Etwas, was sich bereits vor Monaten angedeutet hat, geschieht nun wirklich: Wie die Kollegen von Gamasutra berichten, hat Bethesda Softworks (The Elder Scrolls-Serie, Fallout 3) eine Klage gegen Interplay (Fallout 1 und 2) eingereicht. Der eigentliche Grund liegt allerdings schon etwas zurück.
Als Interplay kurz vor der Schließung stand, verkauften sie die Namensrechte der Fallout-Reihe an Bethesda, gleichzeitig sicherten sie sich jedoch die Option, ein Fallout-MMORPG zu entwickeln. Bethesda willigte dies unter zwei Auflagen zu: Zum einen hätte Interplay bis zum Ende einer Frist ein Entwicklungsbudget von 30 Mio Dollar aufbringen müssen um mit der Vollproduktion beginnen zu können, zum anderen hätte die Entwicklung nicht mehr als vier Jahre dauern dürfen.
Besagte Frist lief im April ab und von einem Fallout-MMORPG hörte man seitens Interplay nichts, stattdessen wurde ein MMORPG namens "Project: V13" angekündigt. Obwohl "V13" durchaus für "Vault 13" stehen könnte, sieht Bethesda die Auflagen als nicht erfüllt an und fordert die Lizenz zurück.
Gleichzeitig ist Bethesda nicht mit der von Interplay vertriebenen "Fallout Trilogie" zufrieden. Der Name wäre absichtlich gewählt worden, um den Kunden zu verwirren und anzudeuten, "Fallout 3" wäre in der Sammlung enthalten. |