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Test: Juiced 2 DS

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Driften und Rasen. Mit Juiced 2: Hot Import Nights auch unterwegs auf Nintendo DS kein Problem. Was taugt der Handheld-Ableger?

Abwechslungsreiche Herausforderungen

Juiced 2 kommt auf dem DS auf den ersten Blick recht unspektakulär daher. In einem Karriere-Modus geht es darum, sich aus der Amateurliga kommend durch insgesamt zehn Ligen zu kämpfen, um als Krönung die HIN-Elite zu gewinnen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg und so stehen so einige Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art auf dem Programm.
Klassische Rundenrennen gilt es zu gewinnen, in Turnieren die Gegner (immer drei) zu besiegen oder in Eliminationsrennen als Letzter aus dem Rennen zu scheiden. Dazu gesellen sich Drift-Events, bei denen man entweder gegen einen Drift-König antritt oder eine bestimmte Anzahl Drift-Punkte einfahren muss. Hin und wieder warten auch noch Aufgaben wie eine Perfekte Runde ohne Anecken gegen die Uhr zu überstehen oder mehrere Runden perfekt und mit einer Höchstgeschwindigkeitsvorgabe zu absolvieren. Einen vorgegebenen Gegner überrunden, eine bestimmte Menge Geld einfahren oder mit einem feststehenden Punktevorsprung ein Turnier gewinnen gehört ebenso zu den abwechslungsreichen Aufgaben.
Einen Mix und eine immer größer werdende Anzahl dieser Herausforderungen gegen immer besser fahrende KI-Gegner muss man Liga für Liga bestehen, um so nach oben zu klettern und nebenbei Autos und Strecken freizufahren. Letztere darf man dann im Modus Eigenes Rennen oder im Multiplayermode gegen drei weitere Juiced 2-Besitzer fahren. Den Single Card Game Modus unterstützt das Spiel leider nicht.

Blanke Nerven

Man fährt in Juiced 2 nicht nur der Ehre wegen, sondern bekommt auch Prämien für siegreich beendete Rennen. Aber auch durch Wetten vor den Rennen mit einem der drei Gegner lässt sich zusätzlich Kohle einfahren oder auch verlieren. Die eingefahrenen Dollars investiert man dann wieder in die optische oder leistungsmäßige Verbesserung der Fahrzeuge. Stärkere Motoren oder schnellere Nitro-Auffüllung durch Driften sind Investitionen für ein flinkeres Fahrzeug.
Rein optischer Natur sind der Anbau von Spoiler jeder Art oder Lackveränderungen. Auch das freie Bemalen der Fahrzeuge oder das Verzieren mit Logos ist möglich. Beides geht ganz flink mit dem Stylus von der Hand.
Ebenfalls gut in der Hand liegen dank präziser Steuerung die Wagen von A wie Audi bis V wie Volkswagen. So lassen sich Subaru, Renault oder BMW straff und exakt um die Kurse bugsieren. Einzig das Driften bedarf etwas Einübung. Die Strecken in London, Paris oder anderen bekannten Orten dieser Welt ähneln sich leider sehr stark. Zu allem Überfluss sind die Kurse meist nur eckig gezeichnet. Langgezogene Kurven findet man nur ganz selten im Spiel. Gefahren wird übrigens in Verfolger- oder Stoßstangenperpektive. Außerdem unterstützt das Spiel das Nintendo DS-Rumble Pak für coole Vibrationen beim Fahren.
Nett ist das Feature des Erschreckens. Dabei fährt man einfach solange dicht hinter dem Vordermann her, bis sich ein Balken über dem Wagen füllt. Und schon hat man den Wagen vor einem nervös gemacht, sodass der KI-Fahrer entnervt in die Leitplanken donnert. Außer einem oder mehreren Platzverlusten resultieren ihm daraus keine weiteren Folgen, da es kein Schadensmodell gibt. Vorsicht: Auch die gut fahrenden KI-Gegner wenden dieses Feature an.

Solider Rennspaß ohne Charme

Die Grafik von Juiced 2 ist für den kleinen DS ganz passabel gelungen. Ab und an wird es aber bei der Umgebungsgrafik zu eintönig und teils auch zu pixelig. Die Wagen sehen aber durchweg schick aus.
Das Menü, das mit dem einen oder anderen Bikini-Babe verschönert wurde, kann mit dem Stylus bedient werden. Während der Rennen gibt es auf dem unteren Bildschirm eine große Streckenkarte mit Nitroanzeige oder bei Driftveranstaltungen die Anzeige für den Driftwinkel. Außerdem wird man durch eine optische und akustische Abstandswarnung informiert, wenn einem Gegner zu nah auf den Pelz rücken. Geschwindigkeit, Rundenzeit, etc. sind im HUD auf dem oberen Bildschirm übersichtlich abzulesen. Alles in allem ganz nett, aber ohne das gewisse Etwas, eben ohne den letzten Pfiff.
Den technischen Möglichkeiten oder besser Unmöglichkeiten des DS geschuldet, ist den Entwicklern der fade Motorensound zu verzeihen. Der Soundtrack mit cooler Hip-Hop-Mucke passt zum Szenario, die Titel wiederholen sich aber zu oft.
Das Handbuch kann man getrost als nichtssagend bezeichnen. Zwar werden die Steuerung und die Spielmodi stichpunktartig erklärt, aber Dinge wie Wetten werden gar nicht erwähnt. So mussten wir durch Ausprobieren selber herausfinden, wie man Wetten mit den Gegnern eingeht.
Screen 1
Tür-an-Tür-Duell auf der Geraden
Screen 2
Wenn nix mehr hilft, muss das Nitro gezündet werden
Screen 3
Der Startbildschrim
Screen 4
Süße Babes verzieren das Hauptmenü
Screen 5
Wir heizen quer durch die City
Screen 6
Das grüne Icon über dem Wagen links zeigt an: Das ist unser Wettgegner

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Juiced 2 DS

Packshot
Funracer
von THQ
USK-Freigabe ab 6 Jahren
NDSSeptember 2007

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

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