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Populous DS
Strategie
von Eidos
NDSApril 2009
  Infosheet News (2)

Test

Screens (9)  

Bewertungen

GameCaptain
65 %
Test lesen
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Screenshots zum Test

Screen 1
Unten wird planiert
Screen 2
Lava ist für die Gläubigen sofort tödlich
Screen 3
Oben flimmert gerade ein Renderfilmchen
Screen 4
Der Hügel muss weg

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Aktuellste News zum Spiel

Peter Molyneux gehört unbestritten zu den einflussreichsten Entwicklern der Gamesbranche. Dank seiner Kreativität erblickten viele Klassiker wie SyndicateWeitere Infos oder Magic Carptet die Spielewelt. Sein erster Geniestreich erschien 1989 und nannte sich Populous. Damit auch jeder in den Genuss dieses Klassikers kommen kann, ist jetzt ein Remake für den DS erschienen, das nur mit geringfügigen Änderungen aufwartet.

Götter vs. Dämonen

Im Original kämpfte Gott gegen Gott ohne Story um die Vorherrschaft im Menschenreich. Somit war auch gleich die erste Göttersimulation geschaffen. Auf dem DS bekriegen sich Götter und Dämonen, was am Spielprinzip rein gar nichts ändert.
Auf dem oberen Bildschirm sieht man seine Untertanen von schräg oben wuseln. Auf dem Touchscreen wird die Erde mit einem Gitternetz versehen dargestellt. Hauptsächlich gilt es jetzt unebene Flächen mit Gotteshand zu glätten, so dass die Menschen ihre Häuser bauen und sich vermehren können. Geglättet wird mit dem Stylus, per Druck auf den Screen und in dem man den Stylus entweder nach oben oder nach unten zieht. Hält man eine Schultertaste gedrückt und macht einen Doppelklick auf ein Häuschen, werden die unebenen Flächen drum herum automatisch so lange geglättet, bis aus der kleinen Hütte eine Burg wird. Je mehr gesiedelt wird, desto mehr Mana erhält man. Dank dieser magischen Kraft kann man Katastrophen oder Wunder auslösen, die das Leben des Dämons schwieriger oder das eigene leichter machen.

Kampf der Elemente

Anders als im Original spielt man verschiedene Götter, die man nach und nach freispielt. Angelehnt sind die Herrscher an die Elemente Feuer, Wasser, Luft, Ernte (???) und Erde. Jedes Element hat dabei seine eigenen Desaster in petto, die Erde – mit dem man übrigens beginnt – geländeumformendes Erdbeben, tiefer Sumpf und einen mächtigen Meteoriten, der verheerende Zerstörung unter den Gläubigen anrichtet. Gute Wunder kann z.B. die Göttin des Wassers vollbringen. Regen spendet hier ein Wachstum der Bevölkerung und löscht Feuer, was wichtig ist, wenn man gegen einen Dämonen antritt, der diesen hitzigen Urstoff beherrscht. Bevor man in die Schlacht zieht, sollte man sich also überlegen, mit welcher Gottheit man dieses Vorhaben in Angriff nimmt, um evtl. Vorteile daraus zu ziehen.

Bis zum letzten Mann

Man schickt also ständig Katastrophen ins feindliche Land, nur um irgendwann die Mehrheit an Anhängern im Land zu erlangen. Alles endet stets mit dem Armageddon, das man entweder selber auslöst, wenn man genügend Mana gesammelt hat oder nach einem bestimmten Countdown von selbst eintritt. Beim Ende aller Tage werden alle Gebäude aufgelöst, die Gläubigen wandern zum Mittelpunkt der Karte und hauen sich dort so lange die Köpfe ein, bis nur noch einer übrig bleibt. So endet jede der 50 Herausforderungen, was auf Dauer doch sehr eintönig ist. Alternativ steht ein freies Spiel zur Auswahl, bei dem man die Regeln selbst bestimmt, eine öde Kriegerjagd, bei der man eine gewisse Zahl an speziellen Anhängern finden und anklicken muss und ein Versus-Modus, bei dem sich mit maximal drei Mitspielern bekriegen kann.
Ein wenig Abwechslung bringen die verschiedenen Geländetypen mit sich. In der Vulkanlandschaft ist beispielsweise ein Fall ins Wasser für den religiösen Menschen sofort tödlich, da dieses Gewässer aus flüssiger Lava besteht. Im Land der Perser schweben alle auf einem fliegenden Teppich, so dass solche Unfälle gar nicht passieren können.

Schneller Start, langsames Ende

Bei Populous stößt der DS regelmäßig an seine Hardware-Grenzen. Zu Beginn bevölkert es sich noch sehr flüssig, aber umso größer der Wuselfaktor wird, desto langsamer wird der Spielablauf. Die schlecht animierten Männchen zuckeln dann nur noch im absoluten Schneckentempo über den oberen Screen. Ein weiteres Manko ist der viel zu kleine Bildausschnitt, den man nicht zoomen kann. Aus diesem Grund scrollt man sicher per umständlicher Tastenkombination ständig durch die unspektakuläre Landschaft. Optisches Highlight sind lediglich die kurzen Renderfilmchen, die gezeigt werden, wenn eine Katastrophe ausgelöst wird.
Die Soundkulisse ist ebenso spärlich. Ein wenig Windrauschen bei der Besiedlung der Ländereien und durchschnittliche klassische Musik beim letzten Gefecht sind nicht gerade ein Verwöhnprogramm für die Ohren.

 
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