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Test: Keltis

Gelungene Umsetzung des Brettspiel des Jahres 2008?
 
Reiner Knizia ist wohl der Brettspielerfinder schlechthin. Sage und schreibe über 400 Spiele hat der Erfolgsautor schon veröffentlicht, die zusammen mehr als zehn Millionen Mal verkauft wurden und es ihm damit erlauben, als hauptberuflicher Spieleautor zu arbeiten. 2008 brachte er das Kunststück fertig, mit Wer War's und Keltis sowohl das Kinder- als auch das „normale“ Spiel des Jahres zu stellen. Eben jenes Keltis wurde nun u.a. für den Nintendo DS umgesetzt.

Karten und Steine

Wer Knizias Kartenspiel Lost Cities kennt (das für XBLA umgesetzt wurde), dem wird bei Keltis vieles bekannt vorkommen, denn die Grundmechanismen ähneln sich.
Im Spiel gibt es Karten in fünf Farben, die jeweils die Zahlen 0-10 tragen. Jede Karte existiert zweimal. Zu jeder Farbe findet sich ein Steinweg, den es so weit wie möglich nach oben zu erklimmen gilt. Steht der eigene Spielstein nämlich unten auf dem Weg, gibt es Minuspunkte, erst weiter oben gelangt man dann immer weiter ins Plus. Um auf dem Weg vorwärts zu kommen, muss man eine Karte der entsprechenden Farbe ausspielen. Dafür hat jeder Spieler seinen eigenen Ablagestapel. Man muss aber nicht jeden Weg beschreiten, das entscheidet der Spieler selbst.
Zu Beginn hat man acht Karten auf der Hand und beginnt mit einer davon. Für jede abgelegte zieht man eine neue. Der Haken: Spätestens mit der zweiten Karte ist festgelegt, in welcher Reihenfolge man weitere Karten auf seinen Ablagestapel der entsprechenden Farbe legen kann. Spielt man also zunächst eine rote 8 und dann eine rote 7, darf man danach nur noch 7,6,5,4,3,2,1,0 der Farbe rot anlegen. Zieht man nun eine rote 10 nach, ist diese wertlos. Zwar kann man solche wertlosen Karten auch abwerfen, sie können dann aber von anderen Spielern benutzt werden und im Beispiel könnte die rote 10 für einen Gegner, der mit einer roten 1 angefangen und aufsteigend angelegt hat, noch von Interesse sein. Der darf dann diese statt einer Karte vom Stapel nehmen.
So muss man also genau abwägen, ob überhaupt und vor allem wann man einen Spielstein auf eine neue Reihe setzt. Theoretisch hat man genug Spielsteine für alle Reihen, doch um überall nach oben zu gelangen, reicht die Zeit i.d.R. nicht. Denn das Spiel endet, wenn alle Karten vom Stapel verbraucht wurden oder wenn fünf Spielsteine in der Gewinnzone (die obersten drei Reihen) angekommen sind. Gewonnen hat dann der mit der höchsten Punktzahl.
Berücksichtigen muss man auch noch Spezialsteine: Wer seinen Spielstein auf ein Kleeblatt zieht, darf ohne eine Karte ablegen zu müssen einen Extrazug machen, anderswo warten Wunschsteine. Hat man davon keinen oder nur einen, gibt es Minuspunkte, erst ab dem zweiten Pluspunkte. Also muss man versuchen in den Reihen auch noch der erste zu sein, der den Wunschstein erreicht, denn den bekommt nur der, der zuerst auf dem entsprechenden Stein ankommt.
Screen 1
Normales Spiel: Gedränge auf den Pfaden
Screen 2
Solitär: Jede Etappe ist anders

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Keltis

Packshot
Brettspiel-Umsetzung
von USM
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
NDSSeptember 2009

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
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26.09.09
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Keltis: DS-Umsetzung des Erfolgs-Brettspiels bei uns im Test

 
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