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Test: Civilization Revolution DS
Kann man komplexe Aufbaustrategie in ein Handheld packen?
Eine Sache muss ich diesem Test vorwegschicken: Civilization Revolution DS ist mein erstes Civilization-Spiel. Dementsprechend hatte ich auch keine besondere Erwartungshaltung an das Spiel. Ich bin es ganz jungfräulich angegangen. Wer schon andere Civilization-Titel gespielt hat, der sollte sich lieber Armins Test der 360er Version durchlesen, der auch ganz konkret auf Unterschiede zwischen den Konsolen- und PC-Versionen eingeht. Die DS-Version soll übrigens bis auf die fehlende Civilopedia und die abgespeckte Grafik identisch mit den Versionen für Xbox 360 und PS3 sein.Aller Anfang ist aber auch sowas von schwerCivilization Revolution DS ist ein Aufbaustrategiespiel. Runde um Runde erkundet man die Karte, erforscht neue Technologien und baut Armeen und Städte aus, um am Ende des Spiels als Sieger hervorzugehen. Dabei gibt es vier Möglichkeiten zu gewinnen: Kriegerische Eroberung der Welt, Kultursieg (Bau der Vereinten Nationen), Sieg durch technischen Fortschritt (Erreiche Alpha Centauri als Erster mit einem Raumschiff) oder man gewinnt, indem man 20000 Gold scheffelt und dann die Weltbank baut.Natürlich fängt jede Zivilisation einmal klein an und so beginnen auch wir im Spiel mit einem einsamen Siedler, mit dem wir unsere erste Stadt gründen. Anschließend empfiehlt es sich, einen Krieger zu bauen und die Umgebung zu erkunden. Umliegende Barbarendörfer geben ein gutes Ziel ab, um die Kampffertigkeiten unseres Kriegers zu erhöhen, der nach drei erfolgreichen Kämpfen eine um 50% höhere Angriffskraft erhält. Außerdem bekommen wir für besiegte Barbarendörfer Gold oder besondere Einheiten wie etwa Reiter, die uns sonst nur nach der Erforschung der entsprechenden Updates zur Verfügung stehen würden. Neben dem Bau von Einheiten können wir in der Stadt aber auch neue Gebäude bauen, welche uns verschiedenste Boni bringen. So sorgt etwa die Kaserne dafür, dass jede neue Einheit per se eine um 50% höhere Angriffskraft hat. Da jede Stadt nur eine Einheit oder ein Gebäude auf einmal bauen kann, müssen wir hier entscheiden, was für uns wichtiger ist. Um dies tun zu können, sollten wir wissen, welche Auswirkungen die verschiedenen Rohstoffe (Nahrung, Produktion, Handel, Gold, Wissenschaft und Kultur) auf die Entwicklung unserer Stadt haben. Und genau hier schlampt das Spiel. Weder das Handbuch noch das Tutorial erklären die Rohstoffe und wofür sie benötigt werden. So muss man neben der Karte auch noch die Funktionsweise des Spiels erkunden. Daher hier eine kurze Übersicht: - Nahrung vergrößert die Bevölkerung. Mehr Bevölkerung erzeugt mehr Nahrung, Produktion und Handel. - Produktion benötigt man zum Bauen von Einheiten und Gebäuden. - Handel sorgt für Wissenschaft und Gold. - Gold benötigt man zum Erreichen wirtschaftlicher Ziele und für die Diplomatie. - Wissenschaft bestimmt die Geschwindigkeit, in der geforscht wird. - Kultur sorgt für die Zufriedenheit der Bürger, die sonst revoltieren. Gleichgewicht der KräfteNeben dem Bau von Gebäuden und Einheiten müssen wir uns auch noch um die Erforschung neuer Technologien kümmern. Jede Technologie bringt uns einen Bonus. So können wir nach der Erforschung des Bronzehandwerks Bogenschützen bauen, die sich hervorragend für die Verteidigung unserer Stadt eignen. Indem wir 100 Gold zusammenraffen, haben wir den ersten Meilenstein erreicht und bekommen einen weiteren Siedler, mit dem wir unsere zweite Stadt gründen sollten. |
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