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Test: American Conquest
Der inoffizielle Nachfolger von Cossacks gleicht einem Feuerwerk für Strategen. Ob es für die Genrespitze reicht lesen sie in unserem Test.Der Name sagt eigentlich alles! 1492 betreten Sie als Christoph Kolumbus Amerika. Unter der Flagge Spaniens fahrend war er 4 Monate zuvor in See gestochen um den Seeweg nach Indien zu finden. Nach einer kräfteraubenden Fahrt ist es nun Ihre Aufgabe den neu entdeckten Kontinent zu besiedeln. 300 Jahre lang, bis zu den Unabhängigkeitskriegen, erleben Sie die Geschichte eines Kontinents der von Habgier, Macht und grausamen Kriegen geprägt wurde. Von Kossacken und IndianernDie Ähnlichkeit zu Cossacks kann das Spiel keinen Moment verleugnen. Eins zu Eins übernommen wurde allerdings nur die Steuerung, was für erfahrene Cossacks-Spieler nichts anderes heißt als das sie ohne jegliche Eingewöhnung in das Spiel einsteigen können. Neueinsteigern steht ein sehr gutes Tutorial zu Verfügung welches gleichzeitig auch den Anfang der insgesamt 8 Kampagnen bildet. Neben Kolumbus expedieren sie noch als Pizarro, versuchen als Indianer die unbeliebten Neuankömmlingen zurückzudrängen oder schlagen den 7-Jährigen-Krieg. Das Ende bildet der britisch-amerikanische Unabhängigkeitskrieg. Um auf die Zahl der 8 Kampagnen kommen, dürfen sie die 3 letzt Genannten auch aus Sicht des Gegners spielen. So versuchen sie erst als Briten die Franzosen zurückzuschlagen, um dann in der nächsten Kampagne die Franzosen zum Sieg zu führen. Insgesamt kommen sie so in den Kampagnen in den Genuss von 42 Missionen. 9 separate Einzelmissionen ergänzen das Bild.Wie schon in Cossacks hat sich QSC auch wieder in American Conquest zahlenmäßig mächtig ins Zeug gelegt: 12 verschiedene Nationen und Stämme wurden in das Spiel integriert, neben den Großmächten noch die technisch weit unterlegenen Azteken, Inkas, Mayas, Sioux, Delawaren, Huronen und Pueblos. Alle besitzen eigene Grafiksets, so hausen die Sioux in Zelten während die zivilisierten Engländer bereits Blockhäuser besitzen. Insgesamt kommt man so auf über 100 Gebäude. Ebenso viele unterschiedliche Einheiten können sie steuern. Das reicht von der einfachen Infanterie (z.B. Hellebardier, Musketenschütze) über die Kavallerie (Dragoner, einfache Reiter)bis zu schweren Kanonen. Selbstverständlich steht nicht jeder Nation jede Einheit zu Verfügung. So müssen die Indianer noch mit Bogenschützen in die Schlacht gegen mit Pistolen bestückte Engländer ziehen, sind dafür aber zahlenmäßig meistens in der Überzahl. Auf den Schlachtfeldern verteilt siedeln zudem noch neutrale Stämme die ihnen nach einer kleinen finanziellen Abgabe tatkräftig zur Seite stehen und für sie gegnerische Stellungen angreifen oder die Karte aufklären. Die wird nämlich nach wie vor von Kriegsnebel bedeckt, sie können nur die Stellen einsehen an denen sie Einheiten positioniert haben. SpielprinzipienDienen die ersten Missionen der Kampagnen noch als Tutorial, so steigt der Schwierigkeitsgrad im Laufe des Spiels kontinuierlich an. Da die Schwierigkeit allerdings jederzeit regelbar ist kommen sowohl hartgesottene Strategieprofis als auch Einsteiger voll auf ihre Kosten. Vor jeder Mission gibt es außerdem ein ausführliches Briefing in dem ein Sprecher den geschichtlichen Hintergrund erzählt und somit die Story vorantreibt. Das die Texte dabei etwas lang geworden sind, wird geschichtsinteressierte Spieler freuen. Ungeduldige klicken genervt weiter.Das Spielprinzip von American Conquest ist schnell erklärt. In Häusern werden Bauern erschaffen, die dann entweder Rohstoffe abbauen oder in Kasernen als Infanterie ausgebildet zu werden. Als Nahrungsquellen dienen Mühlen, in Minen gibt es Gold, Eisen, Kohle und Steine, Holz gibt es wie gewohnt in Wäldern. Da im Laufe des Spiels Unmengen von Rohstoffen verbraucht werden sind alle Rohstoffvorkommen unendlich. Verwendet werden diese Güter entweder zum Rekrutieren neuer Einheiten oder um in Akademien eine der unzähligen Technologien zu erforschen, wie in Cossacks können sie ihre Einheiten auch wieder in 7 Stufen aufrüsten. |
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American Conquest

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