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Test: Crazy Machines DS
Knobelspaß auch auf dem DS?Nach dem mittelmäßigen CLEVER! Das Spiel, das Wissen schafft erscheint nun erstmalig das Original Crazy Machines auf dem Nintendo DS. Wie setzen die Entwickler aus dem Hause FAKT ihren Erfolgstitel für den Handheld um?Tüfteln, knobeln, Spaß haben!Dies wird zumindest Jean Pütz auf dem Coverbild des Spiels in den Mund gelegt. Fans der Reihe brauchen jetzt aber keine Angst haben, im Spiel ist dann alles wieder beim Alten und der bekannte, liebenswert verrückte Professor begrüßt den Spieler in seinem Labor zu den Einleitungen. Mit Puzzle, Action und Baukasten hat der Prof auch gleich die drei Spielmodi zu erklären. Leider tut er dies nicht per Sprachausgabe, vielmehr muss man den Text selber von einer Schultafel ablesen.Auf dem ersten Blick gibt es gegenüber dem PC kaum Neues und so spielt sich der Puzzle-Modus auch ganz klassisch wie auf dem Computer. Statt der Maus navigiert man halt mit dem Stylus und platziert die zahlreichen, recht schick animierten Elemente. Bunsenbrenner, Luftballon, Bretter, Zahnräder, Kisten, Gewichte, Bälle und und und müssen an den rechten Fleck, um halbfertige Experimente zum laufen zu bringen. Alles klappt präzise, auch das Drehen oder Spiegeln der Bauteile über ein Kreismenü, genauso wie das Anbringen von Seilen an Ösen oder von Bändern an Wellen. Gerade letzteres wurde bei der DS-Konkurrenz CLEVER! meist zur Geduldsprobe. Auch ein verhaken der unterschiedlichen Gegenstände wie bei dem Mitbewerber konnten wir nicht feststellen. Wird es mit dem Stylus doch einmal zu fummelig, darf man zur Feinjustierung mit dem Steuerkreuz nachhelfen. Einzig das stets einzelne herunter ziehen der Bauteile aus einem abklappbaren Inventar in die Experimentanordnung hätte komfortabler gelöst werden können. Der Baukasten ist etwas klein geraten und so darf man hier auch leider nur vier Experimente selber zusammenstellen. Diese sind wiederum auf 25 Bauteile pro Experiment beschränkt. Dafür lassen sich die Eigenkreationen per drahtloser Funkübertragung auch an Freunde (mit Spiel im DS) übertragen. Die Puste machtsDer Action-Modus ist neu und nutzt den DS dann auch gleich mit all seinen besonderen Funktionen. Hier werden die Bauteile interaktiv. So muss man in laufende Experimente eingreifen und etwa an Zahnrädern mit dem Stylus kurbeln, Bälle anstupsen oder Luftballons über ins Micro pusten zum fliegen bringen. Hier ist dann nicht nur Köpfchen, sondern auch schnelle Reaktion gefragt.Abgerechnet wird übrigens genau wie in den PC-Versionen nach Schnelligkeit und verwendeter, bzw. eingesparter Bauteile. Maximal drei Spielerprofile können angelegt und deren Gesamtpunktzahl miteinander verglichen werden. Schön für einen Wettbewerb unter Freunden oder in der Familie. Denn vom Kind bis zum Opa ist das Spiel geeignet, da der Schwierigkeitsgrad, im Gegensatz zu den letzten PC-Versionen, recht niedrig gehalten wurde. Das liegt aber wohl auch daran, das auf dem kleinen DS-Bildschirmchen die Experimente nicht so ein großes Ausmaß annehmen können. Frustmomente werden aber auch verhindert, da man nicht jedes Experiment lösen muss. Pro Kapitel reicht es in den beiden Hauptmodi Puzzle und Action minimal fünf der zehn Experiment zu erledigen um das nächste Kapitel freizuschalten. Dennoch gibt es hin und wieder auch harte Nüsse, etwa wenn Handicaps wie die unterschiedliche Schwerkraft von Erde, Mond oder Weltall eingebaut wurden. Wer viel denkt wird übrigens belohnt und so warten mehrere Bauteile als Prämie, die man dann wieder im Baukasten nutzen darf. Belohnt wird auch das Auge des Spielers, da im Rahmen der technischen Möglichkeiten von Nintendos Kleinem die Grafik doch ganz ansehnlich gelungen ist. Dabei kann man auch wichtige kleine Details, wie Zündschnüre, Ösen oder dergleichen gut erkennen. Dezente Menümusik ist das einzige an musikalischer Untermalung, denn die bei solchen Spielen ohnehin meist nerviger Hintergrundmusik während der Experimente wurde eingespart. Ab und an gibt es dafür ein paar Klick-Klack-Krabum-Geräusche beim arbeiten mit den Bauteilen. |
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Crazy Machines DS
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