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Test: Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time
Der neuste Teil des Spinoffs verspricht mehr Multiplayer denn je...
Nur ein Jahr nach Ring of Fates bildet dessen Nachfolger Echoes of Time den 3. Ableger des Multiplayerspinoffs der Final Fantasy Reihe. Die Vorgänger standen für kurzweiligen Spielspaß mit seichtem Gameplay und nur zweckdienlicher Geschichte, doch gerade der Mehrspielerpart ließ an Zeiten eines Secret of Mana erinnern und brachte erneut frischen Wind ins Genre. Knüpft die aktuelle Umsetzung an deren Konzept an oder entwickelten die Macher die Serie konsequent weiter?Leises EchoAusgerechnet an unserem 16. Geburtstag bricht Unheil über unser kleines Dorf herein. Ein junges Mädchen verfällt der geheimnisvollen Krankheit „Krysthma“, wobei es unsere Aufgabe sein wird, ein Heilmittel für den sterbenden Teenager zu finden. Auf unserer Suche treffen wir schnell auf einen bösartigen Magier, der uns Heilung verspricht, dem wir jedoch im Gegenzug bei seiner Forschung bezüglich mysteriöser Kristalle helfen müssen. Nichts ahnend gehen wir den Deal ein und besiegeln damit sogleich unser Schicksal. Denn als der Dorfkristall zersplittert, verschwinden sämtliche Einwohner und wir stehen vor einer Katastrophe. So machen wir uns auf, dem Geheimnis um die Kristalle auf den Grund zu gehen und unsere Mitbürger zu retten. Auf unserer Reise sind wir aber nicht lange allein, sondern finden schnell Freunde die uns begleiten und zur Seite stehen.Die Geschichte entwickelt sich trotz interessantem Szenario recht langsam und nimmt erst in der zweiten Hälfte des Spiels Fahrt auf. Aber vor allem unser Erzfeind wirkt albern, sehen wir ihm im Intro des Spiels doch nur dabei zu, wie er durchweg lacht und auch im weiteren Verlauf des Spiels ist der alte Greis nicht wirklich ernst zu nehmen. Das Abenteuer ist außerdem überraschend textlastig. Zwar erfahren wir so einiges über unsere Mitstreiter, aber auch, dass sie schnell nerven können, wenn sie stets einen Monolog zum Besten geben. Die Action kommt dennoch nicht zu kurz, gute 20 Stunden werden wir in verschiedensten Dungeons damit verbringen allerlei Monster zu verhauen. Das Leveldesign orientiert sich dabei stark am Vorgänger, richtig originelle Stellen suchen wir vergeblich. Neu ist allerdings, dass unser Held zu Beginn des Spiels frei benennbar ist und wir uns sogar für eine Klasse entscheiden können. Die Auswahlmöglichkeit geht jedoch auf Kosten des Identifizierungspotentials, unser Held wird nur oberflächlich in die Story verstrickt. (Fast) Alles beim altenDas Gameplay blieb unverändert zu den Vorgängern. Nach wie vor steuern wir unseren Helden durch die verschiedenen kastenförmigen Dungeons und hämmern was das Zeug hält, entweder mit Schwert, Stock oder Fernkampfwaffe. Auch Magie spielt wieder eine Rolle, wobei es die Entwickler versäumten, deren Anwendung diesmal zu vereinfachen. Auch bei den Schlagcombos hätte mehr Abwechslung gut getan. |
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