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Test: V-Rally 3

Für die Rallyfans die sich auf die neue Saison und Colin 4 freuen, bietet Atari dieses Spiel an. Mehr als ein Lückenbüßer?
 V-Rally 3
Konsolenspieler driften schon länger mit V-Rally 3 aus dem Hause Atari über Stock und Stein um zumindest einmal virtuell ein Rallyweltmeister zu werden. Für alle HobbyRallyfahrer ohne Konsole zeigt Atari jetzt auch Herz und bringt das Game nun ebenfalls für Personal Computer heraus. Und das ist auch gut so, hat man doch im dritten V-Rally-Anlauf viele Untugenden der Vorgänger ausgemerzt und ein ansehnliches Spiel herausgebracht.

Nur Fahren war gestern – Karriere ist heute

Schau an, schau an, da hat man für V-Rally 3 kräftig beim Karrieremodus von DTM Race Driver abgekupfert. Egal, dem echten Rallyfan kann dies nur Recht sein, gilt es doch erstmalig in einem Rallyspiel seine eigene virtuelle Rennfahrerkarriere im sogenannten V-Rally-Mode zu verfolgen.
In unserem kleinen Büro beginnen wir per E-Mail auch sogleich die ersten Vertragsverhandlungen und müssen dann in einer ersten Probefahrt zeigen was wir drauf haben. Ist dies gemeistert dürfen wir unseren ersten Vertrag in der 1,6l-FWD-Klasse (Frontantrieb) unterzeichnen und unter anderem mit VW Polo, Opel Corsa oder Renault Clio auf die Piste gehen. Lackierung und Automodell sind nicht die einzigen Unterschiede der Teams. Jedes Team hat andere Werte in Leistung, Kapital und der gesamten Ideologie. So ist das Prinzip wie im echten Leben: Bringen wir als Fahrer gute Platzierungen nach Hause, dann gibt es auch Punkte für die Moral und das Team wird letztendlich immer besser. Doch bekanntlich ist nach der Rally vor der Rally und wir bekommen nach guten Leistungen immer wieder neue Vertragsangebote in unser Postfach. Freut man sich beim Team anfangs noch über Top-Ten-Platzierungen werden die Anforderungen immer höher, bis wir schließlich eines Tages um den 1,6l-WM-Titel fahren. Haben wir diesen in der Tasche lassen auch die Angebote der 2,0l-4WD-Königsklasse (Allrad) nicht mehr lang auf sich warten. Zuerst klingeln nur wieder die Kleinen wie Huyndai (Accent) oder Seat (Cordoba) an und man gurkt auf den hinteren Rängen herum. Später kommen auch die Großen wie Ford (Focus), Citroen (Xsara) oder Subaru (Impreza) und verlangen von uns den WM-Titel. Als Bonus gilt es übrigens neben den acht 1,6er und den acht 2,0er Fahrzeugen noch vier Bonusfahrzeuge, u.a. Mitsubishi Lancer Evo VI, freizufahren.

Klassiker

Der Schwierigkeitsgrad ist gerade im V-Rally Mode ziemlich hoch angesiedelt, so dass Siege auf Grund dessen, das wir anfangs mit „schlechteren“ Teams an den Start gehen, eher Eintagsfliegen sind. Damit wir aber nicht gleich die Lust verlieren bietet V-Rally 3 auch verschiedene klassische Spielvarianten um erste Rennerfahrungen zu sammeln. So finden wir unter „Quick Races“ den Modus Zeitfahren bei dem wir mit allen Fahrzeugen (inklusive der freigefahrenen Bonuswagen) eine Etappe auswählen und die jeweilige Bestzeit unterbieten sollen. Ein Ghost-Fahrzeug und eine Videoauswertung mit vielen Parametern ist zur besseren Analyse natürlich vorhanden. Alle Rallys und Rennen finden übrigens in den sechs Ländern Deutschland, Finnland, Schweden, England, Kenia und Frankreich auf jeweils fünf Etappen (einige werden auch entgegengesetzt gefahren) statt. Die Kurse sind einigermaßen anspruchsvoll, da sie wenige Vollgaspassagen haben, dafür aber zum Teil nur so mit Haarnadelkurven gespickt sind.
Weiterhin gibt es noch den „Challenge“ Modus in dem wir gleich drei unterschiedliche Etappen nacheinander fahren und auch hier die vorgegebene Zeit unterbieten müssen. Dabei fangen wir ähnlich wie im V-Rally Mode mit kleinen Wagen an und steigern uns dann immer weiter.
Beide Modi können wir auch mit bis zu drei weiteren menschlichen Fahrern und Fahrerinnen im Hot-Seat-Modus (alle nacheinander an einem PC) fahren. Allerdings langweilen sich die nichtfahrenden Spieler bei einer Renndauer von zwei bis vier Minuten ziemlich oft. Und unbefriedigender Weise ist dies schon die einzige Multiplayer-Unterstützung die das Spiel liefert. Splitscreen-, Netzwerk- oder Onlinespaß ist somit Fehlanzeige und führt unweigerlich zur Abwertung.
Screen 1
Verschiedene Autos und Strecken
Screen 2
Wagen- und Fahrerpräsentation
Screen 3
Genau Videoanalyse mit Ghost-Fahrzeug (Opel Corsa)
Screen 4
Verdiente Champagnerdusche

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V-Rally 3

Packshot
Rally-Simulation
von Atari
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
GamecubeJuli 2003
PCNovember 2003
XboxMärz 2003

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
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Bewertungen zum Spiel

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News zum Spiel

23.10.03
PC
V-Rally 3: Für PC zum MidPrice

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