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Test: Colin McRae Rally


 
Hersteller: Codemasters
Genre: Rennspiel
getestet von: Jörg Benne
Test vom: 14.10.1998

Rennspiele lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen, die Funracer, bei denen man - zumeist weit entfernt von jedem Realismus - teure Flitzer durch die Gegend scheucht, und die Simulationen, bei denen man oft mehr Zeit mit dem Setup verbringt als mit dem eigentlichen Rennen. Nur wenige Spiele finden einen guten Kompromiß, Colin McRae Rally ist eines davon.

Das Spiel bietet acht verschiedene Rallies mit insgesamt 52 Etappen. Die Setup-Einstellungen sind sehr rudimentär und ihre Auswirkungen werden erklärt, so daß man kein Ingenieurs-Studium braucht, um sein Gefährt optimal auf die Gegebenheiten der Etappe (Schnee, Eis, Schlamm, Schotter...) abzustimmen.

Vor der ersten Rally sollte man zunächst mal Colin McRae's Fahrschule besuchen, wo man vom Ex-Weltmeister persönlich in die hohen Fahrkünste eingeführt wird. Eine gute Sache, denn eine Rally zu fahren fordert doch eine ganze andere Handhabung des Fahrzeugs als beispielsweise ein Grand Prix-Rennen.

Anschließend wählt man eines der 8 Fahrzeuge (+4 Extrafahrzeuge, die man sich "erfahren" muß) und dann heißt es "3..2..1..LOS!" und es geht auf die Strecke. Der Beifahrer sagt einem die Kurven an, was auch bitter nötig ist, denn man hat alle Hände voll zu tun, seinen Wagen auf der Strecke zu halten und Kollisionen mit Bäumen und anderen Streckenrandobjekten zu vermeiden. Seine Gegner sieht man nicht, doch bei den Zwischenzeiten meldet das Spiel den Abstand zu ihren Zeiten.

Die einzelnen Raxllies unterscheiden sich sehr stark voneinander. Rast man in Neuseeland auf schlammigen Straßen durch dichten Urwald hat man es in Schweden mit einer völlig vereisten Fahrbahn zu tun um schließlich in England durch Parkanlagen und über enge Straßen zu brettern.

Neben dem Spiel gegen die computergesteuerten Fahrer bietet das Spiel auch diverse Multiplayer-Modi an. Neben den üblichen Verbindungsarten über Netzwerk, Internet und Null-Modem kann man sogar via Splitscreen mit einem anderen Spieler am selben PC spielen.

Systemvoraussetzungen: Pentium 166 mit 16 MB, 3D-Grafikkarte.

Fazit: Colin McRae Rally bietet ein excellentes Fahrgefühl. Es macht unglaublichen Spaß, seinen Wagen um die Ecken zu scheuchen. Nur wer gerne Gegner auf der Strecke hat, kommt nicht auf seine Kosten, alle anderen Renn-Fans sollten unbedingt zugreifen.
 

2
Präsentation (1-20) 
17 
Wer eine 3D-Karte hat bekommt einiges zu sehen. Leider ist der Bildaufbau ein bißchen langsam. 
Handhabung (1-20) 
19 
Die Steuerung ist hervorragend und vermittelt tolles Rallyvergnügen. 
Motivation (1-20) 
19 
Selbst wer im Profimodus gewonnen hat, ein Rennen gegen einen Fahrer aus Fleisch und Blut reizt immer wieder. 
  Gesamtwertung
91
Das derzeit beste Rallyspiel. Wer keine Gegner auf der Strecke braucht, liegt hier goldrichtig.

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