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Kurztest: Toy Soldiers (XBLA)
Quelle: intern
von Stephan P., 20.03.2010 10:56
Wer hat nicht – zumindest wenn er männlichen Geschlechts ist – als Kind mit Spielzeugsoldaten sein Kinderzimmer in einen Kriegsschauplatz verwandelt? Mit Toy Soldiers sind solche Schlachten nun auch auf der Xbox360 möglich.
Das Plastiksoldaten-Gemetzel der US-amerikanischen Signal Studios kommt im Stil eines Tabletop-Spiels daher. Auf virtuellen Schlachtkarten des Ersten Weltkriegs stehen sich zwei verfeindete Fraktionen (Alliierte vs. Mittelmächte) gegenüber. Ziel des Spiels ist es, in bekannter Tower Defense-Manier gegnerische Angriffswellen abzuwehren und zu verhindern, dass die eigene Spielzeugkiste bzw. Basis eingenommen wird. Dringt eine bestimmte Anzahl an feindlichen Toy Soldiers in die Basis ein, ist die Kapitulation unumgänglich.
Zu Beginn jeder Schlacht kaufen wir zunächst einmal Einheiten und platzieren sie auf unserer Seite des Spielfelds. Dabei müssen wir auf die richtige Zusammensetzung unserer Abwehrreihe achten. Maschinengewehre sind beispielsweise sehr effektiv gegen Infanterie, taugen aber nichts im Kampf gegen Panzer. Im Verlauf einer Schlacht kann es auch sinnvoll sein, Einheiten auszutauschen, da die virtuellen Weltkriegsgerätschaften auf festgelegten, limitierten Feldern platziert werden müssen. Auch Upgrades sind für unsere Einheiten möglich. Dafür ist natürlich genauso wie für den Kauf Geld notwendig. Dieses bekommen wir für den Abschuss von Feinden.
Um für den Gegner zur Spaßbremse zu werden, können wir auch selbst die Kontrolle über unsere Einheiten übernehmen. Dann klemmen wir uns hinter das Scharfschützengewehr oder liefern uns in unserem Doppeldecker Dogfights mit dem Roten Baron. Wer nach dem rund fünfstündigen Durchspielen der Kampagne nach neuen Herausforderungen sucht, kann sich in Off- und Online-Kämpfe gegen menschliche Gegner stürzen. Hier dürfen wir endlich auch offensiv vorgehen und selbst Angriffswellen losschicken.
Bemerkenswert ist in Toy Soldiers die Liebe zum Detail. Das fängt mit der atmosphärischen Musik an, geht über das Kinderzimmer, welches wir über dem Rand unserer Gefechtskarte erkennen können, bis zu den prima animierten Soldaten und den detailreichen Weltkriegs-Schlachtfeldern. Die Kämpfe werden immer einem Augenzwinkern präsentiert und behalten Spielzeugcharakter. So zerfallen die Spielzeugsoldaten etwa einfach in ihre Einzelteile und an Panzern lässt sich die Aufziehschraube erkennen.
Fazit: Das Plastiksoldaten-Gemetzel in Tower Defense-Manier überzeugt durch seine taktischen Möglichkeiten, das Eintauchen ins Spielgeschehen sowie seinen Charme. Vor allem im Multiplayer wird Toy Soldiers zur Spaßgranate. Angesichts des mittelprächtigen Umfangs erscheint der Preis von 1200 MS-Points jedoch etwas zu hoch.
Das Plastiksoldaten-Gemetzel der US-amerikanischen Signal Studios kommt im Stil eines Tabletop-Spiels daher. Auf virtuellen Schlachtkarten des Ersten Weltkriegs stehen sich zwei verfeindete Fraktionen (Alliierte vs. Mittelmächte) gegenüber. Ziel des Spiels ist es, in bekannter Tower Defense-Manier gegnerische Angriffswellen abzuwehren und zu verhindern, dass die eigene Spielzeugkiste bzw. Basis eingenommen wird. Dringt eine bestimmte Anzahl an feindlichen Toy Soldiers in die Basis ein, ist die Kapitulation unumgänglich.
Zu Beginn jeder Schlacht kaufen wir zunächst einmal Einheiten und platzieren sie auf unserer Seite des Spielfelds. Dabei müssen wir auf die richtige Zusammensetzung unserer Abwehrreihe achten. Maschinengewehre sind beispielsweise sehr effektiv gegen Infanterie, taugen aber nichts im Kampf gegen Panzer. Im Verlauf einer Schlacht kann es auch sinnvoll sein, Einheiten auszutauschen, da die virtuellen Weltkriegsgerätschaften auf festgelegten, limitierten Feldern platziert werden müssen. Auch Upgrades sind für unsere Einheiten möglich. Dafür ist natürlich genauso wie für den Kauf Geld notwendig. Dieses bekommen wir für den Abschuss von Feinden.
Um für den Gegner zur Spaßbremse zu werden, können wir auch selbst die Kontrolle über unsere Einheiten übernehmen. Dann klemmen wir uns hinter das Scharfschützengewehr oder liefern uns in unserem Doppeldecker Dogfights mit dem Roten Baron. Wer nach dem rund fünfstündigen Durchspielen der Kampagne nach neuen Herausforderungen sucht, kann sich in Off- und Online-Kämpfe gegen menschliche Gegner stürzen. Hier dürfen wir endlich auch offensiv vorgehen und selbst Angriffswellen losschicken.
Bemerkenswert ist in Toy Soldiers die Liebe zum Detail. Das fängt mit der atmosphärischen Musik an, geht über das Kinderzimmer, welches wir über dem Rand unserer Gefechtskarte erkennen können, bis zu den prima animierten Soldaten und den detailreichen Weltkriegs-Schlachtfeldern. Die Kämpfe werden immer einem Augenzwinkern präsentiert und behalten Spielzeugcharakter. So zerfallen die Spielzeugsoldaten etwa einfach in ihre Einzelteile und an Panzern lässt sich die Aufziehschraube erkennen.
Fazit: Das Plastiksoldaten-Gemetzel in Tower Defense-Manier überzeugt durch seine taktischen Möglichkeiten, das Eintauchen ins Spielgeschehen sowie seinen Charme. Vor allem im Multiplayer wird Toy Soldiers zur Spaßgranate. Angesichts des mittelprächtigen Umfangs erscheint der Preis von 1200 MS-Points jedoch etwas zu hoch.
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