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Test: Civilization 3: Conquests
Zwei Jahre ist Civilization 3 nun schon alt, kann das zweite AddOn den Evergreen nochmals aufpeppen?Zwei Jahre ist es inzwischen her, dass die Rundenstrategiesimulation Civilization 3 von Atari/Firaxis erschienen ist. Der dritte Spross der Reihe, die sich weltweit bereits über vier Millionen Mal verkaufte, konnte die hohen Erwartungen der Fans voll und ganz erfüllen. Den lang ersehnten Multiplayermodus brachte jedoch erst das Addon Play The World, dass im nun erschienenen zweiten Addon Conquests komplett enthalten ist. Welche Neuerungen außerdem begeistern und ob Conquests ein Pflichtkauf für jeden Civilizations-Fans ist, zeigt unser Test.Was ist neu?Civilization 3 ist ein Rundenstrategiespiel in dem sie über eine Zeitspanne von über 6000 Jahren ihre Zivilisation lenken. Während sie anfangs noch mit einfachen Kriegern unterwegs sind und in ihren Städten Kornspeicher bauen, werden sie später Kraftwerke, Banken und Atomwaffen errichten. Sie selbst entscheiden, ob sie den anderen Zivilisationen freundlich oder feindlich gegenüberstehen und mit ihnen friedlich Technologien tauschen oder sie um Geld erpressen.Das Spiel beginnt mit der Auswahl der Karte auf der sie spielen möchten. Sie können hier die Größe des Spielfeldes und das Klima bestimmen. Anschließend wählen sie die Zivilisation, die sie im Spiel steuern möchten und hier fallen bereits die ersten Neuerungen ins Auge. Sieben neue Zivilisationen wie die Niederländer, Wikinger oder Koreaner können sie anwählen. Jede von ihnen verfügt über eine eigene spezielle Einheit und einen spielerisch wirksamen Zivilisationscharakter. Die Koreaner haben ihren Stärken zum Beispiel im kommerziellen und wissenschaftlichen Bereich, während die Wikinger voll und ganz auf Militär und die Seefahrt setzen. In diesem Bereich bekommt die jeweilige Zivilisation im Spiel Boni. Zudem kann die Aggressivität der Konkurrenten jetzt in fünf Stufen eingestellt werden, der allgemeine Schwierigkeitsgrad wurde erweitert und neue Siegbedingungen a la Capture the Princess und Königsmord sind verfügbar. Schließlich beginnt das eigentliche Spiel auf der Karte. Auf den ersten Blick erscheinen da nur wenige Neuerungen, mit der Zeit gelangt man aber zu den neuen Einheiten, Wundern, Technologien und Stadtverbesserungen, die sich allesamt nahtlos ins Spiel einfügen. Hier haben die Entwickler hervorragende Arbeit geleistet und Civilization 3 mit interessanten Neuerungen erweitert, aber trotzdem die Spielbalance gehalten. Die Veränderungen bringen frischen Wind ins angestaubte Spielprinzip. Einheiten-produzierende Wunder oder Regierungsformen wie der Faschismus erlauben gänzlich neue Taktiken, die frühere effektive Strategien über den Haufen werfen. Civilization 3 Fans finden hier „Spielfutter“ für Wochen. Die EroberungenDie titelgebende Bezeichnung Conquests bezieht sich auf die neun mitgelieferten Szenarien, die allesamt historische Eroberungsfeldzüge nachspielen. Dem geneigten Spieler bietet sich hier eine große Auswahl: Von Mesopotamien, der „Wiege der Zivilisation“, über den Aufstieg und Fall Roms, das Mittelalter, das napoleonische Reich und den Zweiten Weltkrieg wird keine bedeutende Ära ausgelassen. Dabei beschränken sich die Feldzüge nicht auf eine Seite. Den Zweiten Weltkrieg im Pazifik können sie auf Seiten der Amerikaner, Briten oder Chinesen spielen. Sie dürfen aber genauso Japan steuern und damit gegen die Alliierten kämpfen. Diese verschiedenen Möglichkeiten machen die Eroberungen so interessant, zusammen mit der Tatsache, dass die Einheiten und Technologiebäume in den Szenarien oft verändert sind. |
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