PCGames hat ein interessantes Interview mit Sega über deren Erfahrungen mit Steam bei der Veröffentlichung von Empire: Total War geführt. Darin werden Vor- und Nachteile für den Vertriebsweg und vor allem auch Gründe genannt, warum man sich dafür entschied. Denn der Kopierschutz soll dabei eher zweitrangig gewesen sein.
Auszug:
Sega: "Alle Total War-Spiele sind bislang mehrfach gepatched worden, was verschiedene Ursachen hat. Gerade beim Balancing ist immer viel Feintuning nötig, da man die nahezu unendlichen Möglichkeiten der Total War-Produkte mit keiner Q&A der Welt testen kann. Bislang haben wir die Patches umständlich via Forum oder auf Covermount-Datenträger veröffentlichen müssen. Als Folge hat nach zwei Monaten jeder eine andere Version gespielt. Gerade in Sachen Multiplayer ist dies aber eher hinderlich.
Steam ist hier ein großer Schritt nach vorne, da der Entwickler Instant-Patches, Multiplayer-Features und auch Achievements einfach integrieren bzw nachreichen kann. Natürlich spielt der Kopierschutz ebenfalls eine wichtige Rolle, dies ist unbestritten. Aber es geht eben nicht darum alleine."Link: Ganzes Interview lesen |