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Age of Empires 2 - The Age of Kings hat bereits erfolgreich gezeigt, dass Strategie auch auf dem Nintendos DS ganz gut funktionieren kann. Nun legen THQ und Entwickler Griptonite mit Age of Empires: Mythologies noch einmal nach.Ägypter, Griechen, WikingerMit Age of Mythology wird, wie schon beim ersten DS-Ausflug, ein Klassiker der (erweiterten) PC-Age of Empires-Reihe als Vorlage genutzt. Auch in der DS-Variante des PC-Spiels geht es um antike Völker samt ihrer mythologischen Kreaturen, Helden und Götter. So haben es mit den Ägyptern, den Griechen und den Wikinger drei Fraktionen mit jeweils eigenständigen Kampagnen ins Spiel geschafft. In jeweils acht Missionen werden hier kleine Geschichten um Helden wie Hades, Aphrodite, Ra, Isis, Thor oder Odin erzählt. Die Geschichten bleiben recht simpel und das Missionsdesign ist, wohl auch durch die Beschränkungen der Technik, etwas mager. Meist gibt es nur das Ziel: „Vernichte alle gegnerischen Einheiten“. Ab und an muss dann zusätzlich noch der eine oder andere Held überleben – etwas mehr Abwechslung wäre hier wünschenswert gewesen. Dafür stimmt der Umfang, da man neben den Kampagnen mit jeder Partei auch noch zusammenhanglose Szenarien spielen oder Scharmützel gegen KI-Gegner im Skirmish-Modus austragen kann. Wer dann immer noch nicht genug hat, darf im Mehrspielermodus sein strategisches Können mit bis zu drei weiteren Spielern im Multi-Karten Spiel (jeder DS braucht ein Spiel) und mit einem Spieler im Einzelkarten-Spiel (zwei DS ein Spiel) messen. Ganz vorbildlich: Selbst im Hot-Seat-Modus dürfen vier Spieler nacheinander an einem DS antreten. Ganz wie am PCVerschiedene Schwierigkeitsstufen gibt es im Spiel nicht. Neulinge sollten daher das sehr ausführliche Tutorial spielen, um bei den auf immer größeren Karten und mit immer mehr Gegnern stattfindenden Gefechten siegreich zu sein.Wichtig ist das Stein-Schere-Papier-Prinzip zu verinnerlichen. Speerträger freuen sich Reiter vor die Lanze zu bekommen, während die Kavallerie eiskalt Bogenschützen überrennt und die Artillerie tunlichst nicht in einen Nahkampf verwickelt werden sollte. Zudem heilen Priester Einheiten, angeschlagene Einheiten gleichen Typs können zusammengelegt werden um das Einheitenlimit besser auszunutzen und Gebäude dürfen repariert werden. Die Gegner-KI hat das Prinzip scheinbar intus, da sie stets clever mit gemischten Verbänden in die Schlacht zieht. Auch sonst agiert die CPU ganz gut, auch wenn ab und an einige Züge nicht so gelungen erscheinen. Jede Partei startet mit einem oder mehreren Helden in jeden Rundenkampf. Diese besitzen Spezialattacken und vergeben Boni, was allerdings zum Teil erst einzeln erforscht werden muss. Seth kann etwa den Kriegsnebel lichten, Hera lässt ein Gewitter los, welches allen Feinden Schaden zufügt oder Skadi legt feindliche Einheiten vorübergehend auf Eis. Hat man bestimmte Ressourcenvorgaben erfüllt, kann man sein Imperium mehrmals pro Gefecht mit einem neuen Zeitalter updaten. Dann stehen weitere verbesserte Einheiten und Gebäude, neue Helden und neue Forschungsaufträge zur Verfügung. Ganz wie im PC-Vorbild. Nette Spielerei am Rande: Für Siege oder bestimmte Aktionen bekommt man Mythologie-Punkte. Für diese darf man dann zusätzliche Gegenstände, Helden, etc. für die Spielmodi freischalten. | ||||||||||||||||||||||||||||
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