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Test: NOLF 2: Contract Jack
Im nachgereichten Vorgänger zu NOLF 2 sind wir diesmal auf der Seite der Bösen.
Ein Jahr nach NOLF 2 haben die Monolith-Entwickler einen neuen Teil der No one lives forever-Reihe erstellt und veröffentlicht. Doch diesmal müssen wir ohne die toughe Cate Archer auskommen, ein neuer Charakter tritt ins Rampenlicht: Wir spielen John Jack, einen echten Haudegen, der stark an Bruce Willis im allseits bekannten Hollywood-Kino erinnert. Kommen wir zum Spiel.John macht das schon!Die Abkürzung J.A.C.K. im Spieltitel steht für Just Another Contract Killer - passender kann man die Rolle unseres "Helden" gar nicht beschreiben. John ist Auftragskiller und entgeht zu Beginn des Spieles nur knapp dem Tod. Er zieht die Aufmerksamkeit des altbekannten H.A.R.M.-Gangsters Dimitri Volkov auf sich und verschafft sich so einen neuen Auftrag: Die Untersuchung und letztendlich Bekämpfung der Gegenspieler-Organisation "Danger Danger".Sofort wird der Spieler auf das neue Konzept des Spieles aufmerksam. Die leisen Sohlen einer Cate Archer bleiben zuhause, es wird mächtig auf den Putz gehauen. Mr. Jack nimmt sich und das Spiel quasi selbst aufs Korn mit dem Satz "Volkov hatte sich wohl eine geheime Infiltration gewünscht, offenbar wusste er nicht wen er damit beauftragt." Wie gesagt: Es geht heiss her. Während die Cate-Fans sich in dunklen Ecken verstecken und abwarten, prescht John Jack nach vorne und überrollt alle die sich ihm in den Weg stellt. Und das sind nicht gerade wenige. Es rennen uns sehr viele Gegner entgegen, und es wird geballert bis uns die Zahnfüllungen rausfallen. Während der Testphase dachte ich mir "Das kennst Du doch alles schon irgendwo her - aus 20 anderen Shootern, die Du schonmal gespielt hast!" Die Gegner fallen immer in Gruppen über uns her, und wir versäbeln Munition ohne Ende. Und jeder Frag verspricht unseren Munitionsstand wieder aufzufüllen, schliesslich lassen die gefallenen Gegner ihren Schießprügel an Ort und Stelle liegen. Und mit der Zeit fange ich an sehr viele Dinge zu vermissen. Die geistreichen und explosiven "Spielzeuge", auf die eine Cate Archer zurückgreifen durfte. Die coole Art, eine Mission anzugehen. Die witzigen Dialoge. Den Hüftschwung von Cate (sähe bei Jack auch nicht so passend aus). Alles das wurde weggelassen um dem Spiel einen neuen Zug zu verpassen. Gähn - ist das Müdigkeit, Langeweile oder beides?Die Gegnergruppen bestehen natürlich aus Klonkriegern, die sich alle 1:1 wie ein Ei dem Anderen gleichen. Verstärkt wird dieser Eindruck durch das besagte gruppenhafte Auftreten der Gegner. Wenn sie uns bemerken lassen sie einen Satz los (oft immer denselben) und greifen uns danach an. |
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NOLF 2: Contract Jack

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