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Für die DS-Variante des erfolgreichen PC-Rennspiels TrackMania zeichnet statt PC-Entwickler Nando nun Entwickler Firebrand (u.a. DTM 3 für DS) verantwortlich. Dennoch findet man auf dem DS eine 1:1 Kopie gesammelter TrackMania Elemente wieder. Zu viel für Nintendos Kleinen? Wie gewohnt gutZumindest solange es rein ums fahren geht, ist alles im grünen Bereich. Genau wie auf dem PC schaltet man in der Einzelspielerkarriere in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen nach und nach mehr als 100 Wettbewerbe frei. Dazu muss man nichts anderes tun, als vorgegebene Zeiten für Bronze, Silber oder Gold zu unterbieten. Das ganze fängt leicht an, wird aber zunehmend schwieriger und erfordert meist genaueste Streckenkenntnis. Kenner der PC-Reihe haben hier Vorteile, da alle Strecken von den PC-Titeln recycelt wurden. Ansonsten muss man im späteren Verlauf des Spiels schon ein bisschen frustresistent sein, um die knackigen Vorgaben zu erfüllen.Die Wettbewerbe werden in Rennen, Plattform und Puzzle aufgeteilt. Bei Rennen muss man einfach schnell eine oder einige Runden absolvieren. Bei Plattform gilt es, mit so wenig auf die Strecke zurücksetzen wie möglich knifflige Kurse mit allerlei Schikanen und Fallen ohne Zeitdruck zu meistern. Bei Puzzle hingegen, muss man erst mit dem Editor die Strecken fertig bauen und danach die Bestzeiten unterbieten. Als Szenarios stehen Wüste mit behäbig reagierenden Tourenwagen, Rallye mit flinken kleinen Rallye-Autos und Stadion mit pfeilschnellen Open Wheelern zur Auswahl. Die Handlings-Unterschiede sind selbst auf dem kleinen DS richtig gut spürbar. Dennoch lassen sich alle drei Fahrzeugarten einsteigerfreundlich über das Steuerkreuz und A für Gas, plus B für Bremse manövrieren. Die maximal drei Gegner sind übrigens nur in Form von Ghosts am Start. Karambolagen gibt es TrackMania-typisch auch auf dem DS nicht. Während der Rennen (auch im Multiplayer) verdient man Coopers. Für diese kann man dann im internen Shop neue Strecken, Skins für Fahrzeuge oder neue Blöcke (Bausteine) für den Editor kaufen. Zum Verrückt werdenFür das freie Erstellen von eigenen Strecken und für den Puzzle-Modus steht ein Editor bereit. Mit diesem werden wie beim PC-Original die Strecken in drei Dimensionen aus sog. Blöcken zusammengebaut. Mit dabei sind Loopings, Turborampen, Bremsfelder, Sprünge, Hindernisse aber auch Dekoration in zig Varianten. Erstaunlich was da alles so auf die DS-Karte passt.Solange die ganze Sache 2D bleibt, lässt sich der Editor mit dem Stylus und den Tasten noch ganz flott bedienen. Die Map darf per Stylus und L-Taste sogar frei gedreht und geschwenkt werden, ein Zoom ist eingebaut, Löschen, Speichern, usw. ist alles wie im Original am PC vorhanden. Auf Knopfdruck kann man seine Eigenkreation auch gleich befahren. Werden die Strecken umfangreicher und gehen dann noch in die 3.Dimension mit Blöcke (mehrfach!) anheben oder senken, wird es auf dem kleinen Bildschirmchen viel zu unübersichtlich. Bei mehrstöckigen Strecken verliert man schnell vollkommen den Überblick und ist nur am konfusen Drehen und Zoomen, um die Blöcke an den gewollten Ort zu dirigieren. Zu allem übel ist die ganze Sache auch noch ziemlich hakelig. Immer wieder werden plötzlich Blöcke gelöscht, wenn andere Blöcke mit dem Stylus per Drag&Drop darüber gezogen werden. Die Bedienung des 3D-Editors (im Puzzle-Modus unumgänglich) verlangt daher sehr viel Geduld. Im Rahmen der MöglichkeitenGrafisch kommt das ganze Renngeschehen etwas verpixelt daher. Ab und an gibt es auch hässliche Clipping-Fehler, wenn Autos plötzlich zur Hälfte im Asphalt versinken. Andere Titel wie Ferrari Challenge DS zeigen wie es auf dem DS besser geht. Während der Fahrt zeigt übrigens nur der obere Bildschirm die Strecke samt Wagen, die sich wiederum per Stoßstangen- oder Verfolgerkamera steuern lassen. Auf dem unteren Schirm läuft derweil nur die Zeit runter.Das Menü sieht zwar auf den ersten Blick klar gegliedert aus, dennoch kommt man in den Untermenüs, etwa nach den Rennen, nicht immer dort raus, wo man eigentlich hin will. Immerhin sind die Optionen schnell gefunden. Wer aber hier versucht, das mit der Zeit nervige Hintergrundgedudel auszustellen wird enttäuscht. Nicht einmal für die Zeit der Rennen ist das möglich, und so muss man die Lautstärke am DS runter regeln, hat aber dann auch keine (mauen) Motorengeräusche mehr. Auf einen Online-Modus, der die PC-Version letztendlich so erfolgreich gemacht hat, wurde leider verzichtet. Immerhin darf man per Einzelkartenspiel (nur einer braucht das Spiel) mit Einschränkungen mit weiteren drei Spielern zocken. Ebenfalls zu viert aber mit vollem Umfang geht es per Multikartenspiel (jeder braucht das Spiel) im Multiplayer so richtig zu Sache. Auch der Austausch eigens erstellter Strecken funktioniert, genau wie das Rumble Pak unterstützt wird. | ||||||||||||||||||
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