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Test: Max Payne 2

Der einzige Mann, der es mit Neo ohne weiteres aufnehmen könnte ist zurück. Noch cooler, noch besser, noch spannender?
 Max Payne 2
Daikatana-ähnliche Züge nahm die Entwicklung des ersten Teils seinerzeit an. Doch als nach vier Jahren Entwicklungszeit Max zeigte, dass sich das Warten gelohnt hatte, waren alle begeistert. Diesmal brauchten die Entwickler von Remedy nur die Hälfte der Zeit um das Melodrama rund um den betrogenen New Yorker Cop fortzusetzen. Eines hat sich vorweg schon mal geändert: Max Payne hat dieses Mal etwas zu verlieren...

Waking up from the American Dream

Geplagt durch Alpträume in denen sich der feige Mord an seiner Frau und seinem Kind immer wieder abspielt, erwacht Max mit vielen Wunden schließlich in einem Krankenhaus in New York. Zunächst weiß der Cop, weder wo er ist, noch wie er dort hinkam. Durch die leeren Krankenhausflure torkelnd, fliegen ihm langsam einige Erinnerungsfetzen wieder zu und als er schließlich bei einer toten Frau ankommt, fällt ihm ein, dass sie eine Polizeikollegin war und das er sie getötet hatte. Warum? Dazu rekonstruiert Max Payne in einem Flashback die schrecklichen Ereignisse von vergangener Nacht. Erst in der Mitte des Spiels gelangt man wieder in die Gegenwart. Sie spielen also in verschiedenen Zeitzonen, so wie es z.B. von dem Film Pulp Fiction bekannt ist.
Max Paynes aufregendes Abenteuer beginnt an diesem Tag mit einem vermeintlich harmlosen Job. In einem Lagerhaus soll er einer Schießerei nachgehen. Dabei trifft er auf ominöse Reinigungskräfte, die etwas anderes zu sein vorgeben als sie sind. Schließlich muss der Gute auch schon wieder seine Waffen zücken. Doch plötzlich erscheint eine alte Bekannte und Geliebte, Mona Sax. Durch ihr Verhalten wird zunächst nicht klar, auf welcher Seite sie steht, erst im Verlaufe des Spiels lernen sie die Wahrheit kennen und werden später sogar einige Missionen mit ihr bestreiten dürfen. Eine gewohnt spannende Geschichte mit viel Action, falschen Freunden, Intrigen und Erotik, nimmt ihren Lauf; willkommen bei Max Payne 2.
Die neue Story kommt mit ihren Überraschungsmomenten zwar fast an die des ersten Teils heran, ist aber leider auch diesmal zu linear, Alternativwege gibt es wieder nicht.

Damn it, it’s Payne!

In den drei Hauptkapiteln, unterteilt in insgesamt 24 Einzellevel (von kurz bis lang) steuern sie Max stets aus der Verfolgerperspektive. Zum ganz normalen Storymodus, bei dem sie anfangs nur den leichtesten Schwierigkeitsgrad wählen können, gesellen sich dann auch noch diverse Minispiele dazu. In dem vom Vorgänger bekannten Modus „New York Minute“ haben sie ein bestimmtes Zeitlimit um ein Level zu meistern und bei jedem erledigten Gegner kommt wieder ein bisschen Zeit dazu. Neu ist der „Dead Man Walking“ Modus. In ihm müssen sie in einem bestimmten Gebiet solange wie möglich überleben und können so Highscores aufstellen.
Natürlich befinden sich in Max‘s Arsenal wieder zahlreiche Waffen, wie Dualbarettas, Ingrams oder auch eine M4A1. Doch diese Wummen gab es auch schon beim Vorgänger, einzig neu sind die Mp5, die Druganov und die Ak47. Natürlich stehen auch Granaten und Molotowcocktails wieder zur Verfügung, diese müssen sie jetzt nicht mehr einzeln anwählen, sondern können sie ganz bequem als zweiten Feuermodus benutzen. Besonders schöne Treffer werden wie immer mit einer tollen Sequenz belohnt. Die Healthpacks, genannt Painkillers gibt es nach wie vor, maximal acht dürfen sie davon mit sich tragen. Schade ist, dass es diesmal nur einen Bosskampf gibt und auch der ist eher einfach gehalten, heiße Schießduelle zwischen Max und einem Endgegner sind nicht vorhanden, statt dessen müssen sie ihm lediglich den Boden unter den Füßen wegnehmen.
An einen Multiplayermodus dachten die Entwickler leider auch nicht. Erfreulich ist dagegen, dass es wieder Traumlevel gibt. Hier werden meist alle Gesetze aufgehoben und es gibt oft Überraschungen.

Lebt Payne in der Matrix?

Das Essentielle am Spiel ist aber Max Paynes Gabe, wenn er will für eine bestimmte Dauer eine Art Zeitlupe (hier Bullettime) anzuschalten, so dass alles um ihn herum viel langsamer abläuft und man sogar Kugeln fliegen sieht, er selbst sich aber nahezu normal bewegen kann. Dieses Feature haben die Entwickler im neuen Teil weiter ausgebaut. Wie auch im Vorgänger besitzt Payne zwei unterschiedliche Möglichkeiten die Bullettime einzusetzen. Beim sogenannten Superdodge, kann er sich in eine beliebige Richtung werfen uns so einfacher schießen. In der normalen Bullettime dagegen, welche man einfach per Tastendruck an und ausschaltet, kann er sich völlig frei bewegen. Eine kleine Sanduhr zeigt dabei an, wie lange sich Max noch in Zeitlupe bewegen kann.
Screen 1
Max Payne im Freiflug
Screen 2
Da hats den guten Max aber ganz schön erwischt
Screen 3
Unser 2. Spieler. Wir sind allerdings den Großteil des Spiels mit Max unterwegs
Screen 4
Auf dem Polizeirevier

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Max Payne 2

Packshot
3D-Shooter
von Take 2
USK-Freigabe keine Angabe
PCOktober 2003
PS2Januar 2004
XboxJanuar 2004

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

will ich habenhabe ich angespielt
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