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Apocalyptica
3D-Shooter
von Konami
PCOktober 2003
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GameCaptain
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Screenshots zum Test

Screen 1
Zuschauer beim Kampf der Teammitglieder
Screen 2
Wieder ein blutiges Gemetzel heil überstanden
Screen 3
Das Spiel ist trotz der blutigen Szenen ab 16 Jahre
Screen 4
An den Mauern wird zum Jjihadd aufgerufen

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Gut gegen Böse, dieses altbewährte Prinzip hat sich Konami zu nutze gemacht und einen Ego-Shooter namens Apocalyptica auf den Markt gebracht. Schon allein der Name verheißt nicht gerade „Friede, Freude Eierkuchen“ und auch das Cover des Handbuchs lädt durch ein Pentagramm und ein blutverschmiertes Schwert mit integrierter Kettensäge förmlich zum Fürchten ein. Doch ob Blut allein ausreicht um aus dem Spiel einen Kassenschlager zu machen ...?

Satan vs. Engel

Die Erde war zerstört und die grausige Herrschaft des Teufels hatte begonnen. Erfolglos waren die Versuche der Engel das Unheil von unserem Planeten abzulenken, denn so mutig sie auch kämpften, es war aussichtslos. Eine erneute Flutwelle des Bösen rollte bereits auf sie zu. Dämonen waren nun die Herrscher der Erde. Generationen um Generationen schworen sich die Menschen das Unheil eines Tages zu besiegen, es sollte ihnen auch gelingen. Die schwarze Erde begann wieder zu erwachen. Aber wie konnte es auch anders sein, aus kleineren Reibereien entstanden Kriege und somit wurde das Böse auf der Erde abermals wiedergeboren. Ein neuer Anführer der dunklen Welten, Neo-Satan, strebte nach der Weltherrschaft und konnte diese durch die Eroberung der letzten Bastion seiner Gegner, der Nehmiah Major, auch tatsächlich erreichen. Doch auch in der schwärzesten Stunde gab es noch Hoffnung, denn eine neue Art von Soldaten wurde geschaffen. Mit der DNA der stärksten Widersachern des Satans ausgestattet und mit modernster Ausrüstung ziehen sie in die aussichtslos scheinende Glaubensschlacht gegen den ihn. Nun geht es hart auf hart und die Gebetsbücher allein werden ihnen hier nichts mehr nützen.

Wir sind nicht allein

In Teams mit bis zu drei Partnern (werden von der CPU übernommen) kämpft man sich durch die Levels mit dem Ziel, die Welt vom Bösen in der Gestalt des Satans zu befreien. Man kann dabei zwischen den Mitgliedern des Teams hin- und herswitchen und denen, die gerade von der CPU gesteuert werden, Befehle wie verteidigen oder folgen geben.
Ob nun als Nonne, Roboter, Seraphim (Mensch mit Flügeln) oder Templer - die alle über unterschiedliche Fähigkeiten, Waffen, Spielstile und Fertigkeiten verfügen - versucht man die ständig wiederkehrenden Gegner auszuschalten. Dazu macht man sich die Fähigkeiten der jeweiligen Rasse zu Nutze. Während der beispielsweise Templer ein Meister auf dem Gebiet des Schwertkampfes ist und an der vordersten Front agiert, wird sich der Seraphim eher im Hintergrund aufhalten, denn seine Stärken sind die Magie und die hohe Schnelligkeit, mit denen er sein Defizit im Nahkampfverhalten wieder ausgleicht.
Insgesamt sind vier teils schwer überschaubare Innen- und Außenlevels (Jerusalem V, SS-Ariziel, Nun-Hades, und The Hell) mit zahlreichen kleineren Einzelmissionen vorhanden. Die Missionsziele beschränken sich auf das Öffnen von Türen, umlegen von Hebeln und die Befreiung von Gefangenen, dies ist uns ja schon aus Titeln wie Unreal bekannt. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad zum Teil nicht ganz ohne.
Die Gegner mit ihren außergewöhnlichen Nahmen wie, Ausweider, Orrus der Missgebildete, Zerschneider oder Infectus, dessen Knochen aus Gräbern von Kindesmördern stammen, machen uns zusammen mit teilweise auftretenden, starken Anführern (eine Art Endgegner), das Leben oder besser gesagt das Überleben enorm schwer. Die Schlachten gegen die Gegner werden schnell unübersichtlich und hektisch, weshalb man sich immer wieder dabei ertappt, nur noch wahllos in die Maus und auf die Tastatur zu hämmern um als Sieger aus dem Gemetzel hervorzugehen.
Dazu trägt auch noch die schwache KI bei Gegnern und den eigenen Kumpanen einiges bei. Nerviges hängenbleiben an Hindernissen, sowie wahlloses und absolut lächerlich anzuschauendes hin- und herrennen vor dem Sichtfeld des Spielers kann den Spieler schon einmal an den Rand der Verzweiflung treiben.
 
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