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Test: Freedom Fighters
Nach zig Namensänderungen und Terminverschiebungen steht das neueste Werk der Hitman-Macher nun in den Läden.
Mit einer interessanten Mischung aus viel Action und Taktikelementen wollen jetzt die Entwickler von IO Interactive (u.a. Hitman) den deutschen Spielemarkt erobern, wenngleich das Game auch vor amerikanischen Patriotismus nur so trieft. Sie müssen nämlich einmal mehr die USA vor den ach so bösen Russen retten. Könnten wir es trotzdem mit einem Überraschungshit zu tun haben? In den Straßen herrscht KriegWelch grausiges Szenario: Den zweiten Weltkrieg beendeten nicht die Alliierten so wie es in den Geschichtsbüchern steht, sondern die Russen, indem sie 1945 eine Atombombe auf Berlin warfen und somit Nazideutschland zur Kapitulation zwangen. So wurde Russland zur Siegermacht und annektierte nebenbei auch gleich den Rest von Europa. Die Schreckensgeschichte nimmt ihren Lauf. In der heutigen Zeit, also 2003, versuchen die Russen nun das letzte nicht eingenommene Fleckchen auf der Erde, Amerika, für sich zu beanspruchen und so läuft die sowjetische Flotte schnurstracks in New York ein und errichtet gleich mal einen eigenen Fernsehsender, der die Nation über diese „Befreiungsaktion vom Kapitalismus“ informieren soll. Szenarien wie diese sind bekannt aus Spielen wie Command & Conquer, auch wenn es sich um ein anderes Genre handelt.Leider haben die Sowjets ihre Rechnung aber ohne die schlechte Laune eines Klempners namens Christopher Stone gemacht, der gerade am Tag der Annektierung mit seinem Bruder das Waschbecken der Rebellen-Anführerin reparieren sollte und vom russischen Militär bei seiner Arbeit überrascht wurde. Während des Überfalls kann Stone allerdings unbemerkt bleiben, doch sein Bruder wird entführt. Nun macht der Widerständler sich auf den Weg seinen Bruder zu befreien und nebenbei noch die Welt zu retten. Vom Klempner zum Nationalhelden, kein schlechter Aufstieg. Guerilla statt KamikazeNach ihrer Rekrutierung dient ihnen ein Unterschlupf im Abwassersystem von Manhattan als Kommandobasis. Dort entscheiden sie über ihr weiteres Vorgehen, sei es ein Hotel einzunehmen, wichtige Gefangene zu befreien oder die TV-Station zu erobern. Gespielt wird dabei aus der Verfolgerperspektive.Auf dem Weg zur endgültigen Rettung der USA müssen sie neun lineare Hauptmissionen bestehen, die sich meist in drei bis vier Untermissionen unterteilen. Diese bekommen sie in im Rebellenstützpunkt von ihrem Vorgesetzten aufgetragen. Wenn das Ziel der Hauptmission z.B. ist, eine bestimmte Geisel aus der Hand der Sowjets zu befreien, müssen sie zunächst in einen anderen Levelabschnitt gehen um dort ein Kraftwerk auszuschalten und damit die Stromversorgung in dem Gebäude zu kappen, in der sich die Geisel aufhält. Danach müssen sie in den nächsten Level, um eine Helikopterbasis zu zerstören, damit sie ungehindert agieren können, ansonsten heizt ihnen nämlich ein Kampfhubschrauber mit Gewehrsalven ein. Zwar können sie die Gebiete betreten wann sie wollen, aber eine richtige Wahl haben sie dadurch auch nicht. Logische Vorgehensweise und Kenntnis der Level sind also Voraussetzung. In die Welten gelangen sie über Kanaldeckel, die in den ganzen Gebieten verstreut sind. Jeder neu gefundene Deckel dient dabei gleichzeitig als Speicherpunkt, denn eine Quicksave-Funktion wurde bewusst nicht eingebaut, was aber nicht sonderlich negativ ins Gewicht fällt. Alles zusammen ergeben die Missionen eine ungefähre Spielzeit von 15 Stunden. Zu Befehl SirDas eigentlich Herzstück des Spiels ist aber das Rekrutieren. Sie sind nämlich so gut wie nie alleine unterwegs, sondern können ihre eigene Truppe kommandieren. Am Anfang läppische zwei Leutchen, später aber bis zu 12. Dieses System haben die Entwickler geschickt gestaltet, denn immer wenn sie ein Missionsziel erreichen oder unschuldige Geiseln befreien, bekommen sie sogenannte Charismapunkte. Dadurch füllt sich eine Leiste, ist diese bei 100 angelangt, springt sie wieder auf Null und sie können einen Rebellen mehr rekrutieren. |
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86%
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Freedom Fighters

3D-Shooter
von EA, IO Interactive
USK-Freigabe ab 16 Jahren
von EA, IO Interactive
USK-Freigabe ab 16 Jahren
| PC | September 2003 | |
| PS2 | September 2003 | |
| Xbox | September 2003 |
| Partner: |
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