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Test: Mace Griffin Bounty Hunter
Futuristischer Kopfgeldjäger! Mace Griffin versucht mit einem Mix aus Shooter und Weltraum-Action zu landen.Mit Mace Griffin Bounty Hunter (im folgenden MGBH genannt) erhält die Spielewelt mal wieder einen neuen Genremix. Das Spiel vereint Ego-Shooter und Weltraum-Action. Es werden jedoch nicht die Elemente der beiden Genres vermischt, wie man es schon so oft, mehr oder weniger erfolgreich, gesehen hat, sondern sie wechseln sich ab. Ob und wie diese Mischung funktioniert soll dieser Test herausstellen.In ferner Zukunft......genauer gesagt vierhundert Jahre abwärts des Zeitstroms hat die Menschheit sich über das Sonnensystem hinaus ausgebreitet und lebt in relativ friedlicher Koexistenz mit zwei Alienrassen, den Jaldari und den Valleakianern. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen wird von der Tannan Corporation das Vagner System entdeck und kolonisiert. Um aufkommende Geplänkel um Land, Schürfrechte usw. unter Kontrolle zu halten hat die Corporation eine Polizeitruppe namens Enforcer ins Leben gerufen. Zusätzlich werden diese von der Rangereinheit unterstützt, aber auch überwacht, damit die Enforcer ihre Autorität nicht ausnutzen.Mace Griffin gehört zu dieser Einheit, bis bei einem Zwischenfall seine Kameraden sterben, wofür ihm die Schuld angelastet wird. Während Mace zehn Jahre im Gefängnis sitzt, werden die Ranger aufgelöst und an deren Stelle treten bezahlte Söldner und Kopfgeldjäger, die Bounty Hunter. Nach seiner Entlassung kommt Griffin in eben dieser Branche unter, um Rache zu nehmen an denen, die seinerzeit die Ranger untergraben und ihn hinter Gitter gebracht haben. Suche nach den VerantwortlichenMan steigt bereits im Prolog ins Spiel ein und nimmt aktiv an dem Einsatz teil, der das Schicksal der Ranger besiegelte und Griffin hinter schwedische Gardinen brachte. Danach wird man auf verschiedene Missionen geschickt, die sich meistens darum drehen, an unterschiedlichen Orten im Vagner System für Ordnung zu sorgen, was sich natürlich nur mit Schusswaffen erreichen lässt.Diese Missionen sind in mehrere Teile untergliedert, die jeweils eigene Missionsziele haben, welche sich zumeist erst im Verlauf der Gesamtmission offenbaren. Nebenbei finden sich immer wieder Hinweise und Verknüpfungen zu den Ereignissen vor zehn Jahren, jedoch entwickelt sich die Handlung erst nach und nach in diese Richtung. Auch wenn die Missionen einen manchmal überraschenden Verlauf haben, kann dies jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man keinen Einfluss darauf hat. Schießen und FliegenIm wesentlichen läuft man in guter alter Ego-Shooter Manier durch die Areale und knallt alles ab, was einem vor die Flinte kommt. Es gilt die Prämisse, keine Verbündeten, oder Zivilisten zu töten, aber bis auf bestimmte missionskritische Charaktere hat dies keinen Einfluss auf den Abschluss der Missionen. Man kann in der Regel also munter draufhalten, ohne sich Gedanken über Kollateralschäden machen zu müssen.In seltenen Fällen muss man mal ein paar Schalter aktivieren, aber Rätsel gibt es eigentlich nicht. Hin und wieder muss man mal was in der Umgebung zerstören, oder manipulieren, um weiterzukommen, was zum Teil leveltechnisch recht interessant ist, aber auch nicht wirklich als Rätseleinlage bezeichnet werden kann. |
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