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Filmkritik: Dragon Age - Dawn of the Seeker

Infos: Verleih: WMV Media, Länge: 88 Min., DVD/Blu-Ray: 04.01.2012, FSK: ab 16 Jahren
Genre: Fantasy / Anime
Regie: Fumihiko Sori
Bildmaterial © WMV Media
Mit Dragon Age: OriginsWeitere Infos gelang BioWare und EA ein Fantasy-Hit auf PC und Konsolen, der zweite Teil war umstritten, aber auch recht erfolgreich. Kein Wunder, dass da Interesse bestand, die Serie auch auf andere Medien auszudehnen. Nun soll Dragon Age also auch Animefans begeistern.

Keine Originalität in Orlais

In Orlais steht die 10 Jahres-Versammlung der Kirche der Andraste bevor. Gleichzeitig planen Blutmagier Übles: Sie haben ein Mädchen entführt, das Drachen kontrollieren kann. Einigen Suchern gelingt es, das Mädchen zu befreien. Cassandra ist eine dieser Sucherinnen und sie gerät kurz danach in ein Komplott um Machtgier und Verrat, in dem das Mädchen eine zentrale Rolle spielt und das die gesamte Kirche erschüttern soll.
Die Geschichte selber ist nicht eben originell. Eine loyale Heldin wird verdächtigt, eine Verräterin zu sein und tut nun alles, um ihre Unschuld zu beweisen und die wahren Schurken zu finden. Das hat man nun wirklich schon öfter in der einen oder anderen Konstellation gesehen. Auch die Charaktere entsprechen Stereotypen und halten keine Überraschungen parat.

Film und Spiel

Wer die Spiele kennt, dem wird Cassandra bekannt vorkommen. Sie ist eine Nebenfigur in Dragon Age 2Weitere Infos, hier wird ihre Vergangenheit beleuchtet. Die Konflikte zwischen Kirche, Templern und Suchern auf der einen und den Magiern auf der anderen Seite sind ebenfalls aus den Spielen bekannt, ansonsten sind allerdings kaum Berührungspunkte gegeben. Zwerge und Elfen tauchen nur am Rande auf, die grauen Wächter oder der Darkspawn aus Teil 1 spielen gar keine Rolle.
Wer die Spiele NICHT kennt, wird auch keine Probleme haben, der Handlung zu folgen. Eine kurze Einleitung erklärt die Fraktionen und ihre Konflikte, alles Weitere ergibt sich von selbst.

Blutige Action

Der Film lebt von zahlreichen Actionszenen, die – wie auch die Computerspiele – gern das Blut spritzen lassen, hin und wieder wird auch mal ein Körperteil abgetrennt, aber es hält sich im Rahmen, sodass die 16er-Freigabe nachvollziehbar ist. Die Kämpfe sind insgesamt durchaus ansprechend choreographiert.
Technisch haben sich die Japaner für einen recht eigenwilligen Stil mit realistisch anmutenden Hintergründen aber einer Zeichentrick-Optik für die Figuren entschieden. Dadurch wirken die Charaktere manchmal wie eingeklebt und die Gesichter seltsam glatt, aber das ist sicher Geschmackssache. An den Animationen selbst gibt es hingegen nichts zu meckern und gerade die Drachen sind sehr ansehnlich geraten.
Die Musik passt gut zur Handlung, die deutschen Synchronsprecher machen einen ordentlichen Job.
Erwähnenswert: Auf der 2. Disc bekommt man die Extended Version mitgeliefert, allerdings nur mit der japanischen Tonspur.

Trailer


Fazit

Dragon Age: Dawn of the Seeker ist ein durchschnittliches Fantasy-Anime, was vor allem an der leider reichlich stereotypen Handlung liegt. Fantasy-Fans mit Faible für Kampfszenen werden dennoch ganz gut unterhalten, für Kenner der Spiele kommt noch ein wenig Background-Wissen und das eine oder andere Wiedersehen mit bekannten Charakteren oder Kreaturen hinzu.
Dennoch muss man sagen, dass der Film weder technisch noch inhaltlich über Mittelmaß hinauskommt und kaum im Gedächtnis des Betrachters haften bleiben wird.
Screen 1
Cassandra kennen Gamer aus Dragon Age 2
Screen 2
Wie in den Spielen wird wieder gern mit Blut gespritzt
Screen 3
Die Blutmagier führen Böses im Schilde
Screen 4
Natürlich dürfen die namensgebenden Drachen nicht fehlen
Wertung: 5/10von Jörg Benne (02.01.2013)

Kommentare

Rösisch schrieb am 03.01.2013 18:00
Schade, da hatte ich mir mehr von versprochen! Danke für den ausführlichen Test!
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