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SpongeBob's Eiskalt Entwischt DS
Jump&Run
von THQ
NDSNovember 2009
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Test

 

Bewertungen

GameCaptain
65 %
Test lesen
Magazine: -
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Screenshots zum Test

Screen 1
Die Texte gibt es auch auf Deutsch
Screen 2
Ein Teil der Erinnerung
Screen 3
Jetzt kräftig pusten
Screen 4
Hilfe, wo ist die Schwachstelle?

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Habt ihr schon mal etwas so gut versteckt, dass es dann nicht mehr auffindbar war? Meine Mama kann das besonders gut – und unser aller Lieblingsschwamm anscheinend auch. Die Geheimformel für die super leckeren Krabbenburger ist Spongebob abhanden gekommen und nur die Erinnerung an glückliche Momente der Vergangenheit hilft seinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge. So ist das nun mal, wenn man zu viele Löcher im Kopf hat...
Die Story ist also ziemlich bekloppt, aber hier erwartet ja auch keiner Weltliteratur. Die Geschichte bildet einfach eine gute Ausrede dafür, Spongebob durch abgefahrene Levels, basierend auf Ereignissen seiner seit zehn Jahren andauernden Karriere, zu scheuchen. Da geht man beispielsweise Quallen fischen oder erlebt die erste Begegnung mit Sandy Cheeks.

Szenen aus dem Leben eines Meeresschwamms

Die bunten Umgebungen sind, typisch Jump&Run, vollgepackt mit zahlreichen beweglichen, verschwindenden und kippenden Plattformen, Trampolinen, Laserfallen oder einfachen Bodenschaltern. Zusätzlich muss das Käse-Double unter anderem, durch Mikro-Pusten angetrieben, in Luftblasen schweben und sich mit klebrigen Gummiklumpen herumkatapultieren. Besonders witzig sieht das Kerlchen aus, wenn es sich in Brunnen vollsaugt, um durch verspritztes Wasser Kletter-Ranken wachsen oder Regenbogenbrücken entstehen zu lassen. Im Gegensatz zum Xbox-Pendant bereist man hier keine richtigen 3D-Levels, sondern bewegt sich eher klassisch von links nach rechts, allerdings immerhin auf mehreren Hintergrundebenen.
Zum simplen Vermöbeln seiner Feinde kann der Held entweder als überdimensionaler Pfannenwender Hiebe austeilen, wild herumwirbeln (was auch spezielle Drehschalter aktiviert) oder Pucks schmeißen. Die Angriffe erfolgen auf Wunsch durch Stylus-Aktionen wie das Zeichnen von Kreisen für die Wirbelattacke, weitaus praktischer sind aber die alternativen Buttonbefehle.
Leichter wird es durch diverse Powerups für die Verwandlung in einen Muskelprotz (der z.B. härtere Blöcke zertrümmert) oder Spongebobs Freunde. Patrick schlägt etwa wie verrückt um sich und Thaddäus erreicht mit Noten-Geschossen entlegene Knöpfe. Außer in den Verwandlungsformen sind die anderen Figuren aber leider nicht steuerbar.
Die Levels sind meist recht umfangreich und dreigeteilt, es gibt aber auch mal einfach einen einzelnen Bosskampf zu bestreiten. Überall warten haufenweise Münzen fürs Ausgeben beim freundlichen Vertreterfisch. Jener besucht Spongebobs Behausung, die als Oberwelt zwischen den Hüpf-Abschnitten dient, und hat mehr maximale Lebensenergie oder auch nette Bildchen im Angebot. Hier werden außerdem die im eigentlichen Spiel entdeckten Minigames freigeschaltet. Darunter das Quallenfischen (per Wirbelangriff), das Basteln von Burgern oder ein Rhythmusspiel, bei dem man Thaddäus mit richtigem Timing vor den Wurfgeschossen seines wütenden Publikums bewahrt. Eine entsprechende Zwei-Spieler-Unterstützung ist ebenfalls an Bord, benötigt aber leider für jeden Teilnehmer ein eigenes Modul.

Okay, aber mit viel Luft nach oben

Das Gameplay bietet solide, vor allem für Fans unterhaltsame, Jump&Run-Kost ohne auffällige Schwächen, aber auch ohne besondere Akzente. Nach den ersten Levels hat man schon so ziemlich alles gesehen und es stellt sich schneller Langeweile ein als im doch etwas interessanteren Xbox-Spiel. Auch in Sachen Umfang zeigt sich Eiskalt Entwischt noch ausbaufähig. Die Steuerung könnte ein wenig präziser sein, geht jedoch trotzdem locker von der Hand und überfordert auch ungeübtere Spieler kaum.
Die Umgebungsgrafik ist gewohnt farbenfroh und für DS-Verhältnisse durchaus in Ordnung, doch ein wenig detailarm und sparsam texturiert. Ein Lob verdienen dafür die ulkigen Animationen des Protagonisten. Da watschelt der Quadratschädel z.B. vom Wasser aufgebläht durch die Gegend oder reißt am Ende der Abschnitte begeistert die dünnen Ärmchen hoch.
Müssen in der Konsolenversion schon Abstriche bei der Sprachausgabe gemacht werden, weil sie nicht die Original-Stimmen nutzt, macht es sich die Handheld-Variante noch leichter: Hier wird gleich gar nicht gesprochen, lediglich einige (teils irgendwie unpassende) Geräusche untermalen die Bildschirmtexte.
 
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