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Publisher uneins über Vorgehen gegen Raubkopierer

In England wollen einige Publisher nun gegen FileSharer vorgehen. Eine Gruppe um Atari, Codemasters und TopWare plant, 25.000 Briten eine Abmahnung über 300 Pfund (rund 375 Euro) zu schicken, weil sie Spiele über einen FileSharing-Dienst heruntergeladen haben. Von denen, die nicht zahlen, wolle man 500 herauspicken und dann vor Gericht ziehen.

Die beauftragte Anwaltskanzlei hat gerade erst ein Urteil gegen eine arbeitslose Mutter durchgesetzt, die wegen Herunterladens des Spiels Dream Pinball 3D eine Strafe von 16.000 Pfund (rund 20.000 Euro) zahlen soll.

Dieses harte Vorgehen findet aber auch in der Branche nicht nur Befürworter. Peter Moore von EA Sports sagte auf der Games Convention, er halte nicht viel davon, die eigenen Kunden zu bestrafen. Auch wenn diese Leute gegen das Urheberrecht verstoßen hätten, gäbe es doch andere Mittel die in der Macht der Entwickler und Publisher lägen, um das Problem aus der Welt zu schaffen.
von Joerg
22.08.2008 08:34

Quelle:
Gamespot.com

Tags:
Raubkopie

Deine Meinung

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Kommentare (10)

leo2701 schrieb am 22.08.2008 9:11
Warum wundert es mich nicht, dass Peter Moore auf der GC, wo nunmal tausende Fan Zockern sind, sagt, dass man "die eigenen Kunden" (anwesend) nicht bestrafen" sollte? Würde er sagen: "Ich finde 20 000€ für Dream Pinball 3D noch viel zu wenig" und "Die muss man einfach alle verklagen" dann würde er sich wohl wenige Freunde machen auf der GC.
electroboy schrieb am 22.08.2008 9:56
Ich denke mal ein Mann in seiner Position braucht niemandem den Mund schönreden - erst recht nicht, wenn man ehemals von Microsoft kommt ;-) Er wird wohl nicht seine Meinung je nach Anzahl vorhandener Gamefreaks variieren!? Hoffe ich jedenfalls, denn sein Statement ist zumindest mal ein gutes.
Sanit schrieb am 22.08.2008 10:15
zu mal das Verurteilen einer arbeitslosen Mutter mit zwei Kindern das Ansehen von Topware stark beschädigen dürfte. Das kriegen ja auch die mit, die sich hin und wieder ein Spiel kaufen. Bei den Preisen kann man sich ja auch nur max. 1 Spiel pro Monat leisten. Für mich bleibt offen, ob überhaupt Schaden entstanden ist.
hardbitter schrieb am 22.08.2008 11:49
komisch...da werden mit games verkaufzahlen geschichte geschrieben und jammern wegen ein "paar" runtergeladenen games... die allermeisten pc nutzer...haben überhaupt keinen plan...wie das eigentlich geht...und die anderen? die ziehen mal was runter...spielen mal an..und werfen es eh wieder in die tonne..also nicht viel mehr als ne komplett demo...wichtige spiele werden eh gekauft....alleine schon wegen der immer intensiveren internet anbindung der games... musik und filme....auch son wegwerf zeug...das man die jagt...die damit derbe kohle machen...das ist ok....aber das gelegentliche runterladen ...bis in dir dritte generation zu bestrafen...sowas hatten wir schonmal...nannte sich sippenhaftung.... in diesem sinne...schönen tag noch...mister moore... hatte gerade von EA... nicht mit sowas gerechnet..
Alamar schrieb am 22.08.2008 13:38
Nun, zugegeben, etwas hart das mit der Mutter. Vor allem noch wegen Pinball :lol: IMO sollten sie beim Rauspicken der Schuldlämmer vorher etwas Auslese betreiben. Falls es sich um ein Schulkind handelt, reicht es ja in der Regel den Eltern Angst zu machen :D Die EA-Aussage find ich übrigens auch lustig, derjenige der runterlädt kann wohl kaum als Kunde bezeichnet werden.
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