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PSN: Neue Nutzungsbedingungen schließen Gerichtsverfahren aus

Sony hat neue Nutzungsbedingungen für das PSN erstellt und dabei offenbar Lehren aus den Folgen Hack-Desasters im Frühjahr gezogen.

So stimmt der User mit den Nutzungsbedingungen zu, dass er (außer in bestimmten Fällen) Sony wegen dem PSN nicht verklagen wird, sondern den Fall direkt mit Sony bzw. außergerichtlich vor einem Schlichter ausfechten wird. Darüber hinaus schließt Sony Sammelklagen aus.

Nur wer innerhalb 30 Tagen nach Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen schriftlich(!) Widerspruch gegen diese Klauseln erhebt, kann danach noch Sony in Sachen PSN vor Gericht zerren - sofern es denn einen Anlass gibt.
von Joerg
15.09.2011 16:06

Quelle:
Kotaku

Tags:
Sony
PSN

Deine Meinung

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Kommentare (5)

cybernauth69 schrieb am 15.09.2011 16:58
Also rechnet Sony damit das sich sowas wiederholen wird, und will sich rechtlich absichern. Spricht nicht gerade für Sony und ihr PSN. Wenn ich nicht schon User wäre, würde ich es mir ganz genau überlegen ob ich dem Network beitrete. Auf der anderen Seite ist Sony eben ein grosser Konzern, und da ist es auch ein Stück weit verständlich, dass sie sich versuchen zu schützen. Naja, einen schalen Beigeschmack hinterlässt die Sache so oder so.
Alamar schrieb am 15.09.2011 19:00
Mh, ich bezweifel, dass die Nutzungsbedingungen in der EU überhaupt rechtens sind.
Iceman2010 schrieb am 15.09.2011 20:21
Auch mit Zweifeln an der Gültigkeit sollte man solchen Bedingungen nicht zustimmen müssen, denn Zweifel allein nützen vor Gericht nicht viel.
S-Markt schrieb am 15.09.2011 22:02
du must den nutzungsbedingungen zustimmen. da kannst das nur schriftlich wiederrufen, aber ohne zuzustimmen kommst du nicht mehr rein. eine schlichterlösung ist aber auch erstmal nichts schlechtes. das soll nur verhindern, daß nicht irgendwelche pfeifen millionenbeträge erklagen, schätze ich.
Kaeptn schrieb am 16.09.2011 7:47
Eben, hat irgendwer von uns Sony verklagt? Das ist vermutlich eh für die klagewütigen Amis gedacht, die sich dann ja gerne zusammenschließen und Millionensummen verlangen - was im falle des PSN ja ein Witz ist, schließlich kostet der Dienst nix. Nach meinem rechtsverständnis ist es zwar ein Ärgernis, wenn ein kostenloser Dienst ausfällt, aber kein Grund für einen horrenden Schadenersatz. Aber das sehen die Amis ja immer anders.
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