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Test: Hotel Gigant DS
Große Hotels auf kleinen Bildschirmen
Nach Hotel Gigant 2 auf dem PC werden wir auch mit einem Ableger auf dem NDS bedient. Ist der Sprung vom PC aufs kleine NDS gelungen oder bleiben die Gäste aus?Business as usual...Wie schon bei der PC-Version besteht unsere Aufgabe darin, ein Hotel zu managen, aber nicht nur das - wir bauen, dekorieren und können einfach unseren Gästen über die Schulter schauen. Es gibt also jede Menge zu tun und wenn man die Auswüchse der PC-Version kennt, dann mag man schon bezweifeln wie das alles in das kleine NDS gepresst wurde.An Spielmodi gibt es einen Karriere-Modus in dem wir 15 vorgefertigte Missionen finden, die uns ins Spiel einführen und in ihrer Schwierigkeit langsam ansteigen. Die Missionen bieten uns die Möglichkeit einmal erfolgreich abgeschlossene Missionen zu wiederholen. Im Zufalls-Spiel können wir erfolgreich bestandene Missionen in ihren Bedingungen teilweise verändern, z.B. die Höhe unseres Startkapitals. Unter Dekorationen verbirgt sich ein kleines Bonbon, hier können wir Teppiche, Tapeten, etc. nach unseren Wünschen farblich umgestalten - von grell-bunt bis gediegen-fad ist alles möglich. Missionen und ihre ZieleJede Spielvariante greift auf die Hotels der unterschiedlichen Missionen zurück und so erhöhen wir unsere Auswahl einfach durch das bestehen der einzelnen Aufgaben. Begleitet werden wir bei unseren Herausforderungen durch 2 Guides, Mr. Giant, der meist die etwas kniffligeren Aufgaben vorstellt und Emma, der gute Geist die uns zu Beginn mit Infos versorgt. In den ersten Aufgaben werden uns die Kundengruppen vorgestellt und ihre Vorlieben vermittelt. So benötigen Geschäftsleute eher Tagungsräume als Spielhallen, die wiederum für Surfer oder Singles interessant sein dürfen. Zu Beginn starten wir meist mit einem halbfertigen Hotel, die Rezeption steht und das eine oder andere Zimmer auch. Mit unserem bescheidenen Budget starten wir nun und wählen aus den vorgefertigten Zimmern das gewünschte aus und platzieren es wie in einem Baukasten. Sind die Zimmer platziert, können wir jedes mit dem Stift anwählen und noch bearbeiten. Dadurch können wir die Zufriedenheit unsere Gäste erhöhen, zu Beginn besteht die Ausstattung der Zimmer immer aus Gegenständen mit einem Stern, nach und nach - wenn es die Kasse hergibt - können wir 3-4-5 Sterne Accessoires wählen und so die Zimmer aufwerten.Die Ziele der Missionen sind relativ einfach gestrickt: Es gilt z.B. eine bestimmte Anzahl von Gästen zu erreichen, meist einer bestimmten Personengruppe. Dazu kommt dann evtl. noch ein bestimmter Umsatz/Gewinn der erreicht werden muss. Schade hierbei nur, das man zwischendurch nicht erfährt, wo man aktuell steht und so manchmal ein wenig hilflos ist. Ab und an taucht auch ein VIP auf, der besonderen Service genießen will, genau erkennen was die absoluten Vorlieben sind kann man leider kaum, doch dazu gleich ein wenig mehr. Geld und GästeOb unsere Gäste zufrieden sind, erkennen wir an dem Smiley der permanent über ihren Köpfen schwebt, von super bis sauer geht es über 3 Stufen. Wir können jedoch jeden einzelnen Gast anwählen und seine letzte positive bzw. negative Erfahrung abrufen. Die Symbole hierzu sind teilweise etwas klein geraten und nicht immer lässt sich erkennen was den Gast verärgert hat. Am einfachsten macht man es sich aber, wenn man einfach das eingenommene Geld sofort wieder investiert und damit natürlich die Stimmung der Gäste hebt. Jedes belegte Zimmer bringt uns natürlich Geld, wie die Zimmer belegt werden ist ungewiss - die Anleitung sagt hier lapidar, je zufriedener unsere Gäste sind, desto häufiger werden sie uns weiterempfehlen und damit mehr Gäste ins Hotel spülen. Eine Möglichkeit der Werbung wurde so gespart - wir leben nur von Mundpropaganda. Je nach Ausstattung der Zimmer sind die Preise unterschiedlich. Je elitärer also unsere Gäste, desto mehr Umsatz bzw. Gewinn erwirtschaften wir - auch dies ein guter Grund in hochwertige Ausstattung zu investieren.Zusätzlich zu der "Pflege" unserer Gäste, müssen wir uns um die Technik und Sauberkeit kümmern. Hier gibt es 2 Möglichkeiten - entweder wir stellen Räume für Putzkolonnen zur Verfügung oder legen selbst Hand an. Über einen kleinen Blitz werden uns Störungen angezeigt, darauf getippt und schon müssen wir eine kleine Bewegung mit dem Stylus ausführen um das Problem zu beheben - ein kleines Action-Minispiel das für Abwechslung sorgt. Tippen und BauenGrafisch zeigt sich das Spiel auf gutem NDS-Niveau, die Übersicht ist gut zwischen den 2 Bildschirmen aufgeteilt und die einzelnen Menüpunkte sind logisch gehalten und gegenüber der PC-Version sinnvoll abgespeckt worden. Mit dem Stift lässt sich alles gut steuern, einzig die Zimmerauswahl ist zu Beginn etwas ungewohnt. Erst einstellen welche Zimmerart (Zimmer, Bar, Klo, Restaurant, etc) und dann daraus die Untervariante wählen (Doppelzimmer, Einzelzimmer, Suite) und dann nur noch platzieren.Musikalisch wird uns nur die übliche Hotelmusik geboten. |
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