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Kurztest: International Basketball Manager 2010-11
Quelle: intern
von Joerg G., 06.09.2010 14:24
Es gibt Tage, an denen macht auch das Testen von Spielen absolut keinen Spaß mehr. Das liegt aber weniger daran, dass man morgens keinen Kaffee bekommen hat, sondern viel mehr an diversen Spielen, die so schlecht sind, dass es schmerzt. Leider gehört zu dieser Kategorie auch der International Basketball Manager Season 2010-11.

Die Probleme beginnen schon mit der Installation, denn es erscheint zwar ein Menü, welches mir einen Button "Install" vorsetzt, allerdings passiert trotz mehrmaliger Betätigung, nichts. Abhilfe schafft nur der weg über den Explorer hin zur Setup.exe.
Dann kann es ja endlich losgehen und ich freue mich auf ein großes Paket Original-Lizenzen aus 24 weltweiten Ligen, inklusive der amerikanischen Profiliga NBA und der deutschen Bundesliga BBL. Schnell den eigenen Manager benannt, Team ausgewählt und los gehts. Die Menüs sind schonmal ziemlich hässlich, was aber bei einem Manager-Spiel jetzt keine Tragödie ist. Verwunderlicher dagegen, dass jedes Team mit einem Kontostand von 1 Mio Euro (oder wahlweise Dollar) startet, egal ob nun Alba Berlin oder TBB Trier.

Nun gut, also los zum ersten Ligaspiel und zwar in 3D-Darstellung. Die Ladezeiten bleiben angenehm kurz und dann der Schock. Plötzlich verstehe ich die kurzen Ladezeiten der 3D-Spieldarstellung. Das ist eine neue Dimension von Hässlichkeit. Aber auch das soll in einem Manager-Spiel nicht stören. Erstaunlicher dagegen, dass die voreingestellte Viertel-Länge bei 10 Minuten liegt und die auch noch in Echtzeit ablaufen, also 40 Minuten pro Spiel, was sich aber abändern lässt.
Die Sache hat allerdings einen Haken. Selbst bei 10 Minuten Viertellänge fallen pro Mannschaft höchstens 2-3 Körbe. Was unsere Akteure da liefern ist alles nur kein Basketball. Erinnert sich jemand an die Folge der Simpsons, in der Fußball auf die Schippe genommen wird, weil alle nur hin und her wackeln und sich den Ball zu schieben? Genau so sieht es hier aus.
Glücklicherweise gibt es aber noch zwei weitere Berechnungsmodi. Einen aus der Vogelperspektive, der genau so schlecht ist und eine Sofortberechnung, die einer Lotterie gleichkommt. Bevor ich es vergesse, sowohl Spiel als auch Handbuch sind komplett auf englisch gehalten, wobei das Spiel selbst sich auch noch auf spanisch umstellen lässt. Einen Patch für ein deutsches Sprachpaket gibt es nicht.
Leute, ich sag es nicht gerne, aber Finger weg von diesem üblen Stück Software.

Die Probleme beginnen schon mit der Installation, denn es erscheint zwar ein Menü, welches mir einen Button "Install" vorsetzt, allerdings passiert trotz mehrmaliger Betätigung, nichts. Abhilfe schafft nur der weg über den Explorer hin zur Setup.exe.
Dann kann es ja endlich losgehen und ich freue mich auf ein großes Paket Original-Lizenzen aus 24 weltweiten Ligen, inklusive der amerikanischen Profiliga NBA und der deutschen Bundesliga BBL. Schnell den eigenen Manager benannt, Team ausgewählt und los gehts. Die Menüs sind schonmal ziemlich hässlich, was aber bei einem Manager-Spiel jetzt keine Tragödie ist. Verwunderlicher dagegen, dass jedes Team mit einem Kontostand von 1 Mio Euro (oder wahlweise Dollar) startet, egal ob nun Alba Berlin oder TBB Trier.

Nun gut, also los zum ersten Ligaspiel und zwar in 3D-Darstellung. Die Ladezeiten bleiben angenehm kurz und dann der Schock. Plötzlich verstehe ich die kurzen Ladezeiten der 3D-Spieldarstellung. Das ist eine neue Dimension von Hässlichkeit. Aber auch das soll in einem Manager-Spiel nicht stören. Erstaunlicher dagegen, dass die voreingestellte Viertel-Länge bei 10 Minuten liegt und die auch noch in Echtzeit ablaufen, also 40 Minuten pro Spiel, was sich aber abändern lässt.
Die Sache hat allerdings einen Haken. Selbst bei 10 Minuten Viertellänge fallen pro Mannschaft höchstens 2-3 Körbe. Was unsere Akteure da liefern ist alles nur kein Basketball. Erinnert sich jemand an die Folge der Simpsons, in der Fußball auf die Schippe genommen wird, weil alle nur hin und her wackeln und sich den Ball zu schieben? Genau so sieht es hier aus.
Glücklicherweise gibt es aber noch zwei weitere Berechnungsmodi. Einen aus der Vogelperspektive, der genau so schlecht ist und eine Sofortberechnung, die einer Lotterie gleichkommt. Bevor ich es vergesse, sowohl Spiel als auch Handbuch sind komplett auf englisch gehalten, wobei das Spiel selbst sich auch noch auf spanisch umstellen lässt. Einen Patch für ein deutsches Sprachpaket gibt es nicht.
Leute, ich sag es nicht gerne, aber Finger weg von diesem üblen Stück Software.
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