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Angespielt: Grotesque Tactics 2 - Dungeons & Donuts

Nach den durchaus positiven Stimmen zu Grotesque Tactics
(Wertung bei uns: 74%) freuen sich bestimmt schon einige Spieler auf die Fortsetzung. Für diese Veteranen und auch für Neuzugänge geht die RPG-Strategie-Mischung aus Mülheim an der Ruhr bald in die nächste Runde – in einem knappen Monat soll es soweit sein und wir konnten schon in eine Preview-Version hineinschnuppern.

Den Protagonisten Drake mit der bescheuerten Frisur verschlägt es diesmal, passend zum „Dungeons“-Namensbestandteil des Titels, in unterirdische Gefilde, welche sich düsterer präsentieren als gewohnt. An der Oberfläche lauert ein alles verschlingender Nebel, in den rettenden Gewölben werden Platz und Essen knapp, die Überlebenden kriegen sich in die Haare. Der Humor ist Drake und seinen Gefährten dabei aber keineswegs abhanden gekommen, worauf ja schon die Sache mit den „Donuts“ hindeutet.
Wortgefechte mit schrägen Gestalten wie dem sehr von sich eingenommenen „Holy Avatar“ bringen den Abenteurer hier genauso zum Schmunzeln wie Drakes oft wenig heldenhafter Charakter, kleine Parodien oder irgendwelche seltsamen Begebenheiten. Das alles wird sicherlich noch weit besser zur Geltung kommen, sobald die geplante aufwendige Sprachausgabe für alle Dialoge implementiert ist, schon im unfertigen Zustand gibt es an der Atmosphäre und dem Ideenreichtum aber kaum was zu meckern.
Die Gestaltung der Figuren, zumindest bei den meiner Meinung nach oft hässlichen Porträts, kann da nicht so ganz mithalten, ihre Umgebungen bieten dafür allerlei nette Details.
In einem Höhlen-Lazarett, wo der Hauptdarsteller notgedrungen nicht unbedingt den pietätvollsten Umgang mit gefallenen Elfensoldaten an den Tag legt, beginnt eine Reise in isometrischer Perspektive, die nach Herstellerangaben 16 Gebiete umfassen wird. Durch diese bewegt man sich außerhalb der Kämpfe frei per Maus oder Tastatur, bei Feindbegegnungen schaltet das Spiel automatisch in seinen Rundenmodus, für den der Boden außerdem mit einem Raster überzogen wird. Drake und seine mit der Zeit 6 Partymitglieder plus Söldner-Verstärkung kommen dann genau wie die Gegner abwechselnd zum Zug und lassen ihre individuellen Spezialitäten vom Stapel, wobei unter anderem die Positionierung im Verhältnis zum Widersacher von Bedeutung ist. Ansonsten wird z.B. abgewartet oder eine Verteidigungshaltung eingenommen.
Das Kampfsystem funktioniert bereits gut und dürfte wohl weitgehend dem bewährten Schema folgen, am Inventar für die danach ergatterten Beutestücke wird sich aber hoffentlich noch einiges tun, was etwa auch für die Auflistung der teils recht ulkigen Quests und andere Feinheiten der Menüs gilt.
Ein Problem hatten Freunde komplexer Charakterentwicklung bisher mit der fehlenden Freiheit in diesem Bereich, Teil 2 hält als Verbesserung ein paar willkommene Überraschungen wie Talentbäume für die Begleiter bereit.

Eindruck
Für humorvolle Games bin ich immer zu haben und in dieser Hinsicht wird bei Grotesque Tactics 2 bestimmt nichts mehr schief gehen. Mir persönlich war eigentlich auch der Look des Erstlings ziemlich sympathisch, die realistischere Optik kann jetzt aber wahrscheinlich so manchen potenziellen Käufer überzeugen, dem es vorher zu „bunt“ wurde. Wobei es natürlich auch diesmal nicht an Farbtupfern und Absurditäten mangelt...
Die Gefechte gehen schon gut von der Hand, wie es mit der Komplexität und der Dauermotivation aussieht, wird die finale Version zeigen.
(Wertung bei uns: 74%) freuen sich bestimmt schon einige Spieler auf die Fortsetzung. Für diese Veteranen und auch für Neuzugänge geht die RPG-Strategie-Mischung aus Mülheim an der Ruhr bald in die nächste Runde – in einem knappen Monat soll es soweit sein und wir konnten schon in eine Preview-Version hineinschnuppern. 
Den Protagonisten Drake mit der bescheuerten Frisur verschlägt es diesmal, passend zum „Dungeons“-Namensbestandteil des Titels, in unterirdische Gefilde, welche sich düsterer präsentieren als gewohnt. An der Oberfläche lauert ein alles verschlingender Nebel, in den rettenden Gewölben werden Platz und Essen knapp, die Überlebenden kriegen sich in die Haare. Der Humor ist Drake und seinen Gefährten dabei aber keineswegs abhanden gekommen, worauf ja schon die Sache mit den „Donuts“ hindeutet.
Wortgefechte mit schrägen Gestalten wie dem sehr von sich eingenommenen „Holy Avatar“ bringen den Abenteurer hier genauso zum Schmunzeln wie Drakes oft wenig heldenhafter Charakter, kleine Parodien oder irgendwelche seltsamen Begebenheiten. Das alles wird sicherlich noch weit besser zur Geltung kommen, sobald die geplante aufwendige Sprachausgabe für alle Dialoge implementiert ist, schon im unfertigen Zustand gibt es an der Atmosphäre und dem Ideenreichtum aber kaum was zu meckern.
Die Gestaltung der Figuren, zumindest bei den meiner Meinung nach oft hässlichen Porträts, kann da nicht so ganz mithalten, ihre Umgebungen bieten dafür allerlei nette Details.
In einem Höhlen-Lazarett, wo der Hauptdarsteller notgedrungen nicht unbedingt den pietätvollsten Umgang mit gefallenen Elfensoldaten an den Tag legt, beginnt eine Reise in isometrischer Perspektive, die nach Herstellerangaben 16 Gebiete umfassen wird. Durch diese bewegt man sich außerhalb der Kämpfe frei per Maus oder Tastatur, bei Feindbegegnungen schaltet das Spiel automatisch in seinen Rundenmodus, für den der Boden außerdem mit einem Raster überzogen wird. Drake und seine mit der Zeit 6 Partymitglieder plus Söldner-Verstärkung kommen dann genau wie die Gegner abwechselnd zum Zug und lassen ihre individuellen Spezialitäten vom Stapel, wobei unter anderem die Positionierung im Verhältnis zum Widersacher von Bedeutung ist. Ansonsten wird z.B. abgewartet oder eine Verteidigungshaltung eingenommen.
Das Kampfsystem funktioniert bereits gut und dürfte wohl weitgehend dem bewährten Schema folgen, am Inventar für die danach ergatterten Beutestücke wird sich aber hoffentlich noch einiges tun, was etwa auch für die Auflistung der teils recht ulkigen Quests und andere Feinheiten der Menüs gilt.
Ein Problem hatten Freunde komplexer Charakterentwicklung bisher mit der fehlenden Freiheit in diesem Bereich, Teil 2 hält als Verbesserung ein paar willkommene Überraschungen wie Talentbäume für die Begleiter bereit.

Eindruck
Für humorvolle Games bin ich immer zu haben und in dieser Hinsicht wird bei Grotesque Tactics 2 bestimmt nichts mehr schief gehen. Mir persönlich war eigentlich auch der Look des Erstlings ziemlich sympathisch, die realistischere Optik kann jetzt aber wahrscheinlich so manchen potenziellen Käufer überzeugen, dem es vorher zu „bunt“ wurde. Wobei es natürlich auch diesmal nicht an Farbtupfern und Absurditäten mangelt...
Die Gefechte gehen schon gut von der Hand, wie es mit der Komplexität und der Dauermotivation aussieht, wird die finale Version zeigen.
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