Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
Test: Against Rome
Es gibt sie noch, Echtzeitstrategiespiele in 2D. Kann Against Rome gegen die schicke 3D-Konkurrenz bestehen?Begleitet man in vielen Echtzeit-Strategietiteln meist die großen Mächte wie die Griechen, die Ägypter oder die Römern bei ihren Feldzügen gegen andere Völker, so tritt man diesmal bei JoWoods Against Rome mit drei Barbarenstämmen gegen das römische Imperium an.Und Rom wird brennen!Die Hunnen, die Germanen und die Kelten schicken sich in der Zeit der großen Völkerwanderung in Europa von ca. 200-450 n.Chr. an, Rom zu stürzen. Drei Völker, drei unterschiedliche Baustile, individuelle Einheiten und Spezialfähigkeiten. So besitzen die Germanen um ihren Stammesführer unter anderem die „Priesterin des Odin“ mit einigen Zaubersprüchen (u.a. Wolfsrudel, Nebel) oder den „Vollstrecker des Thor“, einen Krieger mit Doppelhammer. Spezielle Eigenschaften für die Stammesmitglieder stellen ein Schildschutz oder die Metbombe dar. Die Kelten besitzen in ihren Reihen eine „Rächerin der Boudica“ (Kriegerin mit Doppelschwert) oder den „Druiden“ der zum Beispiel heilen kann oder mit dem Zauberspruch „Zwietracht säen“ die Gegner gegeneinander aufwiegelt. Besonders gern eingesetzte Spezialfähigkeiten sind die Brandgeschosse oder die hölzernen Barrikaden. Die Hunnen hingegen setzten auf den „Römertod“ zu Pferde oder die „Schamanin“ die eine Giftwolke oder gar ein Erdbeben herbeizaubern kann. Giftgeschosse oder der Hunnensturm sind zwei der vier Spezialfähigkeiten der hunnischen Krieger.Bei den Bauten gibt es zwar unterschiedliche Baustile, im Verwendungszweck sind die Gebäude aber bei jeder Rasse gleich. So baut man sein Haupthaus in dem sämtliche Ressourcen gelagert werden. Die Arbeiter und Arbeiterinnen (getrennt herstellbar) werden in den zu bauenden Wohnhäusern erstellt. Für jede der sechs Ressourcen (Nahrung, Holz, Gestein, Gold, Ausrüstung, Pferde) wird eine Produktionsstätte gebraucht. So werden etwa die Nahrungsvorräte in der Schlachterei oder dem Bauernhof hergestellt. Die Ausrüstung kommt aus der Waffenschmiede, Gestein aus der Mine oder Gold aus der Goldschmiede. Ein genreüblicher Abbau der Ressourcen erfolgt nicht. So wundert man sich immer wieder wie zum Beispiel die Schreinerei Holz liefern kann ohne das auch nur ein Arbeiter im Walde Bäume fällen geht. Alle Gebäude haben vier Slots denen man Arbeiter zuweisen kann, weitere Arbeiter tragen dann die Rohstoffe ins Haupthaus, vor dem sich im späteren Spielverlauf dummerweise meist lange Warteschlangen bilden. Auf in die SchlachtNichtstuende Arbeiter kann man bequem per Button auswählen und so man will, zu den Kriegern oder Kriegerinnen mit verschiedebeb Fähigkeiten ausbilden. Ja, auch Frauen kämpfen in Against Rome Seite an Seite mit ihren Männern gegen die Römer. Anfangs gibt es nur einfache und in der Anschaffung billige Fußtruppen zur Auswahl. Nach siegreichen Kämpfen (bei denen der Stammesführer nicht zwingend dabei sein muss) steigt unser Stammesführer immer weiter auf und man kann so nach und nach die errungenen Ruhmpunkte in neue Optionen investieren. Dabei kann man die Stärken des Stammesführers in vier Werten (Angriff, Verteidigung, Kommandoradius, Motivationskraft) verbessern aber auch neue Bauwerk-Optionen (neue Bauwerke, Bauwerkupdates) oder militärische Optionen (Formationsbefehle, neue Kriegertypen) freischalten.Mit einem Hau-Drauf-Angriff kommt man bei Against Rome nicht sehr weit. Taktisch korrekt muss man seinen Nahkämpfern etwas umständlich per Button den Befehl zum Nahkampf und den Fernkämpfern (Bogenschützen, Axtschwinger, Lanzenwerfer) ebenso umständlich den Befehl zum Fernangriff geben. Unterlässt man dies und gibt nur den allgemeinen Befehl Angriff, stürzen sich die Truppen ganz willkürlich und ungeordnet den Gegnern entgegen und sind so eine leichte Beute. Um im unübersichtlichen Kampfgewusel mit ca. 100 eigenen Einheiten gegen nochmals so viele Feinde auch noch durchzublicken, kann man jeweils 20 Einheiten gleichen Typs zu einem Verband zusammenfassen und diesen dann per Klick auf eine angezeigte Verbandsstandarte auswählen. Dies erleichtert das ansonsten umständliche Befehlshandling enorm. Weiterhin lassen sich aber auch genretypisch verschiedene Verbände und einzelne Einheiten per Tasten-Hotkeys befehligen. Die Gegner-KI agiert ziemlich dumm, stürzen sich die feindlichen Truppen doch immer auf die am nächsten stehenden Einheiten. Das kann man natürlich gekonnt ausnutzen und durch ein, zwei schnelle Reiter die gegnerischen Truppen in die gewünschte Richtung lotsen. Da es keine „Aktiv-Passiv-Befehle“ gibt, stehen leider auch die eigenen Krieger dumm in der Gegend herum und warten solange bis sie direkt angegriffen werden. Angeschlagene Einheiten werden übrigens in der Nähe des Haupthauses automatisch geheilt. |
Ähnliche Tests
86%
Against Rome

| Partner: |
3DCenter DVD-Spiel-Film.de GamePilot Konsolendealz |
MMORPG MMORPG Spiele McMedia IE-Shop PCGamesDatabase |
PlayMore.de PS3-Test Speedmaniacs SpieleRadar.de | trickz.de TweakPC Xchar Games News | |
|
Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen! Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies. copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne |
| ||||









