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Test: Real Football 2008
Schreien, was das Zeug hält - Mecker-Fußball auf dem NDS.Fußball bleibt Sportart Nummer Eins in Deutschland, daran wird sich so schnell nichts ändern – und die virtuelle Kicker-Welt spiegelt das auch wider, indem immer wieder neue Ableger für die Rechner, Konsolen oder sogar Handys produziert werden. Real Football 2008, das jetzt für den Nintendo DS erschienen ist, hatte seinen Ursprung auf den Mobiltelefonen, eine Portierung auf das Handheld ist daher gar nicht so abwegig. Neu erfinden kann kein Entwickler den Sport, aber wenn es Spaß macht, dann ist die Pflicht erfüllt – und für die Kür brüllen wir ins NDS-Mikrofon und stimmen den Schiri um. Ist die Mecker-Version auf dem NDS eine Spaßbremse oder ein lautstarkes Vergnügen?2008 – da war doch was?Mittlerweile wird bei den Jahreszahlen in den Spielnamen gern mal vorgegriffen: Fifa 08 ist da vielleicht ein gutes Vorbild, aber Real Football 2008 bietet trotz des Erscheinens in 2007 bei den Spielmodi tatsächlich die Europameisterschaft 2008. Die Qualifikation und das Hauptturnier – viel besser geht es kaum noch, zumal die Auswahl der Mannschaften auch noch verändert werden kann. Dazu gibt es noch den Liga-Modus, bei dem in fünf europäischen Top-Ligen – auch die Bundesliga – und in einer Weltliga angetreten werden darf, sowie einen Pokal-Modus und die Möglichkeit, nur ein Elfmeterschießen auszutragen.Spielerherz, was willst Du mehr? Hm. Vielleicht die Lizenzen der Original-Spielernamen und Vereinswappen, aber die liegen ja bei EA im Wandschrank, weswegen dann „Bodolski“ und „Close“ in der Nationalmannschaft auflaufen. Einen Editor gibt es nicht, aber das wäre auch für den kleinen Speicherchip ein wenig zu viel des Guten. Zusätzlich gibt es auch noch einen Trainingsmodus, bei dem unter Anleitung die Funktionen des Spiels erlernt werden können, und ihr könnt über die drahtlose Verbindung gegen einen anderen Spieler antreten. Damit haben die Entwickler alles abgedeckt, was es an Grundausstattung für ein Fußballspiel geben sollte – zumindest was den Kicker-Spaß auf der Handheld-Konsole anbelangt. Sprinten und die ErschöpfungWie viel Realismus kann auf dem kleinen NDS drin sein? Eine umfassende Fußball-Simulation wird niemand erwarten, es geht hier mehr um den Spaß für zwischendurch. Und genau dieses Segment des Marktes erfüllt Real Football 2008 voll und ganz. Die Bewegung der Kicker ist simpel und läuft über das Steuerkreuz – manchmal war mir das allerdings zu ungenau. Über die Buttons gibt es Schüsse und Passvariationen, sogar Doppelpässe, Lupfer oder Schussfinten sind möglich. Mit der R-Taste läuft mein Spieler im Sprint, aber dabei darf die Erschöpfung nicht außer acht gelassen werden, die mit einem grünen Balken angezeigt wird: Sinkt sie auf Null, dann ist es aus mit der Sprinterei.Auch die Verteidigung ist schnell umgesetzt: Mit der L-Taste wechsle ich den Spieler, mit der A-Taste wird gegrätscht, die B-Taste ist für einen normalen Zweikampf. Elfmeter laufen anders ab, denn dafür müsst ihr das Touchpad benutzen: Mit dem Touchpen schiebt ihr in die Richtung, in die geschossen werden soll – je länger der Strich, desto härter der Schuss. Und mit etwas Pech und Unvermögen fliegt die Kugel dann über das Ziel, aber zum Glück sind diese Dinge ja jederzeit leicht zu trainieren. |
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