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The Humans DS
Denkspiel
von Deep Silver
NDSMai 2009
  Infosheet News (2)

Test

Screens (7)  

Bewertungen

GameCaptain
70 %
Test lesen
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Screenshots zum Test

Screen 1
Der Älteste hat Tipps für seine Pappenheimer
Screen 2
Anderer Ort, gleiche Aufgaben
Screen 3
Vorsicht, er kann nicht schwimmen
Screen 4
Befreite Gefangene dienen als Verstärkung

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Aktuellste News zum Spiel

Was erhält man, wenn man putzige grünhaarige Wesen, den Überlebensinstinkt einer Steckrübe und den Herdentrieb einer durchschnittlichen japanischen Reisegruppe kombiniert? Richtig: LemmingsWeitere Infos. Für The Humans wurde schlicht die erste Zutat durch „knubbelnasige Höhlenmenschlein“ ersetzt, könnte man auf den ersten Blick meinen. Bei näherer Betrachtung sticht dann aber doch noch manch anderer Unterschied ins Auge.

Lang, lang ist´s her

Siebzehn Jahre nach dem Release auf den damaligen Konsolen und Heimcomputern starten die Neandertaler ihr Comeback auf PC und Nintendo DS. Wie die nur wenig älteren Lemmings erleben sie ihre Abenteuer in Plattform-Levels mit hohem Puzzle-Anteil und werden auf ihrem Weg zum Zielhäuschen unter Zeitdruck mit zahlreichen Gefahren konfrontiert, die durch geschickten Einsatz verschiedener Hilfsmittel zu lösen sind. Im Gegensatz zu den akut selbstmordgefährdeten Kleintieren sind sie aber unter anderem nicht in riesigen Massen unterwegs.
Ein wesentlicher Unterschied findet sich auch bei der Handhabung, die hier sehr viel direkter ausfällt: Die Steinzeitleute marschieren z.B. nur los, wenn man ihnen mit dem Steuerkreuz den Befehl dazu gibt und bleiben brav stehen, sobald die Taste nicht mehr gehalten wird. So können sie etwa problemlos geparkt werden, wenn man per Buttondruck zu anderen Figuren im Level wechselt. Kleine Lücken sind durch normale Sprünge zu überwinden, für breite Schluchten muss aber der an manchen Stellen wartende Speer als Pogo-Stab zu Hilfe genommen werden, welcher sich außerdem (wie auch Knüppel und Wurfgeschosse von Steinhaufen) gegen die anachronistisch herumstromernden Dinos oder schubsende Konkurrenten einsetzen lässt.
An hohen Wänden bilden die Humans eine Art Räuberleiter aus mehreren Stammesmitgliedern, Fackeln brennen Barrieren nieder, mit dem Strick werden Möchtegernbergsteiger abgeseilt und das Rad dient zur Fortbewegung oder zum Beschweren von Bodenschaltern. Tipps zur Verwendung der bahnbrechenden Erfindungen hält der Medizinmann bereit, wenn man ihm eine seiner Lieblingsfrüchte mitbringt.
Während auf dem unteren Bildschirm das eigentliche Spielgeschehen abläuft, zeigt der obere stets die Übersicht des aktuellen Gebiets. Ein klarer Pluspunkt gegenüber der PC-Version, wo man zum Aufrufen der Karte immer das Spiel unterbrechen muss.

Evolution oder Tod!

In den acht Welten mit je zehn Levels werden anfangs noch keine hohen Ansprüche an die Kombinationsgabe des Spielers gestellt, nach einer Weile muss man aber schon genauer nachdenken und z.B. die Gegenstände nach überwundenen Hindernissen auf niedrigere Ebenen plumpsen lassen, wo sie von anderen Stammesbrüdern aufgesammelt und ebenfalls verwendet werden. Auf Dauer wiederholen sich die Abläufe dann allerdings doch ein wenig zu häufig und insbesondere mehrmalige gleiche Laufwege, um die Teile der menschlichen Leitern zum Einsatzort zu verfrachten, strapazieren den Geduldsfaden (die Knollennasen sind halt auch nicht sonderlich gut zu Fuß).
In jedem Level gibt es neben dem Hauptauftrag (Erreichen des Zielhauses oder des genannten Gegenstands) zwei optionale Aufgaben, nämlich das Ummodellieren einer gegnerischen Statue und den Abschluss innerhalb eines knapperen Zeitlimits. Je nach Erfolg erntet man Medaillen, welche aber leider kaum einen zusätzlichen Motivationsfaktor darstellen – auf der Weltkarte ist nicht zu sehen, wo schon Goldmedaillen erreicht wurden, und vor allem bringen einem die Dinger sowieso keinerlei Belohnung ein.
Überhaupt wurde The Humans an vielen Stellen etwas schlicht, um nicht zu sagen sparsam, designt. Die eins zu eins umgesetzte DS-Version (mit komplett identischen Levels und dem gleichen Hintergrundgedudel) schneidet im direkten Vergleich allerdings besser ab, wenn man die schwächere Hardware berücksichtigt, sieht sie doch nur unwesentlich schlechter aus als das PC-Pendant. Zwar gibt es auf dem Handheld sicherlich schönere Spiele, hübsch bunt ist die Knobelei aber ohne Frage und auch ein paar niedliche Animationen sind zu beobachten - der Wusel-Charme der Lemmings wird jedoch nicht erreicht. Ehrlich gesagt sehen die Humans meiner Meinung nach einfach nur ziemlich doof aus ;)
 
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