat ihr futuristisches Rennspiel Ballistics als „das schnellste Spiel der Welt“ anpreisen. Eher überraschend ist jedoch das man nach einem Rennen mit diesem Spiel unumwunden zugeben muß, daß sie nicht übertrieben haben.
 
Ballistics
Hersteller: THQ, Xicat InteractiveGenre: Funracer
getestet von: Jörg Benne
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Test vom: 19.11.2001
Markige Sprüche gehören zum Marketing. So verwundert es nicht das THQ/Xicat ihr futuristisches Rennspiel Ballistics als „das schnellste Spiel der Welt“ anpreisen. Eher überraschend ist jedoch das man nach einem Rennen mit diesem Spiel unumwunden zugeben muß, daß sie nicht übertrieben haben.

Die Zukunft der Formel 1
Wir befinden uns im Jahr 2090. Aus der Formel 1 hat sich eine neue Extremsportart entwickelt, die Ballistics-Rennen. Auf sogenannten Speedern, Hightech-Hoverbikes, jagen die Schumis der Zukunft auf einem Magnetfeld durch Tunnelröhren und erreichen dabei Geschwindigkeiten weit jenseits der Schallmauer.
Mein erstes Rennen führt mich nach Sky Town. Schon die kleine Intro lässt ahnen, welch aberwitzigen Strecken man sich für die Racer ausgedacht hat, teilweise transparente Röhren winden sich zwischen den Wolkenkratzern. Ich darf sogar von vorn starten um so besser. Die Gegner beschleunigen offenbar auch langsamer als ich, ich lasse sie erstmal hinter mir. Bald darauf kommt aber schon das erste Hindernis etwas zu überraschend für mich, eine Mauer die bis zur Hälfte die Röhre verschließt. Mit 250 Sachen knalle ich dagegen, alle CPU-Gegner sausen vorbei. Zwar habe ich schnell wieder die 250er Marke erreicht, doch den Gegnern komme ich nicht näher, aber da war doch noch die Drosselklappe für meinen Düsenantrieb, betätigen wir doch mal diiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie....

Wahuuuuuuuuuuuuuuu
Was dann abgeht können Screenshots nicht vermitteln, das Spiel hat eine unglaubliche Speed und die vorbei rasende Landschaft führt bei hohen Geschwindigkeiten zu beinahe psychedelischen Effekten. Nähert man sich der Schallmauer grollt ein Donner immer näher, hinter der Mauer herrscht dann Totenstillle.... bis man mit Volldampf ins nächste Hindernis knallt.
Eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt es nicht, entweder der Boost ist gerade alle oder ein Hindernis stoppt die Beschleunigung, ansonsten gibt es keine Limits. Allerdings ist es nicht ratsam mit Dauerboost zu fahren, denn ab etwa 400 km/h ist es verdammt schwer die Hindernisse zu umfliegen und ab 600 km/h nur noch Glückssache.
Zwar kostet uns auch ein Crash mit 1000 Sachen nicht gleich das Leben, aber – wie auch die Benutzung des Boosts – erhöht den Hitzepegel, überschreitet der einen gewissen Punkt macht’s Bumm und das Rennen ist vorüber. Doch einem hohen Hitzepegel kann Abhilfe geleistet werden in dem man über Kühler-Symbole fliegt oder den Speedereigenen Kühler aktiviert, letzteres bremst das Gefährt aber stark ab.
So gilt es genau das richtige Maß an Geschwindigkeitswahn zu entwickeln um zum einen die Speed-Boni einzusacken und zum anderen die Gegner hinter sich zu lassen, ohne seinen Speeder samt eigenem Hintern zu rösten.

Super schnell = Super gut?
Ballistics ist wahrlich das schnellste Rennspiel das mir je über den Weg gelaufen ist, bietet zudem eine tolle Grafik und ordentliche Musik. Von der Optik bekommt man allerdings bei der Geschwindigkeit nicht viel mit, denn man starrt wie gebannt auf die Bildschirmmitte um eventuelle Hindernisse rechtzeitig auszumachen. Auch die Gegner sieht man nur vorbeizischen, in die eine oder andere Richtung, je nachdem wer gerade den Booster an hat.
An der Steuerung gibt’s wenig zu mäkeln, die langen Ladezeiten nerven etwas und die Pfeile zur Auswahl der Komponenten mit denen man seinen Speeder aufrüsten kann (gegen das sauer verdiente Preisgeld versteht sich), hätten wohl nicht noch kleiner sein dürfen.
Was fehlt ist auf Dauer aber die Abwechslung. Die Strecken sind zwar recht lang und schwer auswendig zu lernen, nach ein paar Rennen weiß man aber doch ungefähr wo man gefahrlos die Schallmauer attackieren kann. Und ansonsten gibt es keine Herausforderung, man kann die Gegner kaum abdrängen (sie zu treffen wäre reiner Zufall) oder mit Waffen attackieren und es gibt keine Abzweigungen, es gilt immer nur dem Tunnel zu folgen. So kann einen das Spiel nicht für lange Zeit bei der Stange halten.
Das es "nur" sieben Strecken gibt spielt im Grunde keine Rolle, Ballistics ist wie Achterbahn-fahren, irgendwann hat man genug, aber nach einer Weile hat man auch mal wieder Lust auf den Speed-Kick. So bietet Ballistics kurzweiligen Geschwindigkeitsrausch für zwischendurch, nicht weniger aber eben auch nicht mehr.
Fazit: Der Geschwindigkeitskick für zwischendurch, rasend schnell, rasend abwechslungsarm.
2
Präsentation (1-20)
17
Systemanforderungen: 
Minimum: P2-400, 128 MB RAM, 3D-Karte
Empfohlen:P3-600, 128 MB RAM, 3D-Karte (GeForce, Radeon oder
Platz auf HD:1
Schwierigkeitsgrad:normal
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2
Handhabung (1-20)
16
1
Motivation (1-20)
11
 Gesamtwertung
77
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Ballistics

Packshot
Funracer
von THQ, Xicat Interactive
USK-Freigabe k.A.
PCOktober 2001
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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