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Test: V-Rally 3
Schmutzig, laut und feucht und trotzdem jugendfrei.
Neben der Colin McRae-Reihe war in den letzten Jahren immer noch ein Konkurrent auf der gleichen Schiene gefahren. Dass sich Codemasters V-Rally immer gut über Wasser halten konnte, verdankte es dem arcadelastigerem Gameplay und der relativ schicken Präsentation. Nun ist der dritte Teil der Serie draußen und verspricht in allen Belangen besser geworden zu sein.Guck’ mal, ich bin ein ProfiKern von V-Rally 3 ist sicherlich der Karriere-Modus. Nachdem ihr das Aussehen und den Namen eures Fahrers gewählt habt sitzt ihr an eurem Schreibtisch. Ähnlich wie bei SX Superstar von Acclaim habt ihr hier die Möglichkeit zwischen den Rennetappen Statistiken zu begutachten und euren elektronischen Briefkasten zu lehren. Diesem ist besonders zu Anfang eine größere Beachtung zu schenken, erhaltet ihr hier doch Feedbacks von der Presse und eurem Team zur beendeten Etappe. Um diese aber zu erhalten, müsst ihr natürlich erst Fahrer werden. In eurem Postfach findet sich so auch die ein oder andere Einladung zu einer Testfahrt für die 1.6l-Klasse mit den sogenannten Kit-Cars (Citroen Saxo, VW Polo, etc.). Erledigt ihr die geforderten Aufgaben könnt ihr meist sofort anfangen.Überraschend einfach!?Seid ihr mit eurem Team an einen der bekannten Rally-Orte wie England, Afrika oder auch Schweden angelangt eröffnen sich eine Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten in Sachen Getrieben, Reifen und Co. Meist ist aber eine nahezu perfekte Einstellung gewählt, weshalb nur erfahrene Spieler davon Gebrauch machen sollten.So einfach der Einstieg ist, so überraschend leicht sind auch die ersten Kilometer. Schon nach kurzer Zeit fahrt ihr eure ersten Erfolge ein und genießt das Lob von Team und Presse. Auf der anderen Seite der Medaille wird dem Durchschnittzocker so auch relativ schnell langweilig. Keine Frage also, dass ihr verhältnismäßig schnell den Sprung in ein anderes Team oder gleich in eine andere Klasse wagt. Denn neben der Erwähnten gibt es auch noch die 2.0l-Klasse mit den u.a. aus der WRC bekannten Allrad-Wagen, darunter der Ford Focus und der Mitsubishi Lancer, welche deutlich leistungsfordernder ist. Gewohnt jede Rallye ohne Probleme als Erster zu meistern, stellen euch die schwereren Fahrzeuge mit anderem Antrieb vor ein komplett neues Spielgefühl. Klar, Abwechslung soll sein und trägt zu einer längeren Motivation bei, doch ein derart krassen Unterschied im Gameplay hat man in einem Rennspiel auch noch nicht häufig ohne Vorwarnung erlebt. Ihr ahnt also, dass Frustmomente vorprogrammiert sind. Findet man sich nach ein paar Fahrten mit dem Untersatz zurecht, folgen aber auch wieder Erfolge. Alles in allem erwartet den Spieler aber immer noch ein höherer Schwierigkeitsgrad. |
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