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Test: Galactic Civilizations

Nach dem ziemlich verkorksten Master of Orion 3 bietet sich mit diesem Spiel eine Alternative für alle Weltraum-Strategen.
 
Vor rund neun Jahren wurde der gleichnamige Vorgänger des Spieles Galactic Civilisations (GalCiv) mit Lob überschüttet und ergatterte sich sogar den Sieg beim „Game of the Year“-Award. Nun, da einige Zeit vergangen ist, werden sich wohl viele Spieler Fragen, aus welchem Grunde Sie sich die Neuauflage des rundenbasierten SF-Aufbaustrategiespieles kaufen sollten.

Der Aufbruch

In naher Zukunft zeichnet ein australisches Radioteleskop schwache Signale einer außerirdischen Sonde auf. Mit den daraus gewonnenen Informationen dauert es nicht mehr lange bis die Menschheit Kontakt mit den Erbauern des Flugkörpers aufnimmt.
Anfangs werden die Reisen zwischen den Sonnensystemen mittels riesiger, in Gebrauch und Wartung sündhaft teurer Sternentore vollführt, wodurch die Kontakte zwischen den einzelnen Rassen sehr begrenzt sind. Mit zunehmendem Verständnis dieser Technologie schreitet die Miniaturisierung soweit voran, dass Wissenschaftler Sprungantriebe für Raumschiffe bauen können. Von nun an beginnt die Zeit des Aufbruches. Jede Rasse im Universum beginnt mit dem Bau von Kolonialisierungsschiffen und verfrachtet hunderttausende auf andere Planeten. Der Kampf um den knappen Lebensraum hat begonnen.

Erste Schritte

Zwei Schritte umfasst der Spielstart. Im Ersten müssen Sie neben der Namensgebung auch Einstellungen über die Galaxiegröße und Ihre politische Richtung vornehmen. Durch die Wahl der politischen Ausrichtung bekommen Sie verschiedene Bonis. So erhalten die „Pazifisten“ einfacher Sozialstrukturen und mehr Einfluss, die „Kriegspartei“ dafür fünfzig Prozent haltbarere Raumschiffe. Im zweiten Schritt dürfen Sie die Gesinnung ihrer fünf Computergegner in bester „AD&D“- Manier einstellen, also entweder (chaotisch) gut oder böse sowie neutral, darüber hinaus auch deren Spielstärke in acht Stufen. Sind alle Gegner auf „gut“ sowie den einfachsten Schwierigkeitsgrad gestellt, ist ein Sieg sehr einfach zu erlangen und schon nach ungefähr zwanzig Stunden in Sicht. Ist die härteste KI-Stufe aktiv und böse gewählt, gestaltet sich das Spiel zu einer echten Herausforderung.
Im Spiel stehen Ihnen fünf Hauptrassen gegenüber. Allerdings können Sie sich die Rasse nicht aussuchen sondern steuern immer die Terraner. Über Ihre Gegner gibt es nicht viel zu berichten, außer dass sich deren physische Gestalt von den Terranern unterscheidet und deren Verhalten ausschließlich von den am Start gemachten Einstellungen abhängt. Vom Aussehen her gibt es jeweils einmal Roboter, Pflanzenwesen, Altterraner so wie zwei gemein aussehende Alienspezies.

In der Heimat ...

Herrscher(in) eines galaktischen Imperiums zu sein ist nicht einfach. Der Hauptteil der Arbeit, den Sie jede Runde zu erledigen haben, besteht im wesentlichen aus drei Aufgaben, die da wären: Planetenmanagement, Forschung und die Erkundung des Weltraums.
Das Planetenmanagement bezieht sich auf Aufgaben wie den Planetenausbau sowie den Bau von Raumschiffen. Auf den Himmelskörpern können Sie ein reichhaltiges Angebot von Bauwerken errichten, die die Infrastruktur oder die Produktivität des Planeten verbessern.
Sämtliche Möglichkeiten, die Sie als Spieler zur Verfügung haben, sind in logisch strukturierten Menüs vorzufinden, wobei sie selten tiefer als zwei Ebenen verschachtelt sind. Alle Handlungen sind mit ein bis zwei Mausklicks oder mittels Schieberegler ausführbar. Neue Technologien zu erforschen ist auch recht einfach, Sie müssen ein Thema auswählen und das Ergebnis lässt „nur einige“ Runden auf sich warten.
Bei einem direkten Vergleich mit Master of Orion 3 (MoO3) zeigen sich hier schon gravierende Unterschiede, denn bei MoO3 wurde mehr Wert auf das Mikromanagement gelegt. Während Sie dort noch jeden einzelnen Schiffstypus „per Hand“ mit neuen Waffen, Schilden und sonstigen neuen Errungenschaften ausstatten oder die Invasionsschiffe mit selbst zusammengestellten Armeen bemannen mussten, brauchen Sie das bei GalCiv nicht mehr. Systemupgrades werden automatisch in den Produktionsprozess eingeführt, und bei Truppentransportern oder Kolonialisationsschiffen ist nur noch die Zahl der Besatzung zu bestimmen.

...und Umgebung

Die Erkundung des Weltraumes ist nicht nur wichtig um neue Sonnensysteme zur Besiedlung zu finden, sondern auch um Anomalien zu erkunden, Rohstoffquellen zu erschließen und den Kontakt mit den Aliens herzustellen.
Screen 1
Entdeckung einer unbekannten Energie
Screen 2
Der erste Planet wird kolonialisiert
Screen 3
Ein Terrorstern... (links oben)
Screen 4
Irgendwo im weltraum

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Packshot
Strategie
von Strategy First
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCSeptember 2003

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will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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