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Killerspiele sind abartig - Neue Verbotsforderung

Quelle: SWR.de
von Joerg G., 03.03.2010 20:20
Am 11. März jährt sich der schreckliche Amoklauf eines Schülers im schwäbischen Winnenden zum ersten Mal. Pünktlich dazu meldet sich die Politik wieder zu Wort und fortert erneut ein Verbot von "Killerspielen".

Heribert Rech (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg sagte in einem Interview mit dem SWR:
"Killerspiele halte ich für abartig und gefährlich. Da sollten wir mit einem Verbot ernst machen." Eine Verschärfung des Waffengesetzes hält er hingegen nicht für sinnvoll.
"Natürlich ist die Verfügbarkeit von Waffen ein Risikofaktor auch für Amoktaten. Aber man muss auch sehen, dass es in keinem Bereich hundertprozentige Sicherheit und hundertprozentigen Schutz gibt. Ich setze sehr auf die Verantwortung von Vereinen und Verbänden", erklärte der Innenminister.
Tags:
Killerspiele

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Kommentare (15)

Thor schrieb am 04.03.2010 9:20
"Killerspiele halte ich für abartig und gefährlich." Bei Waffen setzt er: "...auf die Verantwortung von Vereinen und Verbänden" Spieleindustrie mit meist ausländischem Firmensitz vs. deutsche Waffenlobby - wer bringt Herrn Rech (CDU) wohl mehr Geld? Noch Fragen? Thor
Rösisch schrieb am 04.03.2010 10:04
Nicht aufregen, Thor - einfach ignorieren! Der Mann ist Mitglied im Schützenverein seines Almdorfes bei dem noch fieberhaft an einer Internetleitung gestrickt wird. Gib ihm noch ein, zwei, zehn Jahre Zeit...
Sanit schrieb am 04.03.2010 12:37
An seine Sponsoring-Quelle habe ich auch zu erst gedacht. Erwachsene dürfen mit Waffen ballern aber keine Computerspiele mit erwachsenem Inhalt spielen. Die gute alte Gebetsmühle und dabei war es wieder so ruhig geworden.
EvilEd schrieb am 04.03.2010 16:29
Mir ist die Forderung als solches schon unklar. Bereits jetzt gibts doch Beispiele, dass Spiele nach §131 beschlagnahmt werden. Also gibt es dieses "Verbot" doch schon längst. Und wie definiert man Killerspiel??
jory schrieb am 04.03.2010 18:15
ich kenn da eine geschichte,wollte einer in den schützenverein eintreten,hat sich selbst als ego-shooter-nerd bezeichnet,der war mit einer echten handfeuerwaffe dermaßen verunsichert und hat nie irgendwas getroffen. er hat das ganz schnell abgebrochen. die echten waffen haben ihm zudem angst gemacht. wüsste gern ob es in ihm assoziationen hervorgerufen hat. aber ich selbst hätte wohl auch panik vor einer echten waffe,umgekehrt ist das was anderes,wer die wirkung einer echten waffe kennt und dann einen ego-shooter spielt wird enttäuscht sein und sich schnell den nächsten kick suchen wollen. aber es geht nicht um kick oder nicht einfach um psychisch instabile menschen und die werden immer einen weg finden schaden anzurichten.
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