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Kurztest: Aces High
Warum nicht mal 2. Weltkrieg? Warum nicht mal MMO? Mit Aces High kommt ein Titel, der die beiden Genres vereint – zu Land, zu Wasser und auch in der Luft. Ganz neu ist das Ganze allerdings nicht mehr, denn bei Battlestations Midway
wurde etwas derartiges schon praktiziert, wenngleich sich das alles mehr auf Arcade-Niveau abspielte - und Aces High gibt es eigentlich auch schon viele Jahre, nur wurde jetzt eine aktualisierte Version erstmals in den Handel gestellt.
Der Fokus dieses Spiels liegt klar auf dem Luftkampf, auch wenn Bodenfahrzeuge ebenfalls gelenkt werden dürfen und auch ein Boot mit dabei ist. Bei den Panzern oder anderen Vehikeln gibt es in der etwas kargen Landschaft mitunter Fortbewegungsprobleme, weil sich zum Beispiel Büsche als massive Hindernisse erweisen, die nicht einfach mit einem tonnenschweren Gerät plattgemacht werden können. Schade, zumal ich gerade einen Konvoi von LKWs jagte und dadurch wertvolle Zeit verlor. Die Steuerung ist da eher ein untergeordnetes Problem: Es klappt mit der Tastatur und der Maus ganz gut, mit dem Xbox-Controller gibt es aber massive Kalibrierungsprobleme – obwohl dafür schon ein Profil vorhanden ist.
In der Luft klappt das besser, vor allem dann, wenn man einen Joystick benutzt, der für Flugspiele gedacht ist. Aber besser bedeutet noch lange nicht gut, das Fluggefühl ist oft etwas schwerfällig und unglaubwürdig. Für Casual-Gamer ist der Titel in jedem Fall ungeeignet, denn mal eben einsteigen und rumkurven, das ist nicht so einfach. Die Steuerung ist umfangreich, da lässt sich viel einstellen und wer mit der richtigen Peripherie an den Start geht, kann fast so fliegen wie in den großen Simulatoren.
Die Soundkulisse im Flugzeug mit einer Mischung aus metallischem Ächzen und Knarren sowie Motorengeräuschen kommt ganz stimmungsvoll rüber, dafür sind die Explosionen sehr unspektakulär – auch optisch. Grafisch haben sich die Entwickler Mühe gegeben, die Flugzeuge in der Regel recht detailliert zu gestalten, und sogar die G-Kräfte, Ölverlust des Motors auf der Scheibe oder die Sonneneinwirkung wurden visuell umgesetzt.
Gut, die Stärke des Titels liegt im Multiplayer-Bereich, der auch gut gelöst wird, zumal – und das wird Flugveteranen freuen – nicht einfach nur fliegerische Rambos gefragt sind, sondern Teamplay gefordert wird. Das alles funktioniert tatsächlich einwandfrei. Für Piloten, die auf Multiplayer-Erfahrungen setzen, ist der Titel eine Reise wert, allerdings ist die Benutzung der Server nicht kostenlos: 14,95 USD müssen dafür monatlich gezahlt werden – nur die ersten zwei Wochen nach der Installation sind kostenlos.
Fazit
Der ganz große Wurf wird das nicht, aber eine Nische ist belegt. Mit Aces High dürfen Flugveteranen in die Luft gehen und sich zur Zeit des 2. Weltkriegs miteinander messen. Im Grunde keine schlechte Idee, aber von diesen Veteranen der Lüfte gibt es eben auch nicht viele.
Wer sich berufen fühlt, der sollte für 19,99 Euro auf jeden Fall mal einen Blick riskieren. Für zwei Wochen intensives Testen ist das nicht zu viel verlangt und wer dann seinen Spaß gefunden hat, der legt wohl auch die 15 Dollar monatlich hin.
wurde etwas derartiges schon praktiziert, wenngleich sich das alles mehr auf Arcade-Niveau abspielte - und Aces High gibt es eigentlich auch schon viele Jahre, nur wurde jetzt eine aktualisierte Version erstmals in den Handel gestellt.Der Fokus dieses Spiels liegt klar auf dem Luftkampf, auch wenn Bodenfahrzeuge ebenfalls gelenkt werden dürfen und auch ein Boot mit dabei ist. Bei den Panzern oder anderen Vehikeln gibt es in der etwas kargen Landschaft mitunter Fortbewegungsprobleme, weil sich zum Beispiel Büsche als massive Hindernisse erweisen, die nicht einfach mit einem tonnenschweren Gerät plattgemacht werden können. Schade, zumal ich gerade einen Konvoi von LKWs jagte und dadurch wertvolle Zeit verlor. Die Steuerung ist da eher ein untergeordnetes Problem: Es klappt mit der Tastatur und der Maus ganz gut, mit dem Xbox-Controller gibt es aber massive Kalibrierungsprobleme – obwohl dafür schon ein Profil vorhanden ist.
In der Luft klappt das besser, vor allem dann, wenn man einen Joystick benutzt, der für Flugspiele gedacht ist. Aber besser bedeutet noch lange nicht gut, das Fluggefühl ist oft etwas schwerfällig und unglaubwürdig. Für Casual-Gamer ist der Titel in jedem Fall ungeeignet, denn mal eben einsteigen und rumkurven, das ist nicht so einfach. Die Steuerung ist umfangreich, da lässt sich viel einstellen und wer mit der richtigen Peripherie an den Start geht, kann fast so fliegen wie in den großen Simulatoren.
Die Soundkulisse im Flugzeug mit einer Mischung aus metallischem Ächzen und Knarren sowie Motorengeräuschen kommt ganz stimmungsvoll rüber, dafür sind die Explosionen sehr unspektakulär – auch optisch. Grafisch haben sich die Entwickler Mühe gegeben, die Flugzeuge in der Regel recht detailliert zu gestalten, und sogar die G-Kräfte, Ölverlust des Motors auf der Scheibe oder die Sonneneinwirkung wurden visuell umgesetzt.
Gut, die Stärke des Titels liegt im Multiplayer-Bereich, der auch gut gelöst wird, zumal – und das wird Flugveteranen freuen – nicht einfach nur fliegerische Rambos gefragt sind, sondern Teamplay gefordert wird. Das alles funktioniert tatsächlich einwandfrei. Für Piloten, die auf Multiplayer-Erfahrungen setzen, ist der Titel eine Reise wert, allerdings ist die Benutzung der Server nicht kostenlos: 14,95 USD müssen dafür monatlich gezahlt werden – nur die ersten zwei Wochen nach der Installation sind kostenlos.
Fazit
Der ganz große Wurf wird das nicht, aber eine Nische ist belegt. Mit Aces High dürfen Flugveteranen in die Luft gehen und sich zur Zeit des 2. Weltkriegs miteinander messen. Im Grunde keine schlechte Idee, aber von diesen Veteranen der Lüfte gibt es eben auch nicht viele.
Wer sich berufen fühlt, der sollte für 19,99 Euro auf jeden Fall mal einen Blick riskieren. Für zwei Wochen intensives Testen ist das nicht zu viel verlangt und wer dann seinen Spaß gefunden hat, der legt wohl auch die 15 Dollar monatlich hin.
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