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Age of Empires DS
Strategie
von THQ, Majesco
NDSNovember 2006
  Infosheet

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
84 %
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Magazine: -
Unsere Leser: 80 %
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70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Hier kann man gut das Dorfzentrum mit seinen vier Ausbauten und Türmen erkennen.
Screen 2
Auch Burg und Weltwunder gibt es in der kleinen Version.
Screen 3
Beim Kampf läuft auf dem oberen Bildschirm eine Kampfanimation ab.

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Sommerzeit heisst nicht nur Sommerloch, und damit weniger Neuerscheinungen für PC und Konsole, Sommerzeit heisst auch sommerliche Aktivitäten und Urlaub. Wer aber in der Ferienwohnung, am Baggersee oder im Biergarten nicht aufs Zocken verzichten will, der findet z.B. mit dem Nintendo DS einen mobilen Begleiter, der nicht nur für Jump&Runs und Gehirnjogging taugt, sondern auch für so manche strategische Schlacht. Mit Age of Empires 2 - The Age of Kings gibt es seit einiger Zeit ein Spiel mit einem großen Namen für Nintendos kleine Maschine. Doch reicht dies für mehr als schlichte Scharmützel?

Schaffe, schaffe, Häusle baue...

Die Age of EmpiresWeitere Infos-Reihe steht für eine ausgewogene Mischung von Aufbau- und Strategiepart, verknüpft mit vielen Völkern (die sich aber nur im Detail unterscheiden) und einer detailverliebten Grafik. Zu Spielbeginn gilt es zunächst die Wirtschaft auszubauen, um so einen stetigen Zufluss an Resourcen zu haben. Die DS-Version beschränkt sich hier auf zwei Rohstoffe (Nahrung und Gold). Die großen Versionen boten mit Holz und Steinen noch zwei weitere. Nahrung bekommt man über Mühlen, die man in der DS-Version nur auf bestimmte Landschaftsfelder setzen kann. Gold wird wie gehabt in Minen abgebaut, die man auf Goldvorkommen errichten kann. Um die Rohstoffvorkommen zu finden, ist natürlich die gründliche Aufklärung der Karte angesagt, da man nur die Kartenfelder sehen kann, auf die die eigenen Einheiten Sicht haben.
Wenn man militärische Einheiten produzieren möchte, muss man zunächst die entsprechenden Gebäude bauen: In der Kaserne wird die Infanterie ausgebildet, im Stall die Kavallerie und in der Belagerungswerkstatt die Belagerungswaffen. Diese Gebäude kann man aber nicht frei in der Landschaft platzieren, sondern nur noch auf einem der vier Ausbauplätze eines Dorfzentrums bauen. Daraus ergibt sich, dass man mehrere Dorfzentren bauen muss, wenn man mehr als vier Gebäude haben möchte (z.B. noch Marktplatz, Universität, etc.). Bis zu vier Dorfzentren darf man in einem Spiel an beliebiger Stelle bauen. Neben den vier Ausbauplätzen bieten die Dorfzentren noch Platz für bis zu vier Türme, die allerdings nur die Verteidigung erhöhen und sich nicht aktiv gegen Angreifer wehren. Neben den Dorfzentren kann man auch die Burgen an beliebigen Stellen auf der Karte bauen, allerdings erst ab dem dritten Zeitalter. In der Burg kann man besonders starke Militäreinheiten produzieren.

Stein-Schere-Papier

Man sollte nicht alle gesammelten Ressourcen für neue Einheiten und Gebäude ausgeben, da man diese auch dazu benötigt, um ein Zeitalter aufzusteigen. Vier Zeitalter gibt es insgesamt und jedes bringt neue Einheiten und Technologien mit sich. Die Technologien werden nicht in besonderen Gebäuden erforscht, sondern übersichtlich im Spielmenü. Sie bringen höhere Sichtweite, bessere Verteidigungs- oder Angriffswerte, oder höhere Rohstofferträge je Runde.
Der größte Unterschied der DS-Version zu den Versionen für PC und PS2 ist der, dass die DS-Version rundenbasiert abläuft. Das nimmt viel Hektik aus dem Spielablauf und fördert das strategische Vorgehen. Es zieht allerdings auch die Spieldauer in die Länge. Da die Einheiten nicht selbstständig agieren, muss der Spieler jeder einzelnen Befehle erteilen. Pro Runde kann sich jede Einheit um eine bestimmte Anzahl an Feldern bewegen und anschließend eine Aktion (Bauen, Angreifen, etc.) durchführen.
Bei den Militäreinheiten gibt es das übliche Stein-Schere-Papier-Prinzip: Die Pikeniere sind stark gegen die Kavallerie, die Kavallerie metzelt alle anderen Infanterieeinheiten nieder, die wiederum gut gegen die Pikeniere sind. Dann gibt es noch Bogenschützen (schwach, aber beweglich), Armbrustschützen (stark, aber können sich nur entweder bewegen oder angreifen), Belagerungswaffen (gut gegen Gebäude, schwach gegen andere Einheiten), Priester (können heilen und bekehren) und Helden. Jedes der fünf Völker (PC-Version: 13) hat einen Helden, der besonders stark ist und verschiedene Sonderfähigkeiten hat. Johanna von Orleans kann z.B. eigene Einheiten heilen oder gegnerische schwächen.
 
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