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Test: MySims
Die Sims auf dem Handheld - Altbekanntes oder neue Ideen?
Huch… Die Sims sehen so… verändert aus. Und nicht nur das: Sie werden nicht müde, kriegen keinen Hunger und haben auch keins der anderen Bedürfnisse, die man bisher aus EAs Endlos-Erfolgsserie kennt. Stattdessen geht es diesmal darum, eine - zu Beginn noch beinah menschenleere - Kleinstadt inklusive Umgebung wieder auf Vordermann zu bringen.Zöpfe, Röcke und bunte HemdenBevor es losgeht, darf man sich wahlweise an die Gestaltung einer männlichen oder weiblichen Hauptfigur machen, welche anschließend direkt per Steuerkreuz (also ohne den gewohnten Cursor) durchs Städtchen dirigiert wird. Neben dem Geschlecht lassen sich noch allerhand andere Details festlegen, um etwa Frisur, Augenform und Kleidung den eigenen Wünschen anzupassen. So umfangreich wie bei manch anderer Charaktererschaffung sind die Möglichkeiten zwar nicht, viele Themen wie Statur oder Alter werden nicht berücksichtigt, aber individuelle Dekorationen wie beispielsweise Kopfbedeckungen verleihen jedem Fantasieprodukt ein liebenswertes Äußeres.Unsere Stadt soll schöner werdenKaum per Fähre in der neuen Heimat angekommen, wird eins sonnenklar: Hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Soll heißen: Das Örtchen (nämlich eher ein Dorf) ist wie ausgestorben, die schmucken Geschäfte stehen leer, vom erhofften Tourismus keine Spur und die verbliebenen Pappenheimer langweilen sich fürchterlich. Das muss sich ändern.Die Lösung dieses Problems hängt mit dem so genannten „Stern-Level“ zusammen, durch den schrittweise neue Läden öffnen, weitere Schauplätze verfügbar werden und sich so nicht zuletzt die Attraktivität der (übrigens beliebig benennbaren) Stadt für zahlende Urlaubsgäste erhöht. Dafür gilt es unter anderem den restlichen Bewohnern zur Hand zu gehen oder diverse Minispiele zu meistern. Eine Rolle spielt dabei auch die wechselnde Zeit, die sich - anders als beim direkten Konkurrenten Animal Crossing - nicht nach der Systemuhr sondern nach der Spieldauer richtet. So springt die Darstellung regelmäßig vom Vor- zum Nachmittag, dem Abend und schließlich der Nacht um. Ganz nach dem Motto „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ halten sich beispielsweise Personen an unterschiedlichen Stellen auf oder sind manche Attraktionen vielleicht gerade geschlossen. Auch ganze Ruhetage sind den gestressten Kaufleuten nicht fremd. Bei diesem Thema zeigt sich allerdings – zumindest aus der Sicht eines möglicherweise recht ungeduldigen Spielers – ein gewisses Problem von MySims: Man muss ständig wieder alle Örtlichkeiten abklappern und jeden NPC anlabern, um auch bloß keine Chance auf weitere Punkte auszulassen. Zumindest bleiben die Laufwege aber meistens im erträglichen Rahmen und nach einer Weile nimmt auch der örtliche Linienbus den Verkehr auf. Trotzdem sollte man sich auf jeden Fall mit dem insgesamt relativ gemächlichen Spieltempo anfreunden können. Eine Vorliebe für Games vom Schlag eines Harvest Moon oder Animal Crossing wäre also ratsam. Außerdem kommt My Sims durch die erst nach und nach verfügbaren Aktivitäten für meinen Geschmack etwas zu gemächlich in Fahrt, dauert dann aber trotzdem nicht lang genug. Dazwischen bietet es allen Entdeckern immerhin eine nette Auswahl an durchaus unterhaltsamen, wenn auch simplen Beschäftigungen. |
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