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Test: Puzzle Quest: Challenge of the Warlords

Was kommt dabei heraus, wenn man ein Puzzle- mit einem Rollen-Spiel kreuzt?
 
Ich bin ja immer offen für Neues. Als ich gefragt wurde, ob ich Puzzle Quest testen wolle, habe ich natürlich direkt Ja gesagt, weil ich mir selbst einen Eindruck davon verschaffen wollte, ob die Mischung aus Puzzle- und Rollenspiel funktioniert. Erst war ich ja etwas skeptisch, weil mir der Rollenspielpart etwas aufgesetzt erschien, aber dann ertappte ich mich abends des öfteren dabei, dass ich schnell noch einen weiteren Zauberspruch ausprobieren oder neue Gegenstände kaufen wollte, um besser gegen die nächsten Gegner gewappnet zu sein.

Das Spielprinzip

Im Gegensatz zu vielen anderen Puzzlespielen spielt man bei Puzzle Quest - Challenge of the Warlords nicht gegen die Zeit und damit für Punkte, sondern gegen einen bestimmten Gegner. Ziel ist es, dessen Lebenspunkte auf Null zu bringen, bevor er unsere Lebenpunkte auf Null bringt. Die Lebenspunkte reduziert man, wenn man drei oder mehr Totenköpfe in eine Reihe bringt (horizontal oder vertikal). Je Zug darf man entweder einen oder mehrere Zaubersprüche ausführen (dazu später mehr) oder eine einzelne Perle um ein Feld horizontal oder vertikal verschieben, aber nur, wenn sich dadurch eine Reihe von drei oder mehr gleichen Perlen ergibt. Diese Reihe wird dann sofort aufgelöst und die entsprechende Aktion (bei Totenköpfen also eine Reduktion der gegnerischen Lebenspunkte) ausgeführt. Anschließend rutschen neue Perlen von oben nach, wodurch sich weitere Reihen gleicher Perlen ergeben können, die ebenfalls sofort aufgelöst werden. Besteht die Reihe aus vier oder Perlen, dann erhält man sofort einen Extrazug.
Bei den Perlen unterscheidet man zwischen Totenkopf- (ziehen Lebenspunkte ab), Geld- (bringen Geld zum Kauf neuer Gegenstände), Stern- (bringen Erfahrungspunkte) und roten, grünen, gelben und blauen Mana-Perlen. Wieviel Mana man pro Perle erhält, hängt von den Charaktereigenschaften ab, wo es für jede Mana-Art eine eigene Stufe gibt, die beim Levelaufstieg erhöht werden kann. Die Mana-Perlen benötigt man für das Ausführen von Zaubersprüchen, mit denen man eigene Lebenspunkte regenerieren, dem Gegner Lebenspunkte abziehen oder z.B. Perlen auf dem Brett verändern kann. Ob ein Angriffszauber beim Gegner wirkt, hängt von dessen Resistenzen gegen die verwendeten Mana-Arten ab, welche direkt von der Mana-Stufe abhängen. Da man nur sechs Zaubersprüche gleichzeitig aktiv haben darf, muss man sich vor einem Kampf überlegen, welche man einsetzen möchte und welche sich ggf. besonders für den nächsten Gegner eignen.

Was noch eine Rolle spielt

Je nach Charakterklasse (Druide, Ritter, Krieger oder Hexenmeister) basieren die Zaubersprüche meist auf zwei Mana-Arten. So verwenden Druiden überwiegend gelbes und grünes Mana, während der Krieger voll auf rotes Mana setzt. Im Spiel, egal ob gegen die KI oder einen menschlichen Spieler, lohnt es immer, sich die Zaubersprüche des Gegners einmal anzusehen und zu verhindern, dass dieser zuviel Mana für seine unangenehmsten Sprüche einheimsen kann.
Screen 1
Die Charaktere unterscheiden sich in den Zaubersprüchen und Mana-Arten.
Screen 2
Die verwendete Ausrüstung verschafft einem diverse Boni.

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Puzzle Quest: Challenge of the Warlords

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Denkspiel
von KOCH Media
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
NDSMärz 2008

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