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Test: Spore - Wilde Kreaturen DS

Wieviel Spore steckt im DS?
 
Anders als im großen Bruder, der PC-Version von SporeWeitere Infos, spielt man in Wilde Kreaturen nicht die gesamte Evolution durch, sondern übernimmt die Patenschaft über eine Kreatur, die, gerade erst der Ursuppe entsprungen, schon seinen besten Kumpel Klein Oogie aus den Klauen eines Raumschiffs befreien muss. Das ist natürlich als kleiner Wurm nicht zu schaffen, so dass man zum einen seinen Körper mit allerlei verbesserten Körperteilen tunen und sich auf der anderen Seite der Unterstützung verschiedener anderer Spezies versichern muss. Und so macht man sich in bester Action-Rollenspielmanier auf, die Welt zu erkunden...

Die Kreatur

Wie auch in der großen Version, baut man sich hier seine Kreatur aus verschiedenen Teilen (Körper, Arme, Beine, Mund, Augen, etc.) zusammen. Jedes Teil bringt bestimmte Eigenschaften mit, die darüber bestimmen, wie gut die Kreatur kämpfen, essen und mit anderen Kreaturen interagieren kann. Das Ganze geht allerdings nicht in 3D, denn dafür reicht die Leistungsfähigkeit des DS nicht aus. Stattdessen wird die Kreatur in 2D dargestellt und als Pappkamerad durch die 3D-Landschaft geschoben. Das sieht dann zwar etwas gewöhnungsbedürftig aus, ist aber, zumindest in Bewegung, durchaus ansehnlich.
Die Welt, die es dann zu erkunden gilt, besteht aus einzelnen Levels, die durch Tore miteinander verbunden wird. Die Tore öffnen sich natürlich erst, wenn man alle relevanten Aufgaben erfüllt hat. Zu den Aufgaben gehört das Besiegen von Gegnern, das Schließen von Freundschaften aber auch das Finden bestimmter Körperteile, weil man nur mit diesen eine bestimmte Engstelle passieren kann.

Die Interaktionsmöglichkeiten

Die Kämpfe sind eher einfach gehalten. Nachdem man einem feindlichen Gegner zu Nahe gekommen ist, wird die Kampfzone abgesperrt und man attackiert, indem man Striche von links nach rechts und umgekehrt auf den Touchscreen zeichnet. Je nach Sonderfähigkeiten kann man sich auch während des Kampfes heilen oder einen Feuerstrahl auslösen, was aber beides Energie kostet. Energie und Lebenspunkte kann man aber anschließend an Blumen und Früchten (Pflanzenfresser) bzw. Fleisch wieder auffüllen.
Zum Schließen von Freundschaften muss man die Zuneigung der anderen Kreatur über Minispiele erhöhen. Dafür knuddelt man diese mit dem Stylus oder macht ein Musik-Minispiel, welches ziemlich eindeutig bei Elite Beat Agents abgekupfert wurde und auch die gleichen Schwächen besitzt (man muss Blumen anklicken, wenn diese von darauf zufliegenden Bällen erreicht werden, verdeckt diese aber teilweise mit der Hand).
Neue Körperteile bekommt man für erfolgreich absolvierte Aufgaben, aber auch für gewonnene Kämpfe oder neue Freundschaften. Man kann jederzeit ein Questlog aufrufen und sich ansehen, welche Aufgaben als nächstes anstehen und welche davon nur optional sind. Hat man alle Aufgaben erfüllt, öffnet sich das Tor und weiter geht es in den nächsten Level auf der Suche nach Klein Oogie und dem geheimnisvollen Raumschiff.

Die Handhabung

Die Grafik der wilden Kreaturen ist für DS-Verhältnisse ok. Die 3D-Umgebung ist natürlich eher trist, dafür sind die 2D-Kreaturen anständig animiert. Vielleicht wäre eine komplette 2D-Grafik aber doch die bessere Alternative gewesen. Gesteuert wird überwiegend mit dem Stylus. Zwar lässt sich die Kreatur auch mit den Tasten bewegen, aber alle Interaktionen funktionieren nur mit dem Stift. Die Kamera lässt sich dabei über die beiden Schultertasten justieren. Insgesamt funktioniert die Steuerung recht gut. Als besonderes Feature kann man noch Kreaturen mit anderen Spielern tauschen und dann gegen diese kämpfen (haben wir für den Test aber nicht ausprobiert).
Von der Sprache und vom Gameplay her orientiert sich das Spiel ganz klar an der jugendlichen Zielgruppe. Wilde Kreaturen ist zwar vom Prinzip her ein Action-Rollenspiel, aber es wird immer wieder ein ganz bestimmtes Körperteil für das Erfüllen einer Aufgabe benötigt, so dass man seine Kreatur häufig komplett umbauen muss und keine rechte Beziehung zu seiner "Skillung" aufbauen kann. Die Aufgaben sind eher simpel gehalten und teilweise mit häufigen Wiederholungen verbunden.

Screen 1
Im Editor kann man sich, wie in der großen Version, seine Kreatur zusammenbasteln.
Screen 2
Für das Erfüllen von Aufgaben erhält man neue Körperteile.
Screen 3
Mit den richtigen Teilen kann man sogar einen Flammenangriff auslösen.
Screen 4
DS-Kennern wird das Freundschafts-Spiel bekannt vorkommen.

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Spore - Wilde Kreaturen DS

Packshot
Action-Rollenspiel
von EA
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
NDSSeptember 2008

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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