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Test: City Life DS
Lassen sich große Städte auf dem kleinen Handheld managen?
Es ist schon ein Weilchen her, seit City Life sich in guter Form auf dem PC präsentiert hat. Gut 2 Jahre später will man jetzt auch mobil werden und das Nintendo DS mit der Städtesimulation beglücken. Wie in der PC-Version ist City Life eine Städte-Simulation, vergleichbar mit der Sim City -Reihe, allerdings mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, die zusätzlich in Einklang gebracht werden müssen. Unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, heißt auch unterschiedliche Bedürfnisse und z.B. auch Arbeitsplatzwünsche. Es gibt also genug für den mobilen Städteplaner zu tun.City Life goes smallStarten wir City Life DS, finden wir uns nach kurzer Zeit in einem Start-Menü mit vier Menüpunkten. Im Kampagnen-Modus lernen wir das Spiel und seine Grundprinzipien kennen, neben einem etwas abgedrehten Bürgermeister, helfen uns auch zwei Rathaus-Angestellte uns ins Spiel einzufinden. Der Modus "Herausforderung" bietet uns nach den Grundlagen eine Möglichkeit bestimmte vorgegebene Situation so zu meistern, das die unterschiedlichsten Ziele erfüllt werden. Die Ziele können im Bereich des Monatsbudgets liegen, das dann einen bestimmten Überschuss ausweisen muss, können aber auch in der Zufriedenheitsquote unserer Bürger liegen. Insgesamt stehen uns 15 Herausforderungen zur Verfügung, die nacheinander freigeschaltet werden. Wer sich diesen ganzen Stress nicht antun möchte, der wählt das freie Spiel, hier ist kein Ziel und auch keine Startsituation vorgegeben, allerdings können wir zwischen drei Landschaften und dort jeweils fünf Karten wählen.Städteplanung mit Styl(us)Starten wir ins freie Spiel, befinden wir uns auf einem unbebauten Landstrich und platzieren zuerst über den Stylus unser Rathaus. Wer sich auf der Karte umsehen will, kann über das Steuerkreuz bzw. die Tasten X und B rein- und rauszoomen. In der kleinsten Darstellung wechselt das Bild von einer Iso-Ansicht in die Draufsicht, was einem auch eine besser Übersicht gewährt. Mit der L bzw. R-Taste wird die Menüleiste aufgerufen über die wir alle wichtigen Funktionen steuern können. Zusätzlich werden uns im oberen Bildschirm die jeweiligen Menüpunkte nochmals genauer erklärt.Damit endlich Leben in unsere Stadt kommt, wählen wir zuerst die Bau-Funktion aus und errichten ein paar Häuser, aber wohnen allein macht nicht glücklich, also ziehen wir auch ein paar Fabriken/Geschäfte hoch, um Arbeitsplätze anzubieten. Ähnliches praktizieren wir mit Freizeiteinrichtungen und natürlich auch städtischen Gebäude. Welche Bevölkerungsgruppen in unsere Stadt ziehen, hängt in erster Linie von der Befriedigung der verschiedenen Bedürfnisse ab. Die Tagelöhner wollen nur einen Arbeitsplatz, sie verdienen sehr wenig. Die Hippies sind zwar auch keine Großverdiener, aber sie verlangen nach kreativen Berufen und multi-kulti Wohngebieten. Die Arbeiter sind traditionsbewusst - also echte Spießer. Die Trendsetter sind Besserverdiener, lieben das Leben und den Luxus. Schlipsträger verdienen ebenfalls gut, sind aber konservativ. Last but not Least die Reichen, hier muss wirklich alles stimmen, Luxus, Lebenstil, erstklassige Infrastruktur. Beim Bau von Fabriken/Geschäften oder von Freizeiteinrichtungen können wir die Gebäude nach Bevölkerungsgruppe wählen und so Gegenden für eine bestimmte Gruppe attraktiv machen. Für manche Gebäude benötigen wir aber zum Betrieb unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und es bilden sich Schnittstellen die zu Spannungen führen können. Hier hilft eine Schlichtungsstelle und im schlimmsten Fall eine erhöhte Polizeipräsenz. |
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