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Killerspiele: Kölner Aufruf und Reaktion der Branche
Quelle: Golem
von Joerg, 22.12.2008 13:43
Pünktlich zum Weihnachtsfest kocht die Killerspiel-Debatte nochmal hoch. In einem sogenannten Kölner Aufruf haben 146 Unterzeichner ein Verbot von Herstellung/Verbreitung von kriegsverherrlichenden und gewaltfördernden Computerspielen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene gefordert. Zu den Unterzeichnern zählt u.a. Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen.
In dem Aufruf heisst es u.a.:"Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee, mit denen Schusstechnik, Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende Gegner trainiert werden: Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung wird abgebaut. Genauso werden durch Killerspiele Kindern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über Waffen und militärische Taktik vermittelt, denn diese sogenannten 'Spiele' sind in Wirklichkeit Simulationen der Kriegsrealität."
Der BIU nahm gegenüber Golem zu dem Aufruf recht unaufgeregt Stellung:
"Computer- und Videospiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen und endlich sowohl kulturell als auch politisch anerkannt. Den Kritikern gefällt diese Tatsache natürlich nicht und deshalb werden sie zunehmend fanatisch. Sie führen einen aussichtslosen Kampf gegen die Digitalisierung unserer Gesellschaft. Die radikale und undifferenzierte Ablehnung von Computer- und Videospielen ist weder sinnvoll, noch befördert sie den kritischen Dialog."
In dem Aufruf heisst es u.a.:"Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee, mit denen Schusstechnik, Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende Gegner trainiert werden: Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung wird abgebaut. Genauso werden durch Killerspiele Kindern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über Waffen und militärische Taktik vermittelt, denn diese sogenannten 'Spiele' sind in Wirklichkeit Simulationen der Kriegsrealität."
Der BIU nahm gegenüber Golem zu dem Aufruf recht unaufgeregt Stellung:
"Computer- und Videospiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen und endlich sowohl kulturell als auch politisch anerkannt. Den Kritikern gefällt diese Tatsache natürlich nicht und deshalb werden sie zunehmend fanatisch. Sie führen einen aussichtslosen Kampf gegen die Digitalisierung unserer Gesellschaft. Die radikale und undifferenzierte Ablehnung von Computer- und Videospielen ist weder sinnvoll, noch befördert sie den kritischen Dialog."
Link: Interview bei Golem.de
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